HoloKit – Augmented Reality Cardboard Brille für 5,91€

Virtual Reality ist immer mehr im Kommen, aber kennt ihr auch Augmented Reality? Um die einmal aus nächster Nähe zu erleben, hat ein Entwickler eine faltbare Brille aus Karton entwickelt, die zusammen mit einem Smartphone Augmented Reality simulieren kann. Und es gibt bereits Nachbauten aus China.

HoloKit Cardboard AR Brille

Was ist Augmented Reality?

Als Google vor zwei Jahren die Cardboard VR-Brille entwickelte, war das eine kleine Revolution. Komplette VR-Systeme kosten bis heute mehrere hundert Euro. So konnte man aber für wenig Geld immerhin einen ersten Eindruck davon bekommen, wie sich Virtual Reality anfühlt. Mittlerweile gibt es unzählige Modelle ab zehn Euro aufwärts, die zusammen mit einem Smartphone ein VR-Erlebnis ermöglichen.

HoloKit Cardboard AR Brille
Die Bilder können sich schon sehen lassen.

Vielleicht steht der Augmented Reality Brille (oder „Mixed Reality“, wie es hier teilweise genannt wird) eine ähnliche Zukunft bevor. Augmented Reality meint eine „erweiterte“ Realität, fügt also der Realität (das, was man tatsächlich sieht) noch etwas hinzu. Eine durch die Brille simulierte Person etwa sieht dann für den Träger der Brille so aus, als laufe sie tatsächlich vor ihm auf der Straße.

Wie funktioniert die HoloKit AR-Brille?

Natürlich ist der Effekt hier extrem vereinfacht. Fotorealistische Darstellungen muss man gar nicht erwarten (das funktioniert ja selbst bei VR noch nicht). Wer aber die Technologie spannend findet und einfach gerne einen ersten Blick wagen möchte, hat hier vergleichsweise günstig die Gelegenheit dazu.

Das funktioniert über zwei Spiegel, von denen einer halbdurchlässig ist. Das Bild, das ihr seht, kommt vom Display des Smartphones und erscheint durch die Spiegelung als Teil der wirklichen Realität. Mit dem Unterschied, dass die Darstellung eben nicht wirklich realistisch aussehen, wie oben auf den Bildern zu erkennen. Einen vergleichbaren Effekt, den einige kennen werden, gibt es im Spiel Pokemon GO! Im Gegensatz dazu wird hier aber die „echte“ Welt nicht auch durch die Smartphone-Kamera aufgenommen, sondern ist direkt durch die Brille sichtbar.

Youtube Video Preview

Die Brille selbst besteht aus hartem Karton und kann gefaltet werden. Spiegel und Linsen werden einzeln eingesetzt und anschließend das Smartphone eingelegt. Die fertige „Box“ ist dann etwas größer, als es die VR-Brille noch war, und sieht zugegeben etwas seltsam aus. Smartphones zwischen 4,7 und 6,2 Zoll Bildschirmdiagonale sollen unterstützt werden.

Wie findet ihr die Idee? Würdet ihr die Brille selbst gerne ausprobieren, oder ist das für euch nur Spielerei?

Jens

Ich bin im Herbst 2015 zu China-Gadgets gestoßen, und habe mich seit dem vor allem in den Drohnen-Sport verliebt, und verfolge alles rund um Quadrocopter mit Leidenschaft. Und mein Handy ist sowieso schon lange ein „China-Phone“.

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7 Kommentare

  1. Profilbild von Feli

    „Würdet ihr die Brille selbst gerne ausprobieren, oder ist das für euch nur Spielerei?“

    2-mal ja :p

  2. Profilbild von Max_Schuetz

    Moahhhh, mein Mi Mix ist für die ganzen Brillen zu fett…

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
  3. Profilbild von Gast

    Gibt es bereits genügend Apps dafür ?

  4. Profilbild von mw

    Mir erschließt sich der Sinn nicht?
    Augmented Reality kann man seit Jahren mit jedem Smartphone und entsprechenden Apps machen.
    Die Überlagerung von echten (Kamera-) und dazu gehörigen digitalen Bildinhalten funktioniert ohnehin nur bei exakter paralleler Ausrichtung. Dann kann man zu gerade sichtbaren Objekten durch Google Informationen dazu erhalten, Straßenpläne einblenden lassen, von Pokemon Quatsch ganz zu schweigen.
    Hier wird durch schiefes Halten wohl die Umgebung eingespiegelt und durch irgendwelche simplen, irrelevanten Software-Animationen überlagert. So what?
    Google Cardboards für 2Euro und die entsprechenden 360Grad-Filmchen machen da viel mehr Sinn und Spaß.

    • Profilbild von Simplicissimus

      …sind aber einfach was ganz anderes. Typischer Apfel mit Birnen Vergleich. Es ist schwierig sich mit einem (Stereo-)Kamerabild zu bewegen. Das hat ja auch Google mit der Glass erkannt und übrigens andere Hersteller im augmented Reality Bereich auch schon viel viel früher, daher verwenden die alle das Konzept mit dem Einspiegeln. So what?

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