Handliches COSWHEEL A-ONE (Elektrofahrrad?) für 543,16€

Nachdem der Xiaomi Elektroroller M365 schon sehr gut bei euch ankam, stellen wir euch heute das COSWHEEL A-ONE Elektrofahrrad (?) vor. Hier noch mal das Danke an Pako für den Hinweis 🙂 Elektrofahrräder erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Was genau so Besonderes am COSWHEEL A-ONE ist und ob das nun tatsächlich ein Elektrofahrrad ist oder nicht, haben wir für euch zusammengefasst.

COSWHEEL A-ONE Elektrofahrrad

Spezifikationen

Material Aluminium und Plastik
Reifen 8 Zoll
Maximale Geschwindigkeit 35 km/h
Reichweite 35 km (45 km in der Pro-Version)
Bremssystem Scheibenbremse am Hinterrad
Motorleistung 350W
Akkuleistung 110 – 220V
Steigung 10°
Maximale Last 150 Kilogramm
Batterie 18650 Li-ion 8800mAh Batterie (11600mAh Pro-Version)
Ladezeit 4,5 Stunden
Gewicht 17,5 Kilogramm
Abmessungen 37 x 19 x 106 cm; Sitzhöhe 76 cm
Farbe Grau

Das COSWHEEL A-ONE im Detail

Das COSWHEEL A-ONE bietet mit einer Größe von 105 x 56 x 80cm ausreichend Platz für eine Person. Der Sitz des Rads befindet sich in einer Höhe von 76cm. Das scheint nicht allzu hoch zu sein, vergleicht man es mit der Höhe eines normalen Fahrradsattels, der sich jedoch an der Körpergröße des Fahrers orientiert. Je größer ein Mensch und je größer dessen Schrittlänge, desto höher auch der Fahrradsattel. Idealerweise sollten die Beine dennoch durchzustrecken sein, was die Produktbilder des COSWHEEL A-ONE jedoch nicht vermuten lassen. Ob der Sattel sich in der Höhe noch verstellen lässt, ist nicht klar.

COSWHEEL A-ONE Sitzend
Die Sitzhöhe des COSWHEEL A-ONE sieht schon sehr niedrig aus.

Gefaltet ist das Elektrofahrzeug nur noch 37 x 19 x 106cm groß und kann angeblich einfach mit der Hand getragen werden. Mit 17,5 Kilogramm ist es jedoch kein Leichtgewicht. Deswegen verfügt der A-ONE am Hinterrad noch über zwei kleinere Räder, mit denen es gezogen werden kann.

COSWHEEL A-ONE Ziehen
So lässt sich der COSWHEEL A-ONE relativ angenehm transportieren.

Mit dem COSWHEEL A-ONE kann man bis zu 35 Kilometer mit einer Akkuladung zurücklegen, in der Pro-Version bis zu 45km. Der Akku, bestehend aus 18650er Li-ion Batterie mit 8800mAh, braucht an die 4,5 Stunden um voll geladen zu werden. Danach kann eine maximal 150 kg schwere Person loslegen und mit bis zu 35 km/h durch die Gegend fahren. Die Pro-Version hat hier 11600mAh, um die etwas weiteren Strecken zu meistern. Auch hier noch mal die Anmerkung, ebenso wie bei dem Elektroroller: je schwerer eine Person ist, desto langsamer und kürzer gestaltet sich die Fahrt.

Aber aufgepasst: Trotz dem das COSWHEEL A-ONE hier als „electric bike“ betitelt wird, wird es wohl in Deutschland nicht als ein solches anerkannt. Laut der Definition verfügen Pedelecs oder E-Bikes immer über eine Tretunterstützung, was bei dem COSWHEEL eindeutig nicht der Fall ist. Von daher wird auch hier eine Straßenzulassung nicht erhältlich sein. Der ADFC sagt, dass es zwei Klassen von E-Bikes gibt, die einen unter 20 km/h Motorleistung und „[…] E-Bikes, die Tretunterstützung über die Geschwindigkeit von 25 km/h hinaus geben. Bei 45 km/h wird der Motor abgeregelt – das E-Bike würde sonst in die Klasse der führerschein- und zulassungspflichtigen Kleinkrafträder fallen (Fahrerlaubnisklasse M).“. Inwiefern man hier bereit ist im öffentlichen Straßenverkehr ohne Zulassung zu fahren, muss jeder selbst für sich entscheiden, es sei aber deutlich an dieser Stelle gesagt, dass es illegal ist.

