Drohnen sollen stärker reglementiert werden

Wie langjährigen Lesern bekannt sein dürfte, sind wir bei China-Gadgets ziemliche Drohnen-Junkies, und haben über die Jahre unzählige Modelle selbst getestet und über noch mehr begeistert berichtet. Immer mit im Blick haben sollte man dabei die Sicherheit, und weil Drohnen bzw. Quadrocopter langsam in der Mitte der Gesellschaft ankommen, versucht der Gesetzgeber nun, diese besser zu kontrollieren, um Unfälle zu vermeiden.

Verkehrsminister Alexander Dobrindt hat dazu in der vergangenen Woche einen neuen Gesetzes-Entwurf vorgelegt, der umfassenden Regelungen und Vorschriften für den privaten und kommerziellen Einsatz von Drohnen vorsieht. Die entsprechende Meldung seines Ministeriums findet ihr in voller Länge hier, die Kernpunkte habe wir für euch aber auch noch mal zusammengefasst:

  • Alle Flugmodelle ab einer Startmasse von 250g sollen mit einer Plakette mit Namen und Adresse des Inhabers gekennzeichnet werden.
  • Für Modelle ab einer Startmasse von 2kg wird ein Kenntnisnachweis benötigt, wofür man eine Bescheinigung einer staatlichen Stelle oder eines Luftsportvereins braucht.
  • Modelle über 5kg dürfen nur mit zuvor eingeholter Genehmigung starten.
  • Gewerbliche Nutzer müssen keine Erlaubnis mehr einholen, so lange die Startmasse weniger als 5kg beträgt.
  • Betriebsverbot gilt in Flughöhen über 100m und in der Nähe von Flughäfen, Naturschutzgebieten, Menschenansammlungen und einigen weiteren Gebieten. Besonders relevant: sobald das Fluggerät in der Lage ist, „optische, akustische oder Funksignale zu empfangen, zu übertragen oder aufzuzeichnen“, darf es nicht über Wohngrundstücken geflogen werden, worunter technisch gesehen dann bereits die 30g leichte Mini-Drohne mit 0,3MP Kamera fällt. Für alle Verbote soll es Ausnahmegenehmigungen geben.
  • Der Einsatz von Videobrillen wird bei einer maximalen Flughöhe von 30m ausdrücklich erlaubt, solange das Fluggerät leichter als 250g ist und eine zweite Person es in Sichtweite beobachtet.

Sollte das Bedienen von Drohnen/Quadrocoptern strengen Regeln unterliegen?

Was davon genau so im Gesetz landet und welche Details noch Änderungen erfahren werden, bleibt abzuwarten. Wir lassen die einzelnen Punkte erst mal unkommentiert, und fragen statt dessen euch: Sind die Änderungen eurer Meinung nach sinnvoll oder nicht? Braucht es strenge Regeln, um größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten, oder ist es der deutsche Ordnungswahn, der hier um sich greift? Lasst uns wissen, was ihr darüber denkt.

Jens

Ich bin im Herbst 2015 zu China-Gadgets gestoßen, und habe mich seit dem vor allem in den Drohnen-Sport verliebt, und verfolge alles rund um Quadrocopter mit Leidenschaft. Und mein Handy ist sowieso schon lange ein „China-Phone“.

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52 Kommentare

  1. Profilbild von Davo

    Habe ich auch letztens gelesen. Wird dann wohl um einiges komplizierter eine Drohne zu kaufen/fliegen

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  2. Profilbild von matthias0136

    Es ist quasi unmöglich, alleine der punkt mit den wohngebieten ist tödlich für die drohnengemeinde

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    • Profilbild von Gast

      in wohngebieten ist das fliegen sowiso schon immer verboten. und vor allem ohne gültige spezielle modell haftpflicht, die von der privathaftpflicht nicht abgedeckt wird.

      fliegen auf flugplätzen und freigeländen nach den bisherigen gesetzlichen richtlinien ist ok. wohngebiete, versammlungen usw sind ein absolutes nogo

