Nothing ear (1) ANC In-Ear: Werden sie dem Hype gerecht?

Transparentes Design, aktive Geräusche Unterdrückung und kabelloses Qi-Laden. Die gehypten Nothing ear (1) stehen vor dem Verkaufsstart und möchten sich im Markt etablieren. Werden sie dem Hype gerecht?

Nothing ear (1) Produktbild

Hier kommt der Hype

Über Nothing und ihre Marketingstrategie haben wir ja bereits im Voraus berichtet und haben auch gespannt auf die Veröffentlichung des ersten Produktes gewartet. Jetzt hat man die Nothing ear (1) vorgestellt und weitere Infos dazu gebracht.

Transparenter Kopfhörerstamm & Ladecase

Bei Nothing hat man das transparente Design immer wieder betont und jetzt kann man sich ein Bild dazu machen. Dazu muss ich sagen, im ersten Moment war ich ein wenig enttäuscht. Lediglich der Stamm ist transparent und das Ohrstück in einem undurchsichtigen weiß gehalten. Jedoch muss ich sagen, das Design ist mal was anderes in dem eher monotonen In-Ear Markt. Auch ist es interessant zu sehen, dass das eher kryptische Teaserbild seinen Weg in das fertige Produkt gefunden hat.

Nothing ear (1) Promobild
Die Form hat es tatsächlich in das Endprodukt geschafft.

Viel Transparenz konnten sie aber im Ladecase unterbringen, bis auf die Scharniere und einer weißen Pfeilform im Boden kann man durch das Case gucken. Trotz des großen Designfokus hat man aber auch darauf geachtet, dass die Kopfhörer nach IPX4 gegen Wasser geschützt sind.

Nothing ear (1) Kopfhoerer Ladecase und Kopfhoerer

11 mm Treiber mit Abstimmung von teenage engineering

Als Treiber kommen in den Kopfhörern 11 mm Graphentreiber zum Einsatz, welche durch teenage engineering abgestimmt wurden. Diese stellen Synthesizer her und kooperieren mit Nothing. Man möchte aufgrund einer großzügigen Luftkammer hier ein gutes Klangerlebnis über den gesamten Bereich geschafft haben. Hier muss man natürlich schauen wie sie in der Praxis klingen.

Nothing ear (1) Kopfhoerer von der Seite

Für die Bluetooth-Verbindung nutzt man Version 5.2, als Bluetooth-Codec wählt man SBC und AAC. Ich hätte hier eigentlich noch mit aptX oder LDAC gerechnet, aber man bleibt bei den Standardoptionen. So ist auch keine Garantie für eine niedrige Latenz bei der Audioübertragung gegeben, mittlerweile kriegen aber so gut wie alle Hersteller dies auch so hin.

Aktive Geräuschunterdrückung & Transparenzmodus

Auch wichtig ist die verbaute aktive Geräuschunterdrückung (ANC). Hier gibt man keine Dezibel-Angabe an, was jedoch meistens sowieso kein akkurater Hinweis auf die Qualität ist. Ein Transparenzmodus gibt es auch, der euch Außengeräusche in die Ohren weiterleitet, sodass ihr Bahnansagen oder Verkehr mitbekommen könnt.

Nothing ear (1) Kopfhoerer im Ohr von der Seite

Für beide Modi sind drei Mikrofone verantwortlich, welche auch zum Telefonieren genutzt werden. Dabei wendet man auch eine Geräuschunterdrückung an, die störende Geräusche aus der Aufnahme herausfiltern sollen.

Laufzeit eher unter dem Durchschnitt

Insgesamt 4 Stunden an Laufzeit mit eingeschalteten ANC verspricht Nothing. Ohne ANC gewinnt man eine Stunde dazu. Mit 4 Stunden ist man eher unter dem Durchschnitt der Laufzeit mit ANC, liefert aber noch ein durchaus brauchbares Ergebnis.

Nothing ear (1) Kopfhoerer im Ladecase

Im Ladecase befinden sich weitere 20 Stunden mit ANC und 29 Stunden ohne ANC. Geladen werden kann das Ladecase über USB-C oder kabelloses Qi-Laden. Die Kopfhörer haben dabei eine Schnellladefunktion, welche nach 10 Minuten 1,2 Stunden Laufzeit ohne ANC liefern.