COSWHEEL A-ONE APP
Die Verbindung über Bluetooth lässt einen die Möglichkeit das Elektrorad zu überprüfen.

Das COSWHEEL A-ONE hat ein Vorder- und Rücklicht verbaut. Das Vorderlicht kann in zwei verschiedenen Helligkeitsstufen und blinkendes Licht eingestellt werden. Zudem befindet sich im Lenkrad ein kleines Display mit einer Geschwindigkeits- und Temperaturanzeige sowie dem Akkustand. Das Elektrofahrzeug ist mit Bluetooth 4.0 ausgestattet und kann per App kontrolliert und analysiert werden. Zudem können, neben anderen Funktionen, auch zurückgelegte Strecken angeschaut, der Akkustand überprüft und eine smarte Lichtsteuerung eingestellt werden. Dabei schaltet sich dieses angepasst an die jeweiligen Lichtverhältnisse von alleine an bzw. aus. Eine Vorstellung von der Handhabung des COSWHEEL A-ONE erhaltet ihr im Werbevideo von GearBest:

Youtube Video Preview

Wie seht ihr das mit der Straßenzulassung: würdet ihr das Risiko eingehen erwischt zu werden oder sagt ihr lieber an die Regeln halten und zukünftige Entwicklungen im Straßenverkehr abwarten?

Maike

Seit 2017 Teil des Teams und begeistert von allen Arten von DIYs und technischen Spielereien. Der Spaßfaktor darf dabei natürlich nicht fehlen.

26 Kommentare

  1. Profilbild von Enes

    Ich würde das Risiko eingehen..

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
  2. Profilbild von Sene

    Ich würde das Risiko nicht eingehen..

  3. Profilbild von M

    Auf diesem hässlichen Teil?
    Da müsste ich auf meinem täglichen Arbeitsweg permanent besorgt sein, lieber gleich ein vernünftiges E-Bike.
    Gibt es da was aus China? Das Klapprad von Xiaomi überzeugt mich eher weniger.

    Den Xiaomi Roller würde ich kaufen, wäre er in Deutschland zugelassen.

  4. Profilbild von Marty

    Zu teuer im Verhältnis zum xiaomi Roller außerdem zu groß und zu schwer, wenn ich das Teil Mal eine Treppe hoch tragen soll.
    Große Strecken fahre ich damit nicht, daher sehe ich auch kaum einen Vorteil.
    Wenn schon illegal unterwegs dann lieber unauffällig.

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
  5. Profilbild von Simplicitas

    Was für eine Frage. Bei der aktuellen Gesetzeslage befindet man sich irgendwo auf dem schmalen Grad zwischen einer Ordnungswidrigkeit und Straftat, wenn man mit so einem Ding auf der Straße herumzuckelt.
    Zwar kommen die meisten, die erwischt werden, mit ein- bis zweitausend Euro Bußgeld und einer Konfiszierung des Vehikels noch relativ günstig davon. Der mögliche Ermessungsspielraum liegt aber weit darüber (fünfstellige Bußgelder, Führerscheinentzug, Haftstrafen…). Ganz abgesehen von den möglichen Konsequenzen, wenn man ohne jeglichen Versicherungsschutz einen Unfall verschuldet.
    Es braucht durchdachte Reformen bei den Zulassungsverfahren und den dazu zu Grunde liegenden Gesetzestexten. Bis sich diesbezüglich etwas geändert hat, hat man mit solchen Gefährten einfach nichts auf öffentlichen Straßen und Plätzen zu suchen. Ist halt Mist, aber so schaut der Status Quo halt leider in Deutschland aus.

  6. Profilbild von Olaf

    Jetzt verstehe ich den Spruch “ Wie ’n Affe auf’m Schleifstein“.

    Bei dem kleinen Vorderrad wird ja jede weggeworfene Kippe zur Gefahr.

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
  7. Profilbild von Malcolm

    @M: 🙂 English please

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
  8. Profilbild von Kaykay

    Deutschland und StVO… Lachhaft… Darum gehen andere Länder voll ab und dad Land der einstigen Denker geht langsam zurück.. Hurra der Diesel zuckt

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
  9. Profilbild von Gast

    Immerhin findet man mit den Mini-Rädern selbst kleinste Schlaglöcher, die man sonst nicht mal sehen würde.