  3. Profilbild von NameIstGeheim

    Wieso sollte das komplizierter werden – die Bedienung bleibt doch gleich 😛
    Davon ab fährst Du ja bestimmt auch mit Deinem Auto immer bisserl schneller als erlaubt – ist auch nicht kompliziert… darfst Dich halt nur nicht erwischen lassen 😉

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    • Profilbild von Simplicitas

      Und genau diese Einstellung einiger Hobbypiloten diente als Legitimation für diesen Entwurf, um die vorhandenen Regelungen noch weiter zu verschärfen.
      Zum nicht erwischen lassen kann ich dir aber folgendes sagen: Sollte man doch erwischt werden, weil man mit seinem Flugmodell Mist baut, können die Strafen durchaus drakonisch ausfallen. Wenn man zum Beispiel ohne entsprechende Versicherung fliegt oder einfach innerhalb einer CRT herumgurkt. Sollte eine schwere Gefährdung des Luftverkehr vorliegen, drohen bereits jetzt Freiheitsstrafen von bis zu 5 Jahren.

      • Profilbild von Manuela

        Sorry – ich bin blond!

        Was ist CRT ???

        • Profilbild von Simplicitas

          Ein Buchstabendreher. Ich meinte CTR – Controlled Traffic Region. Also eine Flugkontrollzone. Im kontrollierten Luftraum darf nur mit vorheriger Anmeldung und Genehmigung geflogen werden (gilt für unbemannten sowie bemannten Flug). Das wären also zum Beispiel die Gebiete im Umkreis von Flughäfen.

        • Profilbild von Gast

          Dazu solltest du natürlich auch erwähnen wo der CRT anfängt. Das sind Regionen die sehen die meisten Drohnen eh nicht. Außer man wohnt Zaun an Zaun neben dem Flughafen.

  4. Profilbild von Patrick

    Viel neues ist da nicht bei, schade nur für ehrliche Bürger die jetzt nochmehr eingeschränkt werden. Das ist alles nur Geldmacherei. Für ein Fahrrad braucht man auch keinen Führerschein obwohl man am Straßenverkehr teilnimmt und die Unfallgefahr deutlich größer ist. Jemand der mit einer Drohne etwas verbotenes anstellen möchte macht es so oder so. Diese Reglementierung bringt rein garnichts.

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  5. Profilbild von matthias p.

    Man darf über private Grundstücke fliegen(auch mit kamera )! Aber nur solange man die Zustimmung des Grundstücks Inhabers hat 😉

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  6. Profilbild von Udo

    Meines Erachtens nach aber nachvollziehbar, jeder ob er die Drohne beherrscht oder nicht kann so ein Teil fliegen… Jetzt stellt euch Mal vor wegen einem Defekt oder einfach weil jemand blöd ist entsteht euch ein Schaden den wollt ihr doch reguliert wissen oder schlimmer jemanden fällt das Ding auf n Kopf….. Für mich ein logischer Schritt aber schade das er notwendig geworden ist.

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  7. Profilbild von David Welter

    Das ist ja wohl der Witz des Jahres. Die Brücken brechen hier zusammen. Osteuropäische LKWs fahren mit defekten Bremsen durch die Gegend. Die Maut ist noch immer nicht klar durchgesetzt. ABER die Drohnen stehen da weiter vorne, sodass erstmal ein Gesetzesentwurf erstellt wird. Dann kann unsere Polizei sich ja lieber um Drohnen kümmern, als um komplizierte Fälle mit osteuropäischen LKWs. Gute Nacht mit diesen Politikern.

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    • Profilbild von Manno42

      Schon mal davon gehört, dass Drohnen dem Flugverkehr gefährlich nahe kamen? Die Menschen sind eben wie sie sind. Deshalb brauchen wir Regelungen und Gesetze.
      Und bitte informiere mich doch welche Brücken (plural!) wo zusammengebrochen sind damit ich künftig einen großen Bogen um die Staufalle machen kann. Du weißt sicher genaueres darüber.
      Zu den osteuropäischen Lastwagen: Fahren alle Fahrzeuge grundsätzlich mit defekten Bremsen? Woher bitte hast Du diese Information? Deine Antwort darauf könnte „das weiß doch jeder“ lauten. Aber vielleicht kannst Du ja doch differenzieren 😉

