Im Test: BlitzWolf BW-VOX1 Hybrid InEars im Presale für 19,14€ (Presale)

Mit den BlitzWolf BW-VOX1 Hybrid InEars steigt der noch relativ unbekannte chinesische Hersteller in den Markt der Hybrid InEars ein. Wir hatten mit BlitzWolf bereits des öfteren zu tun, zuletzt mit dem BlitzWolf BW-XRC600 Saugroboter im Test. Doch schon vorher gab es kleinere Gadgets der Marke bei China-Gadgets und wir waren von den verarbeiteten Materialien und der Qualität durchaus angetan. BlitzWolf produziert durchweg solide Produkte, ein Grund mehr sich die neuen Hybrid InEars mal genauer anzuschauen – wie sie in unserem Test abgeschnitten haben erfahrt ihr hier!

Produktbild BlitzWolf BW-VOX1

Verpackung und Lieferumfang

Der erste Eindruck stimmt schon mal, die BlitzWolf BW-VOX1 sind in einem schlichten Pappverpackung bei uns angekommen, im Inneren befindet sich eine stabile Schutz-Tasche, wie man es auch von Markenprodukten à la Beats oder Sennheiser kennt.

Die Verpackung der Blitzwolf bw-vox1 hybrid
Schwarz und schlicht: Die Verpackung der Blitzwolf BW-VOX1

In der Schutz-Tasche befinden sich die Kopfhörer, die mit einem Klettverschlussband zusammengehalten werden, Ohrpolster in drei verschiedenen Größen und eine Bedienungsanleitung auf Englisch.

Blitzwolf bw-vox1 Zubehör
In der Schutz-Tasche ist ein kleines Netz angebracht

Verarbeitung und Design

Die BlitzWolf BW-VOX1 sind, wie von der Marke gewohnt, gut verarbeitet. Ich konnte keine äußeren Mängel an den InEars feststellen. Was sofort auffällt ist, dass die Hörer angenehm leicht sind und dadurch sehr angenehm im Ohr sitzen. Auf unserer Feinwaage wiegt ein Hörer ca. 3,1 Gramm, im Vergleich sind es bei den Xiaomi Piston Pro ca. 4 Gramm.

BlitzWolf BW-VOX1 InEars
Auf dem schwarzen Gummiring sind die Kopfhörer mit „L“ und „R“ gekennzeichnet

Die Hörer bestehen fast vollständig aus Metall, lediglich ein dünner Gummiring ist aus Plastik. Meine Sennheiser Momentum sind fast vollständig aus Plastik – ein Qualitätskriterium für den Klang der InEars sollte dies also ohnehin nicht sein.

Blitzwolf bw-vox1 Die wichtigsten Komonenten
Die wichtigsten Komponenten auf einen Blick

Das verwendete Kabel wirkt sehr robust und bringt sich nach knicken oder verdrehen automatisch wieder in die Ausgangsposition. Auch der vergoldete 3,5mm Klinkenstecker macht einen guten Eindruck.

Das Headset

Das positive zuerst: Die drei Bedienknöpfe funktionieren sowohl unter iOS als auch unter Android, die Knöpfe der Xiaomi Piston Pro hingegen nur unter Android. Der Nachteil des Headsets ist die Position, es ist nicht auf Mundhöhe am rechten oder linken Hörerkabel angebracht. Stattdessen sitzt es weiter unten an der Stelle, wo aus einem Kabel zwei werden. Meiner Meinung nach ist dies viel zu tief und könnte beim Telefonieren stören oder unter einer dicken Jacke nur schwer erreichbar sein – schade.

Das Headset
Das Headset ist vollständig gummiert

Sound der BlitzWolf BW-VOX1

Die BW-VOX1 sind wie die Piston Hybrid Kopfhörer bestehend aus einem Balanced Armature Treiber und einem dynamischen Treibern. Der dynamische Treiber sorgt für tiefe Bässe, und ordentlich druck im Ohr, der BA-Treiber hingegen kümmert sich um den Hochton.

Meiner Meinung nach ist der Blitzwolf BWVOX1 ein solider Kopfhörer, sie fallen klanglich eher in die Kategorie der Xiaomi Mi Piston IV Hybrid, heißt sie haben einen ähnlich starken Bass-boost, der auch bei hoher Lautstärke nicht anfangen zu kratzen.

Auch der Hochton ist klar und hört sich gut an, lediglich im höher-frequentigen Mitteltonbereich klingen sie teilweise etwas dumpf. Hier merkt man, dass Xiaomi mit in den Piston Pro aus diesem Grund drei Treiber verbaut hat. Der BA-Treiber sorgt zwar für gute Höhen, bedient aber leider auch nicht mehr. Der verbaute dynamische Treiber ist auf starke Bässe ausgelegt und erfasst leider nicht das gesamte Spektrum des Mitteltons. Allerdings kann man hier eine kleine Verbesserung durch das Spielen mit dem Equalizer rund um 1-3 kHz hervorrufen.