  10. Profilbild von Ulukai

    Ich würde davon Abstand nehmen, mit etwas am Straßenverkehr teilzunehmen, was nicht der STVZO entspricht. Das erwischt werden ist hier nicht mal das Problem. Aber sollte es zu einem wie auch immer aussehenden Unfall kommen, und ihr habt keine Versicherung die bezahlt, dann kann das ganz schnell ganz böse enden. Dann wünscht ihr euch sehr schnell, ihr hättet euch etwas mit Zulassung gekauft. Ich hab für meinen „Eco Flash“ (2kw E-Roller im 50er Design, AGM-Akku, 45km/h Zulassung) damals auf ebay (NEU) ca. 700€ bezahlt. Mein „Rocko-Bike“ Roller (1,5kw, 2-Gang-Automatik, massig NM, Li-Ion Akku, 45km/h Zulassung, wird unter vielen Marken angeboten,. u.a. auch als Sachs E-MadAss – aber zahlt nicht mehr als 1500€!) hat mich (NEU) 1299€ gekostet (auch ebay).

    Man bekommt mittlerweile also schon wirklich günstig Roller mit Straßenzulassung, in allen Formen und Farben. Und alles was man, neben dem entsprechenden Führerschein (ab 15 bis 25km/h, ab 16 bis 45km/h), noch brauch, ist für ca. 50€/Jahr ein Versicherungskennzeichen. Selbst diese E-Roller die aussehen wie „Tretroller“ mit Sattel, bekommt man schon ab 500-600€ mit Zulassung (und bis afaik 2kw).

    Wenn ihr also nicht nur auf abgesperrtem bzw. Privatgelände fahren wollt, dann kauft euch lieber sowas. Und noch ein Tipp von mir, kauft nach Möglichkeit keinen Roller mehr mit Blei-/AGM-Akkus. Und wenn ihr nicht unbedingt so ein Schlaglochsuchgerät braucht, kauft einen E-Roller im „50er“ Design (also wie die klassischen Verbrenner-Roller). Darauf sitzt man nicht nur deutlich besser, auch das Fahren mit „richtigen“ Reifen ist um Welten angenehmer. Diese Fun-Roller taugen wirklich nur für gelegentliche Fahrten und kurze Strecken.

  11. Profilbild von Hiob

    In meinen Augen der häßlichste e-scooter aller Zeiten. Aber über Geschmack kann man nicht streiten.

    • Profilbild von Hiob

      …und mit einem Fahrrad hat das ja wohl nichts zu tun.
      Korrigiert das mal in der Überschrift. Dies ist ein e-mofa oder so etwas. Keine Pedale, keine Kette, kein Tretantrieb. Wenn man den Gashebel dreht, fährt man los. Ergo: Das ist dann kein Fahrrad mehr.

  12. Profilbild von Rob

    Habe gestern noch eine deutsche Rezension auf Amazon gefunden. Scheint heute verschwunden. War nicht das Gelbe vom Ei. Vielleicht finde ich sie nochmal.

    Kommentarbild von Rob
  13. Profilbild von elknipso

    Ohne Straßenzulassung vollkommen unbrauchbar.
    Was viele nicht bedenken, die Regeln sind nicht zum Spaß da oder um die Leute zu ärgern, und wenn was passiert ohne eine solche Zulassung und es dumm läuft kann man für den Rest des Lebens finanziell ruiniert sein.

    Daher ist es schlicht und ergreifend einfach nur sehr, sehr dumm ein solches Risiko einzugehen.

  14. Profilbild von Rockamring

    Den einzigen sinnvollen Zweck der mir einfällt ist, Leute die auf Messen arbeiten, oder großen Firmen die von Gebäude A nach B müssen.

    @elknipso: Naja die Haftpflichtversicherung gibt es auch für Autos, trotzdem fahren einige wie als ob sie nie in der Fahrschule waren.

    • Profilbild von Chinaman

      Das Teil ist so hässlich. Nicht für Hundert Euro würde ich damit fahren.

      Rockamring: Den einzigen sinnvollen Zweck der mir einfällt ist, Leute die auf Messen arbeiten, oder großen Firmen die von Gebäude A nach B müssen.

      @elknipso: Naja die Haftpflichtversicherung gibt es auch für Autos, trotzdem fahren einige wie als ob sie nie in der Fahrschule waren.

      Das sind immer die, die über andere schreiben…

  15. Profilbild von LuciusKlee

    nur für Leute ohne Führerschein, wenn Du einen hast.. bald nicht mehr mit diesem Höllenstuhl 🙂

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
  16. Profilbild von LuciusKlee

    @Kaykay: naja… Länder ohne Regeln seh ich aber nicht an uns vorbeisegeln (Indien zB)… und die Stvo ist nun wirklich ein Heilsbringer… auch wenns na klar viele geile unkonforme Sachen gibt

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
  17. Profilbild von Chinaman

    Das Teil ist so hässlich. Nicht für Hundert Euro würde ich damit fahren.