      • Profilbild von Gast

        Wenn du hier so schlau bist, dann erwähne doch die Fälle, in denen Drohnen dem Flugverkehr gefährlich nah kamen. Ich hab noch von keiner Drohne gehört die in Höhen von 7000m (Wirtschaftliche Höhe Kurzstrecke Verkehrsflugzeug) sowie 12’500m (Wirtschaftliche Reiseflughöhe für Langstrecke). Der CRT beginnt in der Regel ab 600-1000m auch selten Drohnen zu finden. Also ich bin Pilot und habe noch von keinem Vorfall gehört. Weder von meinem Unternehmen noch von der Flugsicherung.

  8. Profilbild von Otto

    Sinnvolles Gesetz! An Davids Aussage erkennt man, dass es wieder Leute gibt die nicht die Komplexität der Politik verstehen. Genau wie so ne Aussage zu Polizisten „Was geben sie mir ein Verwarngeld? Verschwenden sie doch nicht ihre Zeit mit diesem Bagatell. Kümmern sie sich lieber um die richtigen Verbrecher“

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  9. Profilbild von Tarantula

    Die Kennzeichnungspflicht ab 250g erinnert mich stark an die USA, da bekommt man von der FAA so Aufkleber mit nahme und Anschrift des Halters wenn ich richtig informiert bin, finde ich jetzt nicht schlecht, solange man den kostenlos und unbürokratisch zugeschickt bekommt nachdem man einen Pflicht-Versicherungsnachweis per Mail geschickt hat oder so…
    Auch das FPV fliegen in einer Höhe bis 30 Metern erlaubt wird ist gut (Welcher FPV-Pilot hat denn schon heute einen Zweitpiloten parat der ständig auf Sicht eingreifen könnte?)
    Das mit den Grundstücken dient nur der Beruigung, schließlich muss man ja nicht über dem Grundstückfliegen um davon Aufnahmen etc zu machen… Geht ja auch von 10 Meter neben dem Grundstück….
    Allerdings weiß ich auch nicht was daran schlimm sein soll nichtmehr über FREMDEN WOHNGrundstücken zu fliegen… Parks und Grünanlagen sind da doch eh geeigneter für…
    Ich empfinde dieRegelungen nicht als komplizierter, sondern freue mich über die Rechtssicherheit (Es gibt nunmal Menschen die einem das Leben schwer machen obwohl man nichts verbotenes macht, dagegen kann man dann präziser Argumentieren…)

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    • Profilbild von Simplicitas

      Kurze Anmerkung zu Parks und Grünanlagen: Die gehören für gewöhnlich Stadt/Kommune/Land und vor dem Start ist eine entsprechend Genehmigung eigentlich schon jetzt erforderlich.

  10. Profilbild von mosos

    Krank sind die hier in dem Land schon ein wenig! Gesetzt machen, gleich Ausnahmen definieren, bestimmte Gruppen ausschließen und und. Klar Unfug soll man damit nicht treiben.

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  11. Profilbild von Simplicitas

    Es gibt bereits eine völlig hinreichende Regulierungen bezüglich Modellsport und Wildflug. Das Problem besteht höchstens darin, dass sich viele Piloten nicht an die gesetzlichen Vorschriften halten bzw. sich nicht einmal die Mühe machen diese zu lesen.
    Das Problem ist: Diese Leute werden auch bei stärkerer Regulierung nichts an ihrem Verhalten ändern. Es ist am Ende also niemandem damit geholfen. (Außer vielleicht Anbietern, die den damit frei werdenden Luftraum zukünftig vielleicht gerne für ihre autonomen kommerziellen Drohnen belegen wollen…)

  12. Profilbild von Jesse

    Hauptsache den Bürgern den letzten Spaß geraubt…. Werden nur noch geschöpft vom Staat…

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  13. Profilbild von Eric

    Dann noch schnell eine besorgen… 🙂 Gibt es grad die MI Drohne irgendwo im Angebot?

  14. Profilbild von nille

    einfach ignorieren und weitermachen wie bisher. Was seidt ihr nur für Lappen ?!

