MGCOOL Explorer 3: 4K Action Cam mit Touchscreen für 82,49€

Der Markt der Action Cams ist mittlerweile sehr umkämpft. Die Preise mancher Modelle liegen sogar schon unter 40 Euro. Während die YI 4K+ bisher immer noch unser Spitzenmodell ist, gibt es auch in der Mittelklasse immer mehr interessante Action Cams. Die MGCOOL Explorer 3 liegt preislich ebenfalls im Mittelfeld und bietet dafür sowohl eine 4K-Auflösung als auch ein Touch Display.

MGCOOL Explorer 3 Action Cam seitlich

Technische Daten

Video Auflösung (NTSC) 4K (3840 x 2160) @ 30 fpsFull HD (1920 x 1080) @ 60, 30 fps; HD (1280 x 720) @ 120, 60, 30 fps
Foto Auflösung 14 Megapixel (4352 × 3264)
Chipset iCatch V50
Bildsensor/Typ/Format Panasonic MN34112 (14 MP); CMOS; 1/2,3”
Aufnahmewinkel 170°
Videocodec H.264/MPEG-4
Display 2″ TFT Touchscreen-Display, 320 x 240 Pixel Auflösung
Bildstabilisierung E.I.S.
Konnektivität WLAN; Bluetooth; Micro HDMI; Mini-USB (USB 2.0); 1/4″ Stativgewinde
App verfügbar für Android / iOS
Speicher microSD/microSDHC/microSDXC (max. 64 GB)
Akku/Laufzeit 1100 mAh
IP Zertifizierung nein
Gehäusematerial Kunststoff
Abmessungen 6,02 x 4,1 x 3,2 cm
Gewicht 81,5 g
Lieferumfang MGCOOL Explorer 3, wasserdichtes Gehäuse, Schnellwechsel-Befestigung, flache Halterung, gebogene Halterung, 2 Schrauben, Klebestreifen, USB Kabel, Gebrauchsanweisung
Features elektronische Bildstabilisierung, Slow-Motion, Timelapse, Burst Photo

Design 

MGCOOL weicht hier nicht vom allgemeinen Design einer Action Cam ab. Jedoch muss man erwähnen, dass sie schon etwas moderner aussieht als vergangene Modelle und im Speziellen etwas edler als zuletzt die Explorer 2C. Das gelingt MGCOOL durch ein etwas reduziertes Auftreten. Eine geschwungene Linie unterteilt die Frontseite in zwei Teile, wobei auf der rechten Seite die Linse aus dem Gehäuse hervorsteht. Unten links befindet sich der „MGCOOL Explorer 3“ Schriftzug. Der ganze Gehäuserahmen ist im Gegensatz zur Frontseite schwarz. Schaut man auf den Touchscreen befindet sich rechts ein Lautsprecher, links die Anschlüsse und unten das Stativgewinde sowie das Akkufach.

Auf der Oberseite befinden sich gleich zwei Tasten. Während einige Modelle den Power-Button in alter GoPro-Manier auf der Vorderseite haben, befindet sich dieser hier auf der Oberseite, gekennzeichnet durch einen roten Kreis. Diese Taste benutzt man außerdem um durch die verschiedenen Modi zu wechseln. Der Auslöser befindet sich direkt links daneben, gekennzeichnet durch einen hellblauen Kreis. Daneben befindet sich noch das WLAN-Symbol. Die sonstige Bedienung der MGCOOL Explorer 3 gelingt durch den Touchscreen auf der Rückseite. Dieser misst 2 Zoll in der Diagonale und bietet eine Auflösung von 320 x 240 Pixeln. Das klingt zwar nicht nach viel, reicht auf solch einem Display aber vollkommen aus.

