Aukey PB-P3 14W Solar-Ladegerät auf Amazon für 29,99€

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Wir haben mal wieder Post von Aukey bekommen, diesmal zwei Ladegeräte, die aus Sonnenlicht ihre Energie beziehen. Den Anfang macht dieses 14W-Ladegerät mit der Bezeichnung PB-P3, das sogar ausschließlich mit Solarenergie funktioniert. DAS Gadget für die Zombie-Apokalypse?

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Batterietyp Solar
Eingang DC 5V=2A
Ausgang DC 5V=2A
Abmessungen 29 x 16,5 x 3cm (eingeklappt) 52,5 x 29 x 0,5cm (eingeklappt)
Aukey Solar-Ladegerät
Eines der beiden Solarmodule

Allen solarbetriebenen Gadgets ist natürlich erst einmal gemein, dass sie vom Wetter bzw. der Sonne abhängig sind, von der wir hier in Deutschland ja nicht immer ausreichend abbekommen. In der vergangenen Woche war das aber mal anders, weswegen wir dieses Ladegerät unter beinahe idealen Bedingungen testen konnten. Bei direkter Sonneneinstrahlung klappt das Laden tatsächlich gut, wenn auch nicht sonderlich schnell. Der 3100mAh-Akku meines Honor 7 lädt in etwa 5 bis 6 Stunden – zumindest theoretisch. Erstens müsste man das Ladegerät gelegentlich neu zur Sonne hin ausrichten, um den maximal Effekt zu erzielen, und zweites ist einfach selten über mehrere Stunden ausreichend Sonnenlicht verfügbar (Wolken und so). Ändern dürfte sich das hier höchstens im Sommer, da gibt es hoffentlich wieder einige wolkenfreie Sonnentage.

Aukey Solar-Ladegerät
Ebenfalls hinter Klettverschluss verborgen: Die beiden USB-Ausgänge

Das Laden funktioniert auch ohne direkte Sonneneinstrahlung, allerdings stark eingeschränkt. Wenn das Licht gerade so zum Laden reicht verbraucht ein Smartphone Energie schneller, als es neue zugeführt bekommt. Ähnliches gilt für das Laden von zwei Geräten gleichzeitig (es gibt zwei USB-Anschlüsse), das ist zwar möglich, schränkt aber ebenfalls die Geschwindigkeit ein und sollte idealerweise nur bei optimalem Sonnenlicht gemacht werden.

Aukey Solar-Ladegerät
So sieht das Ladegerät aufgestellt aus

Um das Ladegerät zur Sonne auszurichten gibt es zumindest ausreichend Möglichkeiten. Zunächst gibt es eine Stütze, ähnlich der eines Bilderrahmens, mit der sich das Gadget aufstellen lässt. Fixiert wird alles mit Klett. Ist kein Platz da, oder möchte man das Ladegerät nicht auf den Boden stellen (Schmutz, Nässe, wilde [Haus-]Tiere), kann man es auch aufhängen. Dazu verfügt es über vier Metallringe, die man gut auf dern Fotos erkennen kann. Zusätzlich liegen dem Paket vier kleine Karabinerhaken bei, die in eben diesen Metallösen befestigt werden können. Und zu guter Letzt kann man alles natürlich auch auf den Boden legen, wenn die Sonne hoch steht und nichts im Weg ist.

Aukey Solar-Ladegerät
4 kleine Karabiner haken helfen wenn nötig beim Aufhängen

Fazit

Ist es ein sinnvolles Gadget? Es hat seine Daseinsberechtigung. Wenn man das Handy auf dem Zeltplatz laden will oder im Sommer im Park oder Freibad Musik hören will, erweist sich die Solar-Ladestation als nützlich. Beim Wandern ist es unter Umständen mal enorm wichtig, ein geladenes Handy dabei zu haben. Dafür muss es ja nicht auf 100% gebracht werden, und für genug Strom zum Telefonieren reicht es in jedem Fall (wenn es nicht gerade regnet).

Aukey Solar-Ladegerät
Das PVC-Gewebe ist widerstandsfähig und in geringen Maße auch wasserfest

Durch die Abhängigkeit von der Sonne und der teilweise nicht sehr schnellen Ladegeschwindigkeit würde ich es nicht als Powerbank-Ersatz empfehlen. Um aber unterwegs bzw im Freien einfach eine Stromquelle zu haben und Smartphone oder Speaker ein bisschen Saft zu geben, ist es absolut geeignet. Der Preis ist zumindest fair, für vergleichbare Geräte zahlt man auf Amazon auch mal 40-50 Euro und mehr. Wenn man es lange genug nutzt, kriegt man den Preis durch den gesparten Strom eh wieder rein, immerhin hat man mit der Sonne einen theoretisch unendlichen Vorrat an Energie. 😉

Jens

Ich bin im Herbst 2015 zu China-Gadgets gestoßen, und habe mich seit dem vor allem in den Drohnen-Sport verliebt, und verfolge alles rund um Quadrocopter mit Leidenschaft. Und mein Handy ist sowieso schon lange ein „China-Phone“.

