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Home > Clever, Ebay, Elektro, Heimwerker, Unter 10 Euro > Kleben statt Löten: Wire Glue für 3,63€ inkl. Versandkosten

Kleben statt Löten: Wire Glue für 3,63€ inkl. Versandkosten

26. März 2013
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Wer eine Verkablung für einen Schaltkreis oder Ähnliches anbringen wollte, musste meist immer zum Lötkolben greifen, solange man das Ganze nicht mit Klemmen oder Steckbrettern lösen kann. Doch manch einer steht auf dem Kriegsfuß mit dem Lötkolben. Sei es nun, weil er sich schonmal verbrannt hat oder weil man keine Zeit hat, zu warten bis der Kolben heiß ist. Für alle Lötkolbenmuffel gibt es jetzt eine Alternative: Wire Glue für 3,63€ inkl. Versandkosten – danke an alle Kommentatoren für die neuen Preis, geniale Arbeit ;-) !

Mit der Wire Glue bleibt der Lötkolben in Zukunft kalt. Kleben statt Löten, heißt jetzt die Devise. Es handelt sich um einen Klebstoff der nach dem Aushärten eine leitende Verbindung herstellt. Ihr braucht einfach nur die beiden Kabelenden oder andere elektrische Komponenten mit dem Kleber einzuschmieren und zu verbinden. Sobald der Kleber hart ist habt ihr nicht nur eine stabile Verbindung sondern hoffentlich auch einen geschlossenen Stromkreis. Das Gadget sollte in keiner Werkzeugkiste fehlen, denn so könnt ihr auf die Schnelle etwas Verbinden, wofür ihr sonst den Lötkolben anheizen müsstet.

Hier geht’s zum Gadget >>

Avatar of stefan
Stefan ist mit 19 Jahren der jüngste im Bunde und trotzdem den Gadgets gnadenlos verfallen. Wenn er nicht gerade aufs Abitur zusteuert, berichtet er über alles Nützliche, Abgefahrene und natürlich auch extrem Sinnfreie.
  1. Dennis
    7. März 2012, 10:06 | #1

    Klingt für mich nach kalter Lötstelle ;-)
    Ne also mal ehrlich – weiß nicht ob das wirklich was taugt. Da fummel ich mich lieber mit dem Kolben ab.

  2. Anonymous
    7. März 2012, 13:26 | #2

    Ich fummel auch lieber am Kolben rum ;)

  3. 7. März 2012, 13:58 | #3

    die verpackung schaut nicht so professionell aus. Ich nehm eher an dass die 2 zu berbindenden enden sich trotzdem berühren müssen und der kleber nur drum herum alles zusammen hält – das könnt ich mit eher vorstellen

  4. AStro
    7. März 2012, 14:07 | #4

    Die Grundidee klingt ja auf den ersten Blick eigentlich interessant, aber ich kann mir das in der Praxis irgendwie noch nicht so recht vorstellen. Was wäre denn so ein typischer Andwendungsfall? Dort steht “Dries within hours”. Also wenn ich’s mal eilig habe, dann nehme ich doch lieber den Lötkolben, oder nicht? Außerdem natürlich auch nur für “low voltage” – aber gut, mehr hätte ich mich damit sowieso nicht getraut zu machen. Würde mich echt mal interessieren, ob und was jemand schon mal damit gemacht hat.

  5. werker
    7. März 2012, 14:51 | #5

    Ich lass am Kolben fummeln. Beste Ergebnisse

  6. bernd
    7. März 2012, 16:58 | #6

    Ohje! Schon wieder so ein Produkt, bei dem ich immer gleich an “Feuerwehr” denken muss?!

    Wer nicht fähig ist, zwei Drähte vernünftig zu verbinden, der sollte besser die Finger von sowas lassen und einen Fachmann fragen!

    Alles andere ist grob fahrlässig und wenn danach die Bude abbrennt zahlt auch keine Versicherung!