MGCOOL Explorer 3 Bedienung

 

Hardware

MGCOOL hat sich bisher eher im Budget-Bereich einen Namen gemacht. Die Explorer Pro 4K wurde ihrem Namen zwar nicht ganz gerecht, kostet allerdings auch nur rund 40 Euro. Die Explorer 3 schlägt mit ungefähr doppelt so viel zu Buche. Dafür bietet die Action Cam den iCatch V50 Chipset sowie den Panasonic MN34112 Bildsensor. Diese Kombination kennt man auch von der ThiEYE E7. Damit soll natives 4K bei stabilen 30 Frames pro Sekunde möglich sein. Interessanterweise soll die MGCOOL hier auch eine elektronische Bildstabiliserung bieten. Wie gut die funktioniert, muss ein Test zeigen. Ein kleiner Negativpunkt liegt allerdings in der Framerate bei der Full HD Auflösung. Mit 60 fps in 1080p lassen sich nur Slow-Motion Aufnahmen in halber Geschwindigkeit aufnehmen. Wer mehr will, muss mit 720p Vorlieb nehmen. MGCOOL Explorer 3 Action Cam Touchscreen

Das Objektiv besteht insgesamt aus sieben Gläsern und der Aufnahmewinkel beträgt 170 Grad. Im Gegensatz zur YI 4K mit 155° bekommt man damit einen etwas größeren Bildausschnitt. Ein weiterer Vorteil der MGCOOL Explorer 3 ist der verwendete H.264+ Videocodec. Der verspricht eine bessere Bildqualität, während weniger Speicherplatz verbraucht wird. Neben Slow-Motion Aufnahmen unterstützt die Explorer 3 noch Time Lapse und den Burst-Modus. Um die Kamera zu betreiben, dient der MGCOOL Explorer 3 der 1100 mAh große Akku.

Konnektivität

Die Anschlüsse der Action Cam befinden sich alle auf der linken Seite und umfassen einen Mini-USB- und einen Micro-HDMI-Anschluss. Dazu gibt es natürlich noch Platz für eine microSD-Karte, auf der die Clips gespeichert werden. Einen Anschluss für ein externes Mikrofon gibt es leider nicht. Schade, da gerade die internen Mikrofone ein Schwachpunkt von Action Cams sind. Über das integrierte WLAN-Modul und mithilfe der MGCOOL Explorer 3 App (Android/iOS) lässt sich die Kamera mit dem Smartphone verbinden.

MGCOOL Explorer 3 Action Cam

Einschätzung

Mit der MGCOOL Explorer 3 Action Cam macht der Hersteller vieles richtig und setzt erstmalig nicht auf einen Sensor von Sony. Wie sich der Panasonic-Sensor im Alltag schlägt und ob die Videoqualität überzeugt, müssen wir erst noch testen. Leider ist die Mittelklasse in den Action Cams auch immer stärker besetzt, weswegen es die Explorer 3 nicht unbedingt leicht hat. Die Xiaomi 4K Action Cam und die ThiEYE T5e haben da schon stark vorgelegt.

 

Thorben

Seit Sommer 2017 bei CG und sehr begeistert von allen technischen Spielereien! Besonders interessiert an Audio- und Videoequipment. 

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3 Kommentare

  1. Profilbild von Wolli

    Schade dass kaum eine China Action Cam europäische Videonorm unterstützt oder es nicht bekannt ist. Schade auch dass kaum jemand an verschiedene Sehfelder oder Zoom interessiert zu sein scheint oder gar an geringen optischen Verzerrungen. Insofern kann ich dem Test nichts interessantes abringen. Offenbar gehöre ich nicht zu der Zielgruppe die sich das Ding ans Hirn schraubt und wie gestört den Berg runterrast und sich der Horizont und die Bäume ständig verbiegen.

    • Profilbild von Christian

      Wolli: Schade dass kaum eine China Action Cam europäische Videonorm unterstützt oder es nicht bekannt ist. Schade auch dass kaum jemand an verschiedene Sehfelder oder Zoom interessiert zu sein scheint oder gar an geringen optischen Verzerrungen. Insofern kann ich dem Test nichts interessantes abringen. Offenbar gehöre ich nicht zu der Zielgruppe die sich das Ding ans Hirn schraubt und wie gestört den Berg runterrast und sich der Horizont und die Bäume ständig verbiegen.

      Naja, dann möchtest du sicher noch Vielfache von 24 fps haben, oder?
      Zoom bei einer Cam die evtl. in ein wasserdichtes Gehäuse kommt bzw. generell bewegliche Teile an einer Action Cam? Finde ich persönlich keine gute Idee.
      Die optische Verzerrung kann ja meist schon Kamera intern weg gerechnet werden, ansonsten mußt du es halt im Post Processing machen…

  2. Profilbild von Zissgo

    Fände ich auch nice:) oder gar eine Action Cam mit Wechselobjektiv das wäre eine Sensation:)

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.

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