Kabellose Powerbanks (Qi-Standard) ab 16,06€

Wirklich durchgesetzt hat sich das kabellose Laden bis heute nicht. Das die Methode einen gewissen Charme und auch ihre Vorzüge hat, ist aber nicht abzustreiten. Wir haben noch mal ein paar Powerbanks herausgesucht, die den Qi-Standard unterstützen. Bei Banggood findet sich außerdem ein DIY-Kit, das mit einem eigenen Akku bestückt werden muss.

Was braucht selbst die beste Powerbank, um zu funktionieren? Und was vergisst man dann unter Umständen mal, und steht dann trotz voll geladener Powerbank mit leerem Smartphone-Akku da? Richtig, das zugehörige USB-Kabel. Kein Problem mehr dank der kabellosen Variante.

Powerbank Qi kabellos

Qi-Standard zum kabellosen Laden

Was auf den ersten Blick erstmal unglaublich klingen mag, ist keine Zauberei: Es handelt sich um Ladegeräte mit Qi-Standard, die nur eben nicht mit Netzstrom versorgt werden, sondern seine Energie aus dem eigenen Akku zieht. Den Qi-Standard unterstützen unter anderem die neuesten Geräte von Google und Samsung; zum Laden wird das Handy dann lediglich auf den rutschfesten Ring auf der Oberseite gelegt. Mit ihren Maßen ähneln sie in der Größe auch einem Smartphone, sind mit 200 g und mehr aber etwas schwerer. Die Kanten des Kunststoffgehäuses sind abgerundet, damit sieht das Gadget zusätzlich noch ziemlich gut aus.

Powerbank Qi kabellos
Je nach Modell können auch zwei Geräte gleichzeitig per USB geladen werden.

Einen Nachteil hat die Methode, einfach in der Hosentasche lässt sich das Smartphone damit nicht wirklich gut laden, denn die Entfernung darf nur wenige Millimeter betragen, und Ladegerät und Handy nicht verrutschen. Für den Fall gibt es glücklicherweise auch einen (bei einigen Modellen zwei) USB-Anschluss, um auf herkömmliche Weise (5V, 2A) aufzuladen.

Bei 10.000mAh Kapazität lässt sich ein durchschnittlicher SMartphone-Akku zwar in der Theorie bis zu vier Mal aufladen, allerdings ist, wie auch in den Kommentaren schon angemerkt wurde, der Wirkungsgrad hier deutlich geringer als beim Energietransfer per Kabel. Bei Preisen von 15-30€ sind die Qi-Modelle aber ähnlich teuer wie herkömmliche Powerbanks (zum Vergleich: weitere Powerbanks bei China-Gadgets). Die Möglichkeit des kabellosen Ladens macht diese Gadgets aber definitiv zu etwas Besonderem.

Jens

Ich bin im Herbst 2015 zu China-Gadgets gestoßen, und habe mich seit dem vor allem in den Drohnen-Sport verliebt, und verfolge alles rund um Quadrocopter mit Leidenschaft. Und mein Handy ist sowieso schon lange ein „China-Phone“.

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5 Kommentare

  1. Profilbild von CANİM

    Schade kein quick charge sonst sofort

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
  2. Profilbild von DSLR

    Qi ist eine nette und bequeme Möglichkeit sein Telefon zu laden.
    Andererseits ist der Wirkungsgrad da nicht sonderlich hoch, so dass der Betrieb eines Qi-Laders mit einem Akku schon sehr fragwürdig ist.
    Da bleibt auf alle Fälle über die Hälfte der zugeführten Energie auf der Strecke und wird in Wärme umgesetzt. (Laden Akku Powerbank -> Qi -> Laden Akku Telefon)

    Letztlich wird man froh sein, wenn sich das Handy damit per Qi zwei mal volladen lässt.

  3. Profilbild von Elwynn

    Zweimal vollladen mit Standardgröße-Akkus dürfte hier nichtmal drin sein, vllt 1,5x, aber auf keinen Fall mehr. Wenn noch 30% drauf sind, könnte es vllt reichen. Auf jeden Fall sind die 3-4x laden, die im Artikel genannt werden, ziemlich falsch.
    Hinzu kommt, dass 12.000 mAh beim Chinesen auch nie wirkliche 12.000 mAh bedeuten. Also wird auch in diesem Falle eher nach unten als nach oben korrigiert.

  4. Profilbild von mapeth

    Dat macht kein Sinn. Die Leistung vom Akku x0.8 für den FU für das QI dann noch mal x0.6 für Feldverluste. Bleibt von der eigentlichen Akkuleistung nur 48% dafür dass ich kein Kabel braucht :/
    Und es ist nicht mal von xiaomi und kostet nichtmals 100€ => kein richtiges China gadget 😉

  5. Profilbild von dummy

    Mir erschließ sich das Konzept einfach nicht. Warum legen die Leute inzwischen so großen Wert auf möglichst kurze Akkulaufzeiten und maximal ineffektives Laden? Ich bin für diesen Hipster-Powerbank-Schnickschnack zu faul und empfinde es nicht als tragisch, wenn mein Smartphone nur alle paar Wochen geladen werden muss. Wenn euch der Akku zu lange hält oder das Smartphone zu leicht ist, kann man es bei Bedarf doch einfach ausschalten und ggf. einen zusätzlichen Stein als Gewicht in die Tasche stecken … das wäre deutlich günstiger. Aber, wie bereits geschrieben, ich verstehe den Sinn dahinter nicht.

    Oder mit anderen Worten: Lasst die Geräte mit zu kurzer Akkulaufzeit einfach im Laden liegen, bis die Hersteller wieder was Vernünftiges bauen. Hättet ihr das gleich von Anfang an gemacht, bräuchtet sich heute keiner so’nem Powerback-Mist herumärgern.

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