Wenn man den Klang in Relation zum Preis sieht, ist es ein gutes Klangerlebnis, mit dem Freunde der elektronischen Musik ihre Freude haben werden. Bassbetonte Tech-House Sounds gehen mit dem Kopfhörer schon gut 😀 Für ein Gitarrensolo eignen sich die weniger Bass- und mehr Hoch-/Mittelton betonten Xiaomi Piston Pro, als Alternative zu den BlitzWolf BW-VOX1, jedoch besser.

Fazit

Der größte Nachteil der Kopfhörer ist wohl das viel zu niedrig angesetzte Mikrofon, da es gerade im Winter vermutlich öfter in der Jacke verschwindet und darunter dann die Verständlichkeit leidet. Wenn man aber bedenkt, dass BlitzWolf mit den BlitzWolf BW-VOX1 ihren ersten Hybrid Kopfhörer auf den Markt bringt sind diese schon sehr gut gelungen. In Sachen Verarbeitung, Material und auch Verpackung macht BlitzWolf allgemein einen sehr guten Job und hat dies auch wieder bei ihren InEars bewiesen. Klanglich spielen die InEars im Bereich der bassbetonten InEars, was bei dem aktuellen Hype rund um basslastige Musik kein Wunder ist. Sie könnten tatsächlich eine gute Alternative zu den Xiaomi Mi Piston IV Hybrid, je nachdem wie die weitere preisliche Entwicklung aussieht.

  • Verarbeitung/Material
  • keine Störgeräusche
  • Button Unterstützung unter iOS und Android
  • Mikrofon zu tief angebracht
  • Schwächen im oberen Mittelton

Tim

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8 Kommentare

  1. Profilbild von CGuser

    Warum gibt es immer mehr Hybrid? Kopfhörer mit Mikrofon gab es doch schon früher oder kling das besser weil hip?

    • Profilbild von Tim

      Hi CGuser
      es geht um den Einsatz von verschiedenen Treiberarten – also verschiedene „Boxen“ im InEar, die verschiedene Frequenzbereiche abdecken – nicht um den Einsatz eines Mirkofons 🙂

      • Profilbild von CGuser

        Hallo Tim,
        danke für die Erklärung 🙂 aber Hybrid bedeutet doch eine Kreuzung zweier unterschiedlicher Dinge. Das sind aber beides Treiber bzw. Boxen. Ein Treiber/Box der alles abdeckt wäre doch besser und würde nicht so viel Platz einnehmen. Klingt nur nicht so gut im Marketing.

        • Profilbild von Sebastian

          Dir wurde doch die Antwort gegeben, dass es VERSCHIEDENE Treiber sind. Daher auch hybrid. Und das ganze ist kein Marketing. Warum sollte denn ein Treiber besser sein? Siehst du das sonst wo außer bei Kopfhörern? Weder im Fzg./Heimkino/Musikbereich gibt es keine Treiber mehr für den vollen Frequenzbereich. Sondern immer mindestens einen Hoch- und einen Tieftöner

        • Profilbild von Tim

          @Sebastian, völlig richtig hätte ich genau so begründet 🙂

  2. Profilbild von DSLR

    @ Sebastian:
    Ein Treiber ist besser weil man dann nicht das Problem hat, den Übergang zwischen den Treibern anzupassen. Auch bei Lautsprecherboxen klingt ein Breitbänder prinzipiell besser, jedoch hat man da das Problem dass man für Hohe Lautstärken entsprechend große Membranen braucht, die dann im Hochtonbereich nicht mehr so gut sind und die Höhen auch bündeln.

    Bei einem Kopfhörer hast du das Problem nicht, weil alle auch noch so basspotenten Kopfhörertreiber auch problemlos Frequenzen bis weit über die Hörschwelle wiedergeben können. Deshalb ist ein „Mehrwegesystem“ völliger Blödsinn weil man zur Anpassung der Treiber entweder Frequenzweichen bräuchte oder separate aktive Verstärker. Und das treibt erst mal die Kosten aufs doppelte, ohne noch den geringsten Gewinn an Klangqualität erreicht zu haben.

    Ich habe hier ein Paar Transmissionline-Breitbandboxen für etwa 100€ das Stück mit jeweils einem 8cm Treiber von Vifa (Eigenbau) die spielen auch 10x so teure Lautsprecher in Sachen Räumlichkeit an die Wand und liefern sogar Tiefbass. Sie gehen halt nicht laut und beschallen auch nur genau einen ausgerichteten Hörplatz aber glaub mir, das reicht. 😉

  3. Profilbild von DeeJay

    Die Kopfhörer sind vor 3 Tagen angekommen – optisch ne 1 aber klanglich können sie nicht ansatzweise mit den Xiaomi Hybrid mithalten. Ich mag gerne Badewannen, aber hier ist mir der Hoch/Mittelton dann doch zu „dosig“…

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.

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