Kleine Zange zum Abisolieren von (Koaxial-)Kabeln ab 1,65€

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Wer schon einmal selber eine Satellitenschüssel aufgestellt und anschließend verkabelt hat, kennt vielleicht das Problem mit den Kabeln. Wenn man keine fertigen Kabel kauft, sondern welches von der Rolle nimmt, muss man die Enden für die passenden Stecker vorbereiten. Wenn man dies mit herkömmlichen Werkzeug versucht, schneidet man schnell zu weit und hat später kein Signal. Um das zu vermeiden gibt es die Abisolierzange.

Mit dieser kleinen Zange könnt ihr eure Koaxialkabel abisolieren und anschließend die Stecker aufstecken. Das Werkzeug verfügt im inneren über eine Klinge, die mit zwei kleinen Schrauben in der Tiefe verstellt werden kann. Ein orangenes Kreuz auf der anderen Seite ist für die Einstellung der Kabeldicke zuständig. Ihr braucht nur den passenden Durchmesser zu wählen und das Kreuz in die richtige Position zu drehen. Somit wird euer Kabel immer gleichmößig gegen die Klinge gedrückt. Ihr brauch das Kabel nur einlegen, das Werkzeug zusammendrücken und das Kabel drehen. Sicher könnt ihr damit nicht nur Koaxialkabel abisolieren. Auch alle anderen Kabel zwischen 4 und 12mm Durchmesser passen in die Zange und können bearbeitet werden.

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13 Kommentare

  1. Profilbild von Herman Solb

    Diese Abisolierer funktionieren ganz gut. Was allerdings nicht funktioniert ist die Einstellung des Abstands der Klingen zueinander. Die Klingen sind nur höhenverstellbar.

    Zwar werden die Abisolierer damit beworben, dass sie einen in Schritten einstellbaren Klingenabstand (4mm 6mm, 8mm, 12mm, nicht zu verwechseln mit dem einstellbaren Kabeldurchmesser) haben, aber dazu müsste man einen eingepressten Metallstift aus dem Plastikgehäuse austreiben. Sollte das Plastikgehäuse das überleben, dann kann man die Klingen, Feder und Abstandshalter an neue Positionen fummeln und zum Schluss wieder den Metallstift in das Plastikgehäuse einpressen. Diese Prozedur überleben so ein Abisolierer nicht immer und nicht oft.

    Daher sollte man beim Kauf darauf achten, dass man einen bekommt, der den richtigen Klingenabstand für den zu montierenden Stecker hat.

    Man sollte den Abisolierer auch nicht dazu benutzen nach dem Schneiden die Isolierung abzuziehen. Das machen die Klingen nicht lange mit. Besser ist es den Abisolierer abzunehmen und die geschnittene Isolierung von Hand abzuziehen.

    Ein professioneller Abisolierer dieses Typs (AMP 603995) hat übrigens auswechselbare Klingensätze und eine komplizierteren Zangen/Klappen-Mechanismus. Den Komfort bezahlt man mit über 100 Euro für den Abisolierer.

    • Profilbild von De Su

      >Diese Prozedur überleben so ein Abisolierer nicht immer und nicht oft.

      Ich kann da kein Problem erkennen. Die Klingen anders zu positionieren (oder auch nur auszutauschen) ist zwar recht fummelig, aber kaputt geht da bei ein paar mal Hin- und Hertauschen nichts, auch nicht bei den Billigexemplaren. Den Stift kann man problemlos mit dem Inbus-Schlüssel entfernen, der sitzt nur so fest, dass er nicht herausrutscht.

      Bei dem Preis lohnt es sich wohl, einfach für jedes benötigte Absetzmaß ein Werkzeug anzuschaffen und das dann bloß einmalig einzustellen.

  2. Profilbild von Hannibal

    Ich habe so ein Teil (und ca. 5 Euro dafür bezahlt) für die Montage der Sat-Anlage im Haus mit insgesamt etwa 30 F-Kompressionssteckern genutzt und auch immer die Isolierung damit abgezogen. Sicher verschleißt es damit schneller, aber schon mit dieser einer Installation hat das Teil eigentlich sein Geld verdient… ist eine viehische Arbeit ohne so einen Helfer!

  3. Profilbild von womba [Android]
    womba [Android]

    dieses Werkzeug habe ich mir vor kurzem auch bestellt für 2,30 Euro. Ein bisschen knifflig ist das Einstellen der Schnitttiefe. Aber hat man es einmal etledigt kann man mit der hundert Meter Rolle arbeiten.

  4. Profilbild von HaJo

    Richtig eingestellt funktioniert es auch recht gut für Netzwerkkabel.

  5. Profilbild von andreas n.

    kein profitool, aber wie oft muß man schon koaxkabel konfektionieren….für den preis voll o.k.

  6. Profilbild von De Su

    >Ihr brauch das Kabel nur einlegen, das Werkzeug zusammendrücken und das Kabel drehen.

    Zusammendrücken sollte man die Backen besser nicht, ansonsten wird das Kabel eher gequetscht als geschnitten und das Risiko, dass von dem Geflecht Teile um den Inneleiter gewickelt werden, steigt an. Die vorhandene Federkraft reicht völlig aus, man benötigt allerdings mehere Umdrehungen. Bei diesen Billigexemplaren befindet sich zudem in der Klinge zum Schneiden des Dielektrikums leider eine Kerbe, die ebenfalls das Umwickeln des Geflechts um den Innenleiter begünstigt, da die Drähte des Geflechts, die in diese Kerbe gelangen, eher mitgerissen als geschnitten werden.

    Einfacher als das (möglicherweise eh schon am anderen Ende fixierte) Kabel zu drehen ist es natürlich, das Werkzeug um das Kabel zu drehen. Die korrekte Drehrichtung ist auf dem Werkzeug gekennzeichnet.

  7. Profilbild von mister jay

    Naja, ich würde mal sagen mit nem Cuttermesser oder normalen Haushaltsmesser bekommt man das auch recht gut hin
    Muss man nicht unbedingt die 2€ für investieren

  8. Profilbild von gruenmuckel

    Hot: Für die nächste BNC-LAN.

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