  7. bernd
    7. März 2012, 17:08 | #7

    Würde mich echt mal interessieren, ob und was jemand schon mal damit gemacht hat.

    Die Anwender können dir vermutlich leider nicht mehr antworten, weil sie bereits tod/verbrannt sind oder sich wegen der Schadensersatzforderungen keinen Internetzugang mehr leisten können.

  8. möfte
    7. März 2012, 18:24 | #8

    Also ich würd ja den hier nehmen.
    http://www.ebay.de/itm/Conductive-Wire-Glue-For-PDA-MOBILE-MP3-PALM-/370534702591?pt=UK_Mobiles_Accessories_RL&hash=item564596ddff

    Genau das Gleiche und wahrscheinlich aus dem selben Werk. Wir sind doch hier bei Chinagadgets nicht bei Amygadgets :P

  9. AStro
    8. März 2012, 04:01 | #9

    Die Anwender können dir vermutlich leider nicht mehr antworten, weil sie bereits tod/verbrannt sind …

    Tja, sowas in der Richtung befürchte ich ehrlich gesagt auch. :D

    Aber selbst dann, falls ich mir wohlwollend einrede, dass der Kontakt-Widerstand ausreichend klein genug für “low voltage” sein könnte, sehe ich trotzdem noch keinen wirklich Andwendungsfall. Vielleicht für jemanden mit einer Lötkolben-Phobie? :)

  10. MW
    8. März 2012, 09:34 | #10

    Also prinzipiell finde ich die Idee eines Leitklebers nicht schlecht, denn es gibt hin und wieder ‘brenzlige’ Situationen, wo man entweder mechanisch mit dem Lötkolben nicht rankommt, oder Hitze-Entwicklung im direkten Umfeld der Lötstelle ein Problem darstellt (Akku-Fahnen, Batteriekästen aus Kunststoff, Modellbau, Mikro-Elektronic, Armbanduhren etc).

    Ob dieser hier etwas taugt (Widerstand, Haltbarkeit) kann ich nicht beurteilen.

  11. Laserjunge
    8. März 2012, 09:40 | #11

    Ich muss sagen, dass mir die Idee gefällt. Es geht ja nicht darum mal die Kaffeemaschine mit 2kW zu fixen, sondern eher, wie MW schon sagt, kleinere Problemchen anzugehen.

    Ich habe zwar einen Lötkolben mit extrem kleiner Spitze, wer den aber nicht hat (und die Übung – soll ja gelernt sein), zerbrutzelt sich schon mal in 0,x sek die ersten 5 SMDs/ICs auf der Platine.

  12. 8. März 2012, 14:39 | #12

    An sich ein geniales Gadget. Ich hab erst vor kurem bei einer PC-Umrüstaktion mein Mainboard geschrottet weil mir eine Schraube die einige Leiterbahnen zerrissen hat. mit ner Nadel + diesen Kleber könnte man das evtl reparieren, was man niemals mitm Lötkoblen machen kann. Allerdings ist der Kratzer tiefer, so dass wohl nix mehr zu retten ist.

  13. 8. März 2012, 15:43 | #13

    Hab ich günstiger in die Besuchertipps gestellt:
    http://www.china-gadgets.de/deal/wire-glue-fuer-nur-372-e-inc-versand/

  14. Motte
    26. März 2013, 09:49 | #14

    Hab hier mal zwei Seiten gefunden wo es ein Datensicherheitsblatt gibt und bei Conrad sogar ein paar Bewertungen…

    http://www.conrad.de/ce/de/product/588328/Leitkleber-Wire-Glue-40152-Inhalt-9-ml

    http://www.voelkner.de/products/129243/Leitkleber-Wire-Glue.html

  15. phlek
    26. März 2013, 10:00 | #15

    haha, geil :D leider alles letzte Woche gelötet was zu löten war xD

    KANN MIR EINER SAGEN: wo der Link zu den Tipps ist, wie man bei eBay (china und co) am besten suchen kann? War vor 1-3 Wochen online…