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15 Kommentare

  1. Profilbild von buntocastro

    Zitat: Wenn man es lange genug nutzt, kriegt man den Preis durch den gesparten Strom eh wieder rein, immerhin hat man mit der Sonne einen theoretisch unendlichen Vorrat an Energie. 😉

    Da müsste man das ding wohl 2-3 Jahre nutzen und auf viel Sonne hoffen.
    Eher ein nützliches gadget für Leute die sehr viel draußen sind.
    Ich greife lieber zu den powerbanks da die Zuverlässiger sind, ob Sonne oder nicht.

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
  2. Profilbild von Matze

    Zitat: Der 3100mAh-Akku meines Honor 7 lädt in etwa 5 bis 6 Stunden – zumindest theoretisch.

    Heißt das jetzt, dass das so geschehen ist oder heißt das, dass die 5-6 Stunden berechnet wurden und das Ding garnicht getestet wurde? Gibt es da vlt. noch genauere quantitative Angaben zum Ladestrom an sonnigen und weniger sonnigen Tagen

  3. Profilbild von Schwesters

    Nettes Ding. Könntet ihr das mal durchmessen. Sonne, Schatten halbschatten wolke etc. Das Problem bei quasie allen Solarpanels ist das die nur unter Laborbedingungen auf 2A bzw meist nichmal 1A da springen viele Handys nichtmal zum laden an.Da kann ichas auch 100Std in die Sonne legen ohne das es Läd. Ein etwas intensiverer Test wäre alao fein.

  4. Profilbild von theflash

    Das Solar-Ladegerät lässt sich bestimmt auch zum Laden einer Powerbank nutzen.

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
  5. Profilbild von dasTeufelchen

    @ theflash

    Ganz genau – ich habe so eine Powerbank an einem Solarpanel hängen und das lädt einfach, sobald auch nur ein klein wenig Saft rauspullert; ohne Powerbank würde ich ein Handy oder ein Tablet nur dann anschließen, wenn für längere Zeit direkter Sonnenschein auf das Panel fällt. Aber meine Fotokamera kann ich damit problemlos laden, da diese auch mit weniger Strom den Akku lädt. Allerdings: das Panel hier liefert laut Beschreibung maximal 2A bei 5V, das wären dann (für jeden Grundschüler eigentlich nachrechenbar) gerade mal 10W und nicht 14. Und selbst die werden hierzulande wohl kaum zustande kommen.

    Und ich hab mir mal die Amortisationszeit ausgerechnet – da vergehen zumindest 10 Jahre, bis sich die Anschaffungskosten durch die Energieeinsparung zusammengespart haben. Da stellt sich mir eher die Frage, wie lange diese Panels generell halten. Ewig werden die wohl auch keine Energie liefern.

  6. Profilbild von Maddin

    Also mal meine Erfahrung zu dem Ding:

    Ich besitze das Ding mit 3 Solarpanels und benutze es seit gut 2 Jahren. Damals war es nur um einiges teurer. Da ich im Sommer sehr viel (teilweise 3-4 Wochen am Stück) Outdoor unterwegs bin und viel Nachts mache bin benötige ich viel Strom für Taschenlampen, GPS und Handy, usw.. Als Stromquelle für diese Endgeräte kommt eine Powerbank mit 4 austauschbaren 18650-Akkus (Li-Ionen Akkus von Panasonic) zum Einsatz. Die Powerbank funktioniert auch, wenn nur ein, zwei oder drei Akkus geladen sind. Die Akkus kann ich dann auch für meine Lampen nutzen und habe auch Nachts immer genug Licht und Strom dabei. Tagsüber liegt das Solarpanel auf dem Boot, hängt am Rucksack, Zelt, Baum oder wo auch immer Licht auf Die Solarpanels scheinen kann. Damit lade ich dann die Powerbank und somit die Akkus aus den Taschenlampen und die Ersatzakkus auf.
    Ich bin also komplett unabhängig von irgendwelchen fixen Stromquellen. Es hat mich noch nie im Stich gelassen und läd die Powerbank auch wenn es leicht bewölkt ist.
    Das Telefon oder sonst irgendeinen Endverbraucher würde ich nicht immer direkt an das Solarpanel anschließen, da der Ladestrom mit der Lichtintensität schwankt. Wenn man das dauerhaft amcht kann der Akku im Handy (vor allem bei älteren Modellen) schaden nehmen. Im Notfall ist aber auch das kein Problem, denn die neueren Handys verfügen meist über eine „intelligente Ladeelektronik“. Besser ist es trotzdem immer die Powerbank als Puffer dazwischenzuschalten, denn diese läd auch bei niedrigem Strom und nimmt keinen Schaden (bei entsprechender Ladeelektronik).
    Insgesamt lade ich an einem Tag wenn es sein muss locker 8 Akkus auf und habe dann genug Strom für alle Endverbraucher und alle Lampen die ich benutze.
    Ich habe mittlerwele ein zweites Gerät als Backup dabei. Dieses funktioniert genauso gut.