    • Profilbild von elknipso

      Und genau so eine dumme Einstellung wird zu immer strengeren Gesetzen führen und letztendlich alle Bestrafen.

      • Profilbild von Gast

        vor allem die modellflieger mit festflüglern, die ihre thermiksegler nur noch bis 100 m höhe fliegen dürfen. da gibt es keine thermik. somit wurde durch die drohnen ein gesamter modellsport kaputt gemacht, bzw durch die leute die verantwortungslos einfach so drauf los fliegen mit ihren drohnen.
        und dann meist auch noch ohne die schon seit jahren gesetzlich vorgeschriebene spezielle private modellflugversicherung

  15. Profilbild von darktranquility
    darktranquility

    Aha? Hobbypiloten brauchen von 2 bis 5KG einen Kenntnisnachweis, gewerbliche Piloten nicht. Also geh ich zum Amt, eröffne OHNE weitere Nachweise ein Gewerbe, z.B. Photograph und darf dann ein 5KG-„Monster“ ohne weitere Genemigung verwenden?

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  16. Profilbild von Julian

    das mit der plakette find‘ ich super, dann weiß ich wenigstens wessen drohne ich vom himmel geschossen habe…

  17. Profilbild von MisterX

    Auch hier sieht man es deutlich. Man kann von der Reglementierung halten was man will, aber letztendlich sie die Piloten dran schuld, welche die bisherigen Regeln nicht befolgt haben. Das wird auch immer so weiter gehen. Also bitte versaut mir mein Hobby nicht und haltet euch einfach an die Regeln.

  18. Profilbild von mikey

    Schweden rc piloten hat sich
    dagegen gewehrt. Im reichstag Gebäude sind auch fehrngesteuerte kameras und eine für Branche zukünftige ohne entwicklung. Ausserdem filmt man von oben da wären Gesichter nicht zu erkennen. 2500 beantragte bekommen ihr Geld zurück. Geht um gebueren und unserem 3D freie Raumluft…..

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    • Profilbild von Roflcopter

      Es geht trotzdem nicht dass irgendwer, in geringer Höhe, über das eigene Grundstück fliegt und filmt, ob man nun Gesichter sieht oder nicht. Vielleicht liegen manche im Garten.
      Es ist ein Eingriff in die Privatsphäre.
      Private Überwachungskameras haben ja noch strengere Einschränkungen.
      Warum soll ne Drohne mit Aufnahmemöglichkeit vogelfrei machen dürfen was der Steuermann will?
      Manche haben ihr Haus bei Google Street View unkenntlich machen lassen. Selbst für sowas gibt es also ein Gesetz.

      Aber wie hier schon öfters geschrieben wurde, ist wohl kaum zu erwarten dass sich groß daran gehalten wird.

  19. Profilbild von misterdata

    Mit dem Drohnen Gesetz soll wieder mal ein großer PowWow gemacht werden, um von der Flüchtlingsthema-Unfähigkeit der Politiker abzulenke. Alt geübtes Manöver seit Jahrzehnten voll im Griff: bausche irgendeinen unwichtigen Mist so weit auf dass alle drüber brabbeln und sich vermeintlich nicht mehr mit den eigentlichen Themen befassen. Jaja, böse Verschwörungstheoretiker, aber wenn du den Lauf der Zeit über Jahrzehnte beobachtest, erkennst du schon gewisse Parallelen. Wir schaffen das!

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  20. Profilbild von elec

    @Tarantula: glaubst du doch selbst nicht mit kostenlos und unbürokratisch :’D

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  21. Profilbild von rush717

    Ich finde die regeln gut, es fliegen schon so zu viele Menschen verantwortungslos mit ihrer ach so tollen DJI Drohne für +1000€ durch die gegend ohne einen plan zu haben was man macht wen mal die Satellitenverbindung und damit Spielereien wie RTH ausfällt.
    Einzig unsinnig ist die gewichtsbegrenzung von den fpv Drohnen auf 250g, jede racing Drohne wiegt min. das doppelte