    • Profilbild von Hiob

      Word!
      Und es ist immer noch kein Fahrrad. Bitte Überschrift und Artikel ändern!

      • Profilbild von Maike

        Der Name des Geräts ist COSWHEEL A-ONE Electric Bike. Das es sich tatsächlich nicht um ein elektrisches Fahrrad handelt, habe ich im Artikel erwähnt. Aber nur für dich mach ich doch gerne noch ein Fragezeichen mehr an die Sache.

        • Profilbild von Hiob

          Bike ist nicht Fahrrad, sondern Rad, auch Motorrad. Bicycle ist das Fahrrad. Und Text und Überschrift sollten immer gleich korrekt sein. Nicht jeder erwartet bei der Überschrift „e-Bike“ einen Elektroroller.

        • Profilbild von Maike

          Dank deines Einsatzes sind die Leute jetzt hoffentlich nicht mehr so stark verwirrt, wenn sie diesen Artikel sehen 😉

        • Profilbild von Hiob

          Sarkasmus hin oder her: Es ist Dir schon klar, dass es ein recht großer Irrtum ist, einen Roller in die Nähe einer Fahrrad-Funktionalität zu rücken, wenn das nicht gegeben ist? Da wäre etwas mehr Einsicht und Höflichkeit angebracht.
          Nochmal mein Hinweis:
          In Überschrift und Einleitung taucht immer nocht das Wort „Fahrrad“ – offenbar als Fehlübersetzung von Englisch „Bike“ – auf, obwohl sowohl von der englischen Bezeichnung als auch vom ersten Blick auf den Roller her, niemand sonst auf ein Fahrrad kommen würde.
          Soll ich es noch einmal erklären: Bedeutung Bike ungleich Fahrrad (oder sind Biker Fahradfahrer?). Und ein Ding ohne Pedale ist immer sofort ungleich Fahrrad.
          Da gibt es nichts zu Rätseln. Das korrigierst Du am Besten schnell und schon ist es in Ordnung. 😉

        • Profilbild von Maike

          Mein Dank für deinen Einsatz ist also Sarkasmus 🙂 . Und ich weise gerne noch mal darauf hin, dass ich extra den Abschnitt im Artikel habe, der erklärt, dass es sich nicht um ein Elektrofahrrad handelt. Es vorher dennoch zu erwähnen hat den Grund, dass es auf den ersten Blick nun mal wie ein Fahrrad aussieht (für Andere Menschen zumindest) und nicht wie ein Elektroroller (Da erwarte ich doch eher etwas wie den M365 bei der Bezeichnung 🙂 ). Und vor allem da der Ausdruck e-Bike für Pedelecs und Ähnliches, also auch Elektrofahrräder, in Deutschland gebräuchlich ist, auch wenn sie in diesem Fall rechtlich gesehen keine sind (siehe https://www.adfc.de/pedelecs/recht/rechtliches-fuer-pedelec-fahrer).

        • Profilbild von Hiob

          Wenn Dein Dank ernst gemeint war, entschuldige ich mich. Ich habe nur nicht verstanden, warum das Wort Fahrrad immer noch mehr als einmal in dem Artikel auftaucht. Deine Begründung, für andere sähe es wie ein Fahrrad aus und „e-bike“ werde in Deutschland mit Pedelecs verwechselt, macht mich zwar etwas traurig, aber OK.
          Das ist ja auch ein Stilfrage: Ich würde nicht vom dümmsten anzunehmenden Leser ausgehen, wenn ich eine Art „Fachartikel“ über ein Produkt schreibe, jedenfalls nicht im ersten Absatz. Gerade die Überschrift und Einleitung ist der Kern- und Fakten-Teil, um einen korrekten Überblick zu bieten. Da sollte man Irrtümer, die bei einigen auftreten könnten, unbedingt herauslassen. Meinst Du nicht? Neugierde erzeugt dieses „Ist es überhaupt ein Elektrofahrrad?“ bei mir nicht, sondern nur Kopfschütteln, weil es ja leider offensichtlich ist. Man kann doch andere Klickbait-Fragen stellen: Ist es cool, in DE zulassungsfähig, transportabel genug?
          Da gäbe es schon andere Möglichkeiten 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Bild zum Kommentar hinzufügen (JPG, PNG)