Fayee „Smart Egg“ Quadrocopter mit Überrollbügel und Kamera für 33,45€

Die kleine Drohne mit dem etwas seltsamen Namen „Smart Egg“ erinnert stark an den von uns vor fast einem Jahr getesteten XT001A. Beiden gemein ist der Schutzbügel, der den Quadrocopter bei Zusammenstößen nicht gleich abstürzen lassen soll. Im Fayee ist zusätzlich eine Kamera verbaut, außerdem ist die Steuerung an aktuelle Standards angepasst.

Fayee Smart Egg Drohne

Modell Fayee „Smart Egg“
Größe 13,5 x 13,5 x 5,8cm
Gewicht
Akku 220mAh / <10 Minuten Flugdauer
Features 0,3MP Kamera, Altitude Hold, Smartphone FPV

Ei, ei, ei – Design des „Smart Egg“

Das Design des Quadrocopters erklärt den ungewöhnlichen Namen, denn die Form erinnert ziemlich an ein Ei. Mit den vier standardmäßigen Armen und Rotoren ist er ansonsten aber kaum von anderen Modellen zu unterscheiden. Ungewöhnlich ist dagegen das, was man wohl als „Überrollbügel“ bezeichnen könnte. Die Schutzvorrichtung wird an vier Punkten jeweils unter den Motoren befestigt und überspannt dann das Fluggerät. In unserem Test des XT001A führte das dazu, dass die Drohne a) Kollisionen mit Wänden oft problemlos überstand und weiterfliegen konnte und sich b) bei einem Absturz stets auf den Bauch rollte, so dass wir sofort wieder starten konnten. Hier dürfte es sich ähnlich verhalten. Alternativ kann auf den Bügel aber verzichtet werden, was dann wegen des geringeren Gewichts etwas mehr Ausdauer aus dem Akku herausholen dürfte.

Verpackung und Zubehör

Die gezeigte Verpackung ist in doch sehr dreister Weise an die eines iPhone angelehnt und wurde mit der Aufschrift „idrone s“ versehen – warum auch immer. Die Drohne wird sonst nirgends wo bezeichnet. Zynisch könnte man jetzt anmerken: Immerhin sieht die Box so schön aus. Erfahrungsberichten nach kann es aber auch durchaus sein, dass man am Ende eine ganz andere Verpackung erhält.

Fayee Smart Egg Drohne Verpackung
idrone s? Ernsthaft?

Das Zubehör entspricht im Umfang dem Standard bei Drohnen diese Größe. Vier Ersatzrotoren, ein Akku sowie ein USB-Kabel liegen der Drohne bei; dazu gibt es hier natürlich den zweiteiligen Schutzbügel. Natürlich gibt es eine Fernsteuerung, zu der zusätzlich eine Halterung für euer Smartphone gehört.

Fayee Smart Egg Drohne Zubehör
Nichts zu beanstanden: Das wichtigste Zubehör ist dabei.

Steuerung & App

„Smart Egg“ verfügt über automatische Höhenkontrolle und eine „One Key“ Start- und Landefunktion. Das heißt, auf Knopfdruck hebt die Drohne ab und schwebt selbstständig in einer Höhe von geschätzt einem Meter, wobei dieser Wert bei verschiedenen Modellen etwas schwankt. Sonst noch möglich sind Überschläge, der Headless Mode sowie natürlich aufnahmen mit der Kamera. Das geht doch bestimmt per App, oder?

Das ist die Frage, denn auf eine eventuelle App-Unterstützung wird nirgends eingegangen. Zwar wird in der Beschreibung die WiFi-Verbindung inklusive Livestream zum Smartphone beschrieben, aber nicht, wie das funktionieren soll. Von der Steuerung per Handy liest man gar nichts. Zwar findet man schnell eine Fayee Drone App (Android/iOS), ob diese aber die richtige ist, kann ich nicht versprechen.

Akku und Laufzeit

Der beiliegende Akku hat eine Kapazität von 220mAh. Die angegebene Flugzeit von 10 Minuten wäre damit ein sehr guter Wert, weswegen ich ihn einfach mal für zu hoch gegriffen halte. 8 Minuten sind aber vorstellbar, für ein glaubhaftes Urteil muss man die Drohne aber selbst geflogen haben. Der Akku sitzt im Bauch der Drohne und ist wechselbar.

Fazit – Das gelbe vom Ei?

Rein auf dem Papier lesen sich die Daten des Fayee Smart Egg durchaus gut. Der im Design ähnliche TX001A kostete im vergangenen Jahr noch etwas mehr, und muss noch ohne Kamera und vor allem die automatische Höhenkontrolle auskommen. Der Schutzbügel hatte mit aber schon bei diesem Modell gut gefallen. Skeptisch macht nur, dass so ungenau auf die App-Funktionen eingegangen wird, und das Werbevideo von Banggood (dafür wurde der englische Begriff „cringy“ erfunden), in dem die Drohne einfach viel zu hoch angepriesen wird. Sie ist keine Revolution, sondern scheint ein preislich attraktiver Einsteiger-Quadrocopter zu sein.

Jens

Ich bin im Herbst 2015 zu China-Gadgets gestoßen, und habe mich seit dem vor allem in den Drohnen-Sport verliebt, und verfolge alles rund um Quadrocopter mit Leidenschaft. Und mein Handy ist sowieso schon lange ein „China-Phone“.

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