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  22. Profilbild von mw

    In einem Land mit Müllabfuhr-ZWANG nebst Müllpolizei, in dem man sein Kaminfeuer nur noch illegal mit Papier starten, seinen vereisten Gehweg nicht salzen und sein eiskaltes Auto nicht im Stand warmlaufen oder auf dem Parkplatz durchlaufen lassen darf, keine Dash-Cam erlaubt sind, ist diese neuerliche mikrogeregelte Attacke auf harmlose bürgerliche Freiheiten weiß Gott kein Wunder.
    Strenggenommen sind in D aufgrund des Fernmeldegesetzes Taschenlampen zum Morsen verboten, weil man dann elektromagnetische Wellen, also Licht, zur Signalübertragung verwendet, und das verstößt gegen das kleinliche Gesetz..

    Die Frage ist, ob man dies alles so eng sehen muss, oder sich immer großzügiger über alles hinwegsetzt.
    Tatsächlich steht in D jeder Bürger jeden Tag mit einem Fuß im Gefängnis, weil er permanent gegen irgendwelche Paragraphen verstößt, in und außerhalb seines Hauses. Ob Sicherheits-Kamera, Dash-Cam, Mülltrennung, Kamin- und Heizungsbetrieb, ob im Straßenverkehr oder im Garten oder im Internet. Denkt mal drüber nach! Manchmal ist man sich dessen garnicht mehr bewusst, weil nahezu ALLES reglementiert und vorgeschrieben ist bei uns.
    Irgendwie gewöhnt man sich daran, dass alles verboten ist was Spaß macht oder praktisch und bequem ist.
    Und genau DARIN liegt der Hund begraben: mit jeder neuen Regelung und Gängelung schrumpft sowohl die Akzeptanz als auch das Vertrauen in Legislative und Exekutive, führt damit zu Gleichgültigkeit oder auch massiver Ablehnung des Systems, Man schert sich nicht mehr drum; man macht, was man will und riskiert empfindliche Strafen, bis es schief geht.

    Deutschland regelt sich selber kaputt und wird weltweit für diese Kleinlichkeit und Reglementierungswut belacht.
    Wir haben den gesunden Menschenverstand verloren; bzw er wurde uns totgeregelt – das ist das wahre Dilemma.
    Bei uns wird nicht VON, sondern FÜR uns gedacht – die Amis nennen so etwas einen ’nanny state‘.
    Eigenverantwortung? Fehlanzeige, das traut man uns nicht zu!

    So auch bei den neumodischen Spielzeug-Drohnen: mikrometrisch genau geregelte Auflagen, die kein Normalsterblicher wirklich kennen und beherzigen wird bzw kann, Wiegt meine Drohne nun 240 oder 260g, was sind 30m ohne einen Höhenmesser, wo endet MEIN Grundstück im Luftraum, wohin guckt die Bord-Kamera der Drohne gerade etc?
    Alles Auslegungssache, trotz dieser akribischen Definitionen nur schwer juristisch greifbar, da freuen sich bestenfalls nur noch die Rechtsanwälte.
    Genau das habe ich kommen sehen und in einem einen Forum vor einiger Zeit prophezeit; vermutlich hat unser munterer Maut-Macher es dort aufgeschnappt…

    • Profilbild von Gast

      Deine Eingangsworte sind ja so ein bullsh*t.
      Wenn dir was nicht passt, mach es wie die Menschen auf Vox und wander aus! Es gibt genügend Vorzüge in Deutschland, die alle nutzen wollen und diese kommen nun mal auch mit einigen Einschränkungen daher.
      Solche KOmmentare sollten unverzüglich gelöscht werden.

      • Profilbild von MB

        Finde ich gerade etwas flach was dir als Antwort auf eine dedizierte Darstellung der Realität in unserem Bananenstaat einfällt. Aber wir können natürlich schön weiterreglementieren und immer noch Einen draufsetzen. Ich schlage vor dass wir zur Erhöhung der Verkehhrssicherheit alle Autobahnen als Spielstraßen deklarieren und alle Ausfahrten zum Kreisverkehr umbauen….und dann werde ich zum VOX-Kucker und warte auf deine Auswanderung 😉

  23. Profilbild von Twixor

    Jaja die Welt ist schlecht und Deutschland ist zum kotzen … Mache haben echt den Schuss nicht gehört