  16. Scav
    26. März 2013, 10:07 | #16

    So ein Dreck, wer mit nem Lötkolben nicht umgehen kann sollte lieber die Finger von Schaltkreisen lassen, wenn es schon daran scheitert zwei Kabel zu verbinden, dann gute Nacht…

  17. Svenjo
    26. März 2013, 10:15 | #17

    @Scav : Mihihi “Schaltkreise” klingt so 1980. Lass mich raten, du hast mit E-Technik nicht so viel am Hut? *g*

  18. Oli.
    26. März 2013, 10:35 | #18

    Wenn es so gut funktioniert wie “Kleben statt Bohren”, dann würde ich damit nicht mal den Schalter einer Taschenlampe kleben..

  19. 26. März 2013, 10:40 | #19

    ihr seid alle kackboons die sich was drauf einbilden schon mal gelötet zu haben
    und dann entsetzt sind von diesem Produkt hier.
    kackboons… mehr nicht.

  20. 26. März 2013, 10:47 | #20

    Für Niederspannung und wenig Strom auf jeden Fall geeignet. Hat einer der Löter auch mal daran gedacht dass man dieses Zeug verwenden könnte um eine elektrisch leitende Verbindung mit Aluminium herzustellen?

    (Ja, ich kann wie viele andere Löter auch Aluminium löten, aber das kann/will eben nicht jeder)

  21. Gatnos
    26. März 2013, 11:08 | #21

    Immer gleich noergeln, dabei seid ihr diejenigen, die es als Ersatz fuers Loeten verkauft. Schon auf die Idee gekommen, dass so einen Kleber dafuer verwendet werden kann, um Leitenden Kunststoff mit Metallen zu verbinden? Man koennte ihn auch als Schraubensicherung verwenden ohne die Leitfaehigkeit zu beeinflussen. Es gibt bestimmt einige Einsatzmoeglichkeiten, es soll ja niemand seinen Loetkolben weg werfen.

  22. HaJo
    26. März 2013, 11:13 | #22

    In der Bedienungsanleitung steht “Stark leitend”, das muss doch stimmen… Vor ein paar Jahren hätte man damit Prozessoren manipuliert um sie übertakten zu können. Zum Anschluss einer Leitung an die Metallisierung eines Kunststoffgehäuses oder Reparatur eines LCD-Kontaktes kann ich es mir noch so gerade vorstellen. Vielleicht kann man auch defekte Gummitastaturen reparieren.

  23. Scav
    26. März 2013, 11:20 | #23

    @Svenjo Ich bin ausgebildeter Informationselektroniker.

    Löte seit nunmehr 8 Jahren im Hobby und Beruf.

  24. 26. März 2013, 11:51 | #24

    Bei mir hat der Stecker vom Herd ein Problem, kann ich das damit beheben? ;)

  25. Hans
    26. März 2013, 12:27 | #25

    Es geht hier nicht um irgendwelche “Kackboons” (omg wo sind wir? Im Zockerkindergarten?) oder elitäre Besserwisser.

    Das Zeug ist Müll. Siehe auch Conrad Bewertungen. Es ist einfach nicht möglich mit so einem Kunststoff Kleber eine annähernd so gut leitende Verbindung wie mit dem Löten hin zugekommen (Stichwort: Widerstand). Wie hier schon gesagt wurde, müssten dazu die zu Verbindenden Elemente schon fest verbunden sein (z.B. 2 ineinander gedrehte Drahte), da kann man theoretisch aber genauso gut jeden anderen Klebstoff verwenden.

