Ciclop DIY 3D-Scanner für 97,89€

Den 3D-Scanner gibt es gerade im Flash Sale bei GearBest günstiger für 97,89€.

3D-Drucker sind weiterhin stark im Kommen, und auch wir testen mit unserem Anet A8 weiter aus, was möglich ist. Das Gegenstück zum Drucker ist ja irgendwie der Scanner, und auch die 3D-Variante zum Scanner dreidimensionaler Objekte gibt es aus China. Für knapp 100€ bekommt man etwa den Laser-3D-Scanner von Ciclop.

Ciclop 3D-Scanner

Was so ein Gerät macht, ist dann auch relativ selbsterklärend. Genau wie ein gewöhnlicher Scanner zweidimensionale Bilder bzw. Dokumente einscannt, erfasst der 3D-Scanner dreidimensionale Objekte und stellt sie grafisch mittels entsprechender Software dar. Später lassen sich genau diese Modelle dann auch erneut drucken, so man denn einen 3D-Drucker zur Verfügung hat (und die Datei in ein entsprechendes Format konvertieren kann). In diesem Fall handelt es sich um einen Laser-3D-Scanner, der das zu scannende Objekt dreht und von allen Seiten mittels reflektierter Laser-Signale erfasst.

Youtube Video Preview

Der Scanner wird in Einzelteilen geliefert und erfordert erst ein eigenhändiges Aufbauen. Die dafür nötige Anleitung liegt dem Scanner bei, alternativ gibt es aber bereits Tutorials auf YouTube wie das obige.

Objekte bis zu einer Höhe und einem Durchmesser von 20,3 cm sollen sich mit dem Scanner erfassen lassen, mit Objekten unter 5 cm Größe soll er aber Probleme haben – so steht es zumindest in der Produktbeschreibung. Außerdem wird explizit darauf hingewiesen, dass keine „komplexen Objekte“ mit zu vielen Details gescannt werden können. Eine Figur wie die unten abgebildete ist da vielleicht schon das Maximum, was hinsichtlich Detailgrad möglich ist.

Ciclop 3D-Scanner Software
Ansicht der Software „Horus“

Was der Scanner nicht gewährleistet ist eine ausreichende Beleuchtung, die für gute Ergebnisse unabdingbar ist. Insgesamt wird der Scanner als DIY-Projekt aber einiges mehr an Zeit als das einfache Aufbauen erfordern, und einen gewissen Spaß am „Basteln“ sollte man mitbringen.

Jens

Ich bin im Herbst 2015 zu China-Gadgets gestoßen, und habe mich seit dem vor allem in den Drohnen-Sport verliebt, und verfolge alles rund um Quadrocopter mit Leidenschaft. Und mein Handy ist sowieso schon lange ein „China-Phone“.

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17 Kommentare

  1. Profilbild von Asalic

    Wen eure Figur Maximum ist ist es schon mieeees besonders weil da schon wie es aussieht Rechte Bein fehlt und die Mütze Macken hat
    Würd Dan eher sagen unbrauchbar oder?

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
  2. Profilbild von Hadez

    „Was der Scanner nicht gewährleistet ist eine ausreichende Beleuchtung, die für gute Ergebnisse unabdingbar ist.“
    verstehe ich im Zusammenhang mit
    “ In diesem Fall handelt es sich um einen Laser-3D-Scanner, der das zu scannende Objekt dreht und von allen Seiten mittels reflektierter Laser-Signale erfasst.“
    nicht.
    Wenn der Scanner selbst laserlicht verschickt, sollte es doch total egal sein ob es hell oder dunkel ist. Dunkel wäre dabei ja sogar noch besser…

  3. Profilbild von Raigon

    @Hadez
    Das war auch mein Gedanke, was hat die Rundumbeleuchtung damit zu tun, wenn er mit Lasern scannt?
    Man sollte sich hier glaube mal DIY Lösungen anschauen, vor allem wer ne XBOX Kinectleiste rumliegen hat sollte in die Richtung recherchieren, die macht glaube ähnliche bis bessere Ergebnisse.

    • Profilbild von Marcus

      Die Kinect funktioniert toll für größere Objekte; Ich setzte da beispielsweise Schüler auf einen Drehstuhl oder sie müssen die Kamera um das zu scannende Objekt herumlaufen. Für kleine Objekte ist die Kinect aber ungeeignet. Es gibt da zwar auch Optik-Vorsätze, die habe ich noch nicht getestet. Auch habe ich nur die ältere Kinect, keine Ahnung ob es da mittlerweile Verbesserungen bei kleinen Objekten gibt 🙂

  4. Profilbild von dalli

    Scannt er auch die Texturen? Das würde das Licht erklärten. Das Projekt hab ich auch auf Thingiverse.com gesehen. Würde man fürs selber drucken wahrscheinlich einiges sparen. Das Modell ist ja selber Open Source.

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
  5. Profilbild von eric1687

    @Marcus: Ich arbeite im Bereich cad/cam, Digitalisierung. Wir nutzen hauptsächlich streifenlicht-scanner. Aber auch die laserlicht scanner haben so ihre vorzüge. So sind sie weniger anfällig für fremdlichteinwirkung. Außerdem ist die Erfassung unterhalb des Äquators i.d.r. besser. Bezahlbare scanner die aber zufriedenstellende Ergebnisse abliefern sind mir nicht bekannt. Ich glaube nicht, dass es die 100€ wert ist es zu testen.

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
    • Profilbild von michaelz

      Hmm, habe letztens einen Schlafforscher über Schlafüberwachungsapps auf dem Smartphone reden hören. Ergebnis war, dass da zwar Schlafkurven heraus kommen, wie man sie auch im Schlaflabor erzeugt, er sich aber nicht vorstellen kann, dass diese Apps Schlaflabore ersetzen. Ich dachte: „Wow müssen die gut sein!“, wenn ein Experte nicht mit Fakten argumentiert, sondern nur aus dem Bauch heraus seine Wichtigkeit verteidigt.