    Zur Leistung:
    (Da nicht alle was mit P, U und I anfangen können mal eine etwas andere Rangehensweise die alle verstehen sollten)
    Wenn ich Sonnenschein habe bei dem ich mich entscheide an den See zu gehen um zu baden kann ich gleichzeitig zwei iPhone 5s anschließen und diese innerhalb von 3- 4 Stunden vollständig aufladen (bei dem Solarpanel mit 3 Kollektorflächen). Das 2 Teilige sollte das mit einem Telefon auch ohne Probleme schaffen.

    Viel Spass mit dem Ding!

  7. Profilbild von HokusLokus

    @dasTeufelchen: Klar wird sich das kaum Amortisieren, aber kein Geld der Welt bringt dir was wenn du Outdoor feststellst dein GPS Gerät ist leer, zudem ist die Gewichtsersparnis im Vergleich zu unzähligen Akkupacks enorm. Ich denke das Gerät ist sicher nicht zum Geld sparen konzipiert.

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
  8. Profilbild von Matthias

    @Maddin: Welche Powerbank kannst denn empfehlen? Such für meinen kommenden Trip genau so eine Kombi.

    Danke im Voraus!

    MfG Matthias

  9. Profilbild von meee

    Was wiegt das Teil denn?

  10. Profilbild von chris

    Das ist etwas um im wohnmobil auf dem Armaturenbrett liegend….über den Tag eine Powerbank zu laden, die einem dann nachts das Smartphone das man über den Tag dabei hatte aufzuladen…..

    Aber bestimmt nicht für unterwegs auf …Wandertour…

  11. Profilbild von Thomas

    Das Problem bei allen Solarpanels die ich bislang hatte ist dass man keine 5 Volt bei Last hat, sondern maximal 4.5 Volt, auch im Hochsommer. Eine Powerbank kann man deswegen nur zu 70-80% laden. Am besten gehen ganz einfache Powerbanken, ich habe dafür einige mit 18650. Die Suboptimale Ausrichtung wenn man es an den Rucksack hängt reicht aus.

  12. Profilbild von PattaFeuFeu

    Das hier vorgestellte Solarladegerät hat für mich auf Radtour phantastisch funktioniert. Den Großteil der Zeit über hingen die Panels hinten zwischen meinen Packtaschen, Abends habe ich den Lader dann vors Zelt gestellt, solang noch Sonne da war. Neben einem Dynamoladegerät eine top Ergänzung, um alle Geräte auf voller Ladung zu halten.

    Es ist natürlich immer einfacher, ein schon volles Gerät auf 100% zu halten, deshalb versuche ich meist schon, direkt mit dieser Voraussetzung in den Tag zu starten.

    Ich habe mit dem Lader unterwegs eine Anker Powerbank, eine OnePlus One und ein iPhone 6 aufgeladen. Die Powerbank lud auch bei schlechteren Verhältnissen und nicht optimaler Ausrichtung – zumindest blinkten die LEDs auf dem Gehäuse entsprechend –, das Handy war da etwas zimperlicher. Zusätzliches Problem beim iPhone: Jedes Mal, wenn sich der Ladezustand ändert – also „lädt“ VS „lädt nicht“ – schaltet sich das Display kurz ein, um über diesen Umstand zu informieren. Sehr nervig, insbesondere gegenüber einigen Android-Geräten, die das Ausschalten dieses Verhaltens ermöglichen. Dadurch wird immer noch mal etwas mehr Akkukapazität gezogen als eigentlich nötig wäre.
    Zum Laden der PowerBank und des Android-Handys ist der Solarlader hier aber sehr gut geeignet. Etwas zu groß und schwer, um ihn auf Wandertouren mitzunehmen, für Campingreisen mit Auto, Wohnmobil oder Tourenfahrrad funktioniert er für mich aber sehr gut.

    Kommentarbild von PattaFeuFeu

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