    Neben den hohen Widerstand ist die Frage welche thermische Belastung das Zeug aushält – in der Beschreibung steht ja schon “low voltage”.. das Zeug verfließt sicher bei einen genügend hohen Strom und verbindet möglicherweise Wahllos irgendwelchen Kontakte -> Bauteile können kaputt gehen. Wenn es ganz doof kommt, brennt das Zeug sogar…

    Fazit:
    Nutzen nur sehr eingeschränkt gegeben.
    Risiko relativ hoch.

    = Nicht empfehlenswert.

    Und mehr wollten die anderen Kritiker überhaupt nicht ausdrücken, es geht hier immerhin darum Leuten etwas zu empfehlen oder nicht und wenn ich mir die Votes anschaue, scheinen viele das Produkt gut zu finden – dieser Personenkreis besteht wahrscheinlich hauptsächlich aus Personen die keinen Lötkolben haben oder damit umgehen können und folglich auch keine Ahnung haben und auf das Produkt hereinfallen!

  26. frank
    26. März 2013, 14:28 | #26

    Hi Gemeinde,
    Ich hab damit den Kontakt der Heitzscheibe meines Autos geklebt. Mit dem Erfolg, das der Wiederstand der Heitzsscheibe sich so veränderte, das die scheibe so heiss wurde, uns sie platzte. Das war ein teures Vergnügen.

    Gruss Frank

  27. Tom
    26. März 2013, 15:10 | #27

    Prozessoren hat man damals mit Leitsilber übertaktet.
    Gleiches nutzt man auch für die Reparatur von Leiterbahnen.

  28. McAzon
    26. März 2013, 18:10 | #28

    Ich hab mir das Zeug vor einem Jahr gekauft. Kann man wirklich vergessen. Man hat schon beim Öffnen der winzigen Dose eine riesen Sauerei, es ist sehr schlecht zu verarbeiten, klebt kaum und wird nach dem Aushärten so spröde, dass es sofort wegbröckelt.

  29. 703n
    26. März 2013, 19:13 | #29

    Für mich ist dieses Zeug ideal. Für meinen kaputt geflashten TP-Link 703n kann ich so recht einfach die serielle Schnittstelle anheften.
    Wenn sich da jemand den Schaltplan angeschaut hat, da kommt man mit einem schlecht normalen Lötkolben dran, weil er einfach viel zu dick ist.

  30. Hans
    26. März 2013, 20:39 | #30

    @frank, wow interessant (wusste nicht dass die Dinger so heiß werden können) und mein Beileid! Wobei ich mir das technisch nicht erklären kann, wenn dann erhöht das Zeug nur den Widerstand und verringert ihn nicht.

    @703n, hast du es auch getestet oder gehst du jetzt nur von der Theorie aus? Gerade bei Datenübertragungen kommt es sehr auf den Widerstand an, ich kann mir vorstellen dass es hier Probleme gibt.

  31. 703n
    26. März 2013, 22:37 | #31

    Nein, habe ich noch nicht. Bisher habe ich die Kabel mit Klebeband drauf befestigt und das war mir irgendwie zu lästig.
    Und dieser Preis ist mir dann doch lieber als für einen sehr feinen Lötkolben + Zubehör.

  32. Anonymous
    28. März 2013, 00:24 | #32

    es gibt sehe wohl anwendungsfälle, wo kleben einfacher wäre wie löten, z.b. wenn man alu bonds in autosteuergeräten (abs) neu kontaktieren muss. sowas geht mit silberhaltigem epoxifharz sehr gut, wie nahe dieses material daran kommt weis ich nicht.

  33. Dominic
    5. April 2013, 11:37 | #33

    http://www.youtube.com/watch?v=in23t_SbIHY

    hier seht ihr mal das zeug im einsatz :)

  34. Bernd [Android]
    14. April 2013, 09:06 | #34

    Ihr coolen Lötnerds könnt gerne vorbeikommen und mir die beiden defekten Heizdrähte auf der Heckscheibe löten! Ich habe die ganz uncool mit leitkleber repariert und lass lieber andere am Kolben spielen!

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