      Ähnliches sieht man im Bereich von CNC Fräsen. Ein Haufen von Modellbauern weltweit fräsen mit ihren „Käsefräsen“ die Dinge, die sie für ihr Hobby benötigen und haben jede Menge Spaß damit, obwohl die Zerspanungsfachleute nicht davon ablassen zu erklären, dass die Dinger nichts taugen, dass man Fräsen nicht selbst bauen kann und dass eine Fräse in der nicht Mannjahre Entwicklung und Erfahrung und Millionen von Euro Entwicklungskosten stecken, unbrauchbar ist.

      Nun haben wir diese immer preiswerter werdenden 3D-Drucker und ich glaube nicht, dass die Leute auf ewig Figuren aus OpenSource Modellen drucken wollen. Wer das Ersatzteil für die Küchenlampe oder den Saugroboter drucken will und keine AutoCAD Schulung besuchen möchte, der wird irgendsowas benötigen. Ich war schon vor Jahren erstaunt, wie gut der DAVID Laserscanner war und es ist doch nur konsequent, dass solche Lösungen entstehen. Ob nun die Qualität dieses Scanners hier ausreichend ist, kann ich nicht beurteilen, aber in dem Selbstbau Scanner sehe ich sehr viel Potential und von der Qualität her wird es wahrscheinlich nur nach wenigen Softwareiterationen für die typischen 3D-Drucker-Anwender ausreichen.

      Auch wenn die Experten das in absehbarer Zukunft nicht erkennen werden.

      • Profilbild von Spammer123

        Du sprichst mir aus der Seele. Exakt das denke ich auch.

        Klar ist der Scanner hier kein Highend Gerät. Aber „hallo“ für den Preis überhaupt Dinge einscannen und ggf. dann ausdrucken zu können ist sensationell.

        Ich scanne selsbt mit Kinect Räume und Personen. Und da muss man natürlich etwas nacharbeiten. Aber wenn ich das nicht machen will, dann muss ich eben entsprechend mehr in den Scanner + Softwar einvestieren. Nur im „Hobbysektor“ ist das glaube ich genau der falsche Ansatz.

        Ich habe ihn mal bestellt. Habe schon einiges darüber gelesen und gesehen. Wenn er nicht das tut, was er soll, dann kann man den immer noch modifizieren. Sei es über Sowftware oder Hardware. Die Basis ist ein Arduino mit Stepperdriver und Laserdioden Ansteuerung. Man kann das also auch selbst zusammen basteln. Aber die 3D Druck Teile kosten alleine schon ca. 30-40€.

        • Profilbild von CTC

          Zu teuer. Man kann sich die Teile selber drucken und es gibt auch mindestens einen Fork mit Raspberry und besserem Motor. (Doppelt so viele Steps)

          Ich zeichne Teile, die ich brauche, inzwischen am PC selbst. Nacharbeiten dauert bei manchen Dingen wesentlich länger.

          Ne CNC-Fräse hätte ich auch gerne. Allerdings möchte ich dann Metall fräsen, da taugen die billigen Käsefräsen wirklich nicht viel. Alu ist das höchste der Gefühle.

        • Profilbild von michaelz

          Im Vergleich zu einem 3D Drucker ist er wohl zu teuer, aber es ist wie immer: komplett neu machen ist zu teuer.

          Daher gilt hier die bewährte Vorgehensweise: Kaufen, lernen, optimieren.

          Das Ding sieht aus wie FreeLSS Hardware. Raspi dran und schon bist du einen Schritt weiter.

          Metall fräsen ist wie Keramik mit dem 3D Drucker drucken. Geht im Hobbybereich nicht so gut. Hier gilt: Muster entwerfen, in PLA oder Balsaholz testen und bei Erfolg fertigen lassen.

      • Profilbild von Walter

        Du bist ja lustig. (Ich komme aus dem Bereich Guss/Zerspanung (Automobilindustrie))

        Natürlich sind Fräsmaschinen für Zuhause Mist. Oder kannst du darin beispielsweise 500x500x500mm V2A Werkstücke bearbeiten? Ja? Mit 0,5*10^-3 mm? 24/7? Vermutlich nicht.

        Vom Standpunkt eines Experten sind „Käsefräsen“ natürlich misst, Wiederholgenauigkeit, Absolutgenauigkeit, Pose-Genauigkeit… nicht vorhanden. Trotzdem kann man damit Zuhause basteln – mehr eben auch nicht.

  6. Profilbild von Pascal H

    Hallo Zusammen,

    ich habe mir das Gerät vor ca 1 Jahr zugelegt. Sogar mit Bosch Profilen einen Kasten mit LED Beleuchtung drum herum gebaut wegen der Beleuchtung, die allerdings nur benötigt wird um mit der Logitech Web-Kamera die benötigt wird Texturen zu erkennen und auf das Model zu legen.
    Der Scanner arbeitet nicht wirklich sauber und Toll. Das Scann Programm Horus ist nicht sehr besonders und speichert die Scanns in *.ply ab. Jedoch nicht sehr Sauber.
    Habe schon etliche Einstellungen und Scann versuche durch jedoch NIE ein Sauberes und befriedigendes Ergebnis.

    Kauf euch lieber etwas besseres als 100 € und spart viel arbeit und nerven.
    Kann ich leider nicht empfehlen.

    Kommentarbild von Pascal H
  7. Profilbild von Alex

    Hallo gibt es aus dem bereich 3D Scanner / bzw Handscanner etwas neues oder brauchbares?

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