Der Winter naht – Voltmeter für den Zigarettenanzünder für 1,80€ inkl. Versand
Wir hatten schonmal ein wesentlich teureres Gerät vorgestellt und dort wurde schon in den Kommentaren auf diesen Spannungsprüfer für Autobatterien für 1,80€ inkl. Versand hingewiesen. Gerade im Winter kommt es häufig dazu, dass die Batterie im Auto den Geist aufgibt oder andere Komponenten in Mitleidenschaft gezogen werden und ein solches Gadget kann erste Hinweise auf mögliche Fehler einiger Komponenten hinweisen und dient als Alarmsignal für alle Autofahrer, die vorsorglich handeln wollen und sich so einigen Stress ersparen könnten.
Dieses Gadget wird einfach in den Zigarettenanzünder gesteckt und auf der digitalen Anzeige wird euch dann die Voltzahl der Autobatterie angezeigt. Diese ist natürlich, wie in den Kommentaren zum anderen Gadget bereits bemerkt, kein Indikator für eine kaputte Autobatterie, aber es gibt dennoch einige Richtwerte, die zu beachten sind. Der User Micha hat uns ein paar Tipps dagelassen mit denen auf mögliche Fehlerquellen eingegangen werden kann. Die Batterie sollte:
- Nach Standzeit nicht unter 12.5V haben
- Bei Start nicht unter 11V fallen
- Bei laufendem Motor 13,5-14V haben (Indiz für Defekt der Lichtmaschine)
- Beim Ladevorgang nicht über 14,4V besitzen (Höhere Wert “kocht” die Batterie)
Mit diesen Tipps könnt ihr euch zumindest Präventiv vor Problemen mit dem Auto schützen. Gerade in der Winterzeit und / oder Autos die über längere Zeit nicht bewegt werden kennen wir ja alle die Probleme mit Autobatterien.


Ich hab mir genau dieses Voltmeter vor ´nem halben Jahr gekauft.
Es lohnt sich allerdings die Anzeige mittels eines einstellbaren Netzgerätes zu überprüfen.
Z.B. war die anzeige bei mir immer 0,2V zu hoch.
Ansonsten klappts gut und man kann die Spannung der Batterie gut überwachen
Ist die Spannung am Zigarettenanzünder geregelt? Dann wäre das Gerät ziemlich wertlos.
Ich hab das Ding auch, es zeigt mindestens 100mV zu wenig an und macht reproduzierbar an manchen Stellen 200mV-Sprünge, so gibt es beispielsweise den Wert 13,9V nicht, er springt immer von 13,8V auf 14,0V, auch wenn man das an nem Labornetzteil durchsweept.
Der Ruhestrombedarf ist recht hoch, er liegt bei meinem bei 36 mA. Es gibt mittlerweile bessere Geräte mit höherer Genauigkeit und geringerem Verbrauch, so zum Beispiel der hier: http://www.ebay.de/itm/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=200838375818&ssPageName=ADME:L:OC:DE:3160
der hat einen Stromverbrauch von 8mA, egal bei welcher Spannung zwischen 10V und 15V, ich kann ihn empfehlen und würde Ihn vorziehen. Ist natürlich bissel gebastel dabei, diesen irgendwo einzupassen, für mkich aber die bessere Wahl.
Ansonsten kann ich den Kommentaren von Micha nur teilweise zustimmen. Wenn mein Auto (BMW 525d) beim Starten im Winter ca. 650A zieht, knickt die (neue) Batterie durchaus sehr kurzzeitig auf 9,7 V ein, das ist normal. Nur wird das eben mit manchen Schätzeisen gar nicht sichtbar sein, denn sie haben eine Aktualisierrate von 1Hz, also messen nur einmal in der Sekunde. Die kriegen einen kurzen Einbrauch unter 10V gar nicht mit.
eine normale Blei-Nassbatterie bewegt sich bei der Leerlaufspannung (gemessen ca. 3h nach letztem Laden/Entladen) zwischen 11,9V (leer) und 12,6V (voll), wobei es dazwischen ziemlich linear zugeht. Bei einer Vollcalciumbatterie können durchaus im Vollzustand 12,8V gemessen werden und bei einer AGM-Batterie 13V im Vollzustand und 12,1V im Leerzustand. Man sollte also hier nicht verallgemeinern.
Mit etwas handwerklichem Geschick kann man das von mir gepostete alternative Voltmeter auch in den Zigarettenanzünderstecker des hier zuerst geposteten einpassen, habe ich so gemacht.
Der Zigarettenanzünder ist nicht geregelt aber bei manchen Autos geschaltet. Dadurch ist natürlich gerade der Erkenntnisgewinn zur Leerlaufspannung gering, weil man dann ablesen müsste, bevor man das Auto überhaut geöffnet hat.