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    • Profilbild von CypherDD

      Ja so fühlt es sich aber für viele von uns an, selbstständiges denken wird nicht vorausgesetzt.
      Auf Arbeit entscheidet mein AG und in Meiner Freizeit der Staat, ob wie und wie lang ich scheissen gehen darf.
      Bis man drauf selber nicht mehr drüber nachdenkt und Strafen und alles weitere als sinnlos hinstellt und einfach hinnimmt.
      Ja leider, aber so geht es vielen in Deutschland die sich in Ihrem Leben nicht mehr einschränken lassen wollen.
      Der Staat hats übertrieben, und wer hört schon ewig auf ne überführsorgliche Mutter

  24. Profilbild von michael.kandler
    michael.kandler

    Also um ehrlich zu sein hab ich nicht mal was gegen so ein Gesetz, seitdem ich letztens in meinem Penthouse mitten in der Stadt mit Freundin im beleuchteten Whirlpool auf der Dachterrasse lag und ein komisches Flugobjekt sich auffällig lange über uns bewegt hat 😉 ….ich bin übrigens auch Drohnenbesitzer, aber dann lieber doch noch ein wenig Privatsphäre

  25. Profilbild von elknipso

    Die gesetzliche Regelungen sind doch recht ausgeglichen, das meiste davon ist sowieso schon vorgeschrieben bzw. gebietet eigentlich der logische Menschenverstand wie z.B. dass man seine Drohne mit einer Adresse kennzeichnen sollte.

  26. Profilbild von Heinrich

    So, so der Dobrint also.
    Steht in dem Entwurf auch was über die Drohnenmaut (natürlich nur für ausländische Drohnen die unseren
    Luftraum benützen)?
    Spass beiseite. Gilt das alles auch schon wenn ich nur über dem eigenen Grundstück fliege (und dabei die Nachbargrundstücke mit der 4k-Kamera mitfilme)?

  27. Profilbild von sören13

    Ich finde diese Sachen jetzt auch nicht anders als vorher. Wer sich vorher mal mehr mit Regelungen und Gesetzen auseinander gesetzt hat, wird merken, dass sich nicht sehr viel geändert hat. Ich finde es sogar gut, dass es endlich einheitliche Regeln gibt!

  28. Profilbild von 123Pyrofire

    Wie viel Unfälle pasieren denn mit Quadrocoptern ?

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  29. Profilbild von MarkusN

    Endlich kann man mit der DJI Phantom legal filmen. Bisher hätte ich für jeden(!) Flug, bei dem die Cam Aufnahmen gespeichert hat, ein Ansuchen benötigt! (da das Fliegen durch die Aufnahme kein Selbstzweck mehr war…)
    Und so ein Ansuchen dauert angeblich Monate und kostet paar hundert EUR – also defacto nicht zu machen.
    Ab der neuen Regelung Plakette drauf (woher auch immer), max. Höhe auf 100m einstellen und außerhalb Wohngebieten fliegen und gut isses! 🙂

  30. Profilbild von Wolfgang

    Leider sind Regeln notwendig, weil einige „wilde Kopterpiloten“ mit ihren Geräten andere Menschen in Gefahr bringen bzw. gebracht haben. Um aus Sensationslust Fotos von einem anfliegenden Airbus ins Netz zu stellen, werden alle Regeln ignoriert. Ich möchte nicht im Flieger sitzen, der einen Kopter beim Landeanflug im Triebwerk schreddert. Oder wie der Schlaumeier in München am Fernsehturm sein Teil erdete. Es hat nicht viel gefehlt und Personen wären zu Schaden gekommen. Und es gibt leider ein paar „Honks“, die den Verstand eines Kleinkindes haben. Sie versauen den anderen Kopterpiloten, die umsichtig fliegen, ihr Hobby. Meckern gilt nicht! Schaut euch um und schreitet ein, wenn gegen den normalen Menschenverstand gehandelt wird. In diesem Sinne viel Spaß beim Kopterfliegen. Übrigens – ich fliege immer noch einen der ersten Phantom von DJI. Wolfgang

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