Touchsteuerung mit Anpassung in der App

Mittlerweile hat auch jeder TWS In-Ear Steuerungsmöglichkeiten direkt am Ohr. Die Nothing ear (1) sind da nicht anders und bieten Touchgesten auf der Rückseite der Hörer an. Neben Start/Pause, Titel vor- und zurückspringen und ANC Modi Umschaltung durch mehrfaches Tippen auf den  Hörern, gibt es auch eine Lautstärkeeinstellung über Wischen auf den Hörern. Auch ist eine Trageerkennung verbaut, welche die Wiedergabe automatisch startet oder pausiert.

Nothing ear (1) Kopfhoerer im Ohr

Die Kopfhörer starten direkt mit ihrer eigenen App, in der ihr zum Beispiel die Steuerung anpassen könnt. Auch findet man hier einen Equalizer, eine Kopfhörersuchfunktion und kann Updates herunterladen. Dabei steht die App für iOS und Android zur Verfügung. Bei Android bekommt ihr auch ohne App eine Popup Kopplungsanfrage über Google Fast Pair.

Einschätzung

Ohne sie gehört zu haben, kann man natürlich keine Aussage darüber treffen, ob der Hype jetzt wirklich berechtigt war. Jedoch hat man auch auf dem Datenblatt einen soliden Kopfhörer, der durchaus Potenzial haben könnte. Das Design ist Geschmackssache, aber mal etwas Neues. Bisher vergleichen sie viele mit den AirPods Pro, wo ich es jetzt nicht allzu überraschend finde, dass sie gegen diese ankommen. Die wirklichen Konkurrenten sind da eher die Soundcore Life P3 oder Air 2 Pro oder abseits von Soundcore die Huawei FreeBuds 4i.

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Fabian

Besonders interessieren mich Kopfhörer, aber auch alles rund um Computer & Laptops kann mich begeistern.

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Kommentare (8)

  • Profilbild von jonge12343
    # 31.07.21 um 19:25

    jonge12343

    die sind ganz OK aber das Ladecase ist Pot hässlich

    • Profilbild von Gast
      # 01.08.21 um 01:26

      Anonymous

      @jonge12343: die sind ganz OK aber das Ladecase ist Pot hässlich

      *potthässlich*
      Hat nix mit drogen zu tun.

      • Profilbild von Gast
        # 01.08.21 um 02:46

        Anonymous

        Über Geschmack lässt sich streiten. Aber immer wieder toll solche Kommentare ohne Sinn und Verstand. Bist bestimmt so einer der zu ner Frau im Kleid auf der Straße auch sagt wie hässlich ihr Kleid ist und die schaut dich an und denkt sich, was interessiert es mich was der Troll denkt 😜

        Und nun ernsthaft. Es ist einmal ein anderes Design und soweit ganz nett. Man erkennt sofort was es ist. Das klappt bei diesen Zombietankstellen von Apple nun ja nicht wirklich. Könnte auch ein Billigklon für 5,99€ aus VCR sein 😬

        Andererseits haben Airpods und Klone oder alle anderen doch einen kleinen, ach was, eine großen Vorteil. So leichte Schrammen sieht man nicht so leicht. Bei diesem Case in transparent sieht man ja alles. Dürfte nicht dauern bis die hässlich ausschauen. Vielleicht wäre Glas die bessere Wahl gewesen. Corning? Oder liegt im Lieferumfang ein Beutel bei um die für unterwegs zu verpacken?
        Habe welche mit getönten transparenten Deckel und die sind nach über einem Jahr noch ohne Kratzer. Aber auch nur weil da ein Beutel aus Lederimitat mit beim Zubehör war.

        Trotzdem, zu diesem Preis scheint es ein gutes Angebot zu sein. Hat viele Funktionen die andere auch bieten. Das Wichtigste bleibt halt der erste Test zum Thema Klang.

  • Profilbild von MUXL5
    # 31.07.21 um 23:05

    MUXL5

    eigentlich nice für den preis

  • Profilbild von andree4live
    # 01.08.21 um 19:32

    andree4live

    also für den Preis würde ich sie testen wenn ich nicht die Jabra Elite 75t hier hätte mit denen ich super zufrieden bin

  • Profilbild von Gast
    # 03.08.21 um 05:15

    Anonymous

    Ist das nicht albern zwei Artikel zu Kopfhörer zu schreiben, die nicht mal auf dem Markt sind?

    Hut ab vor nothing für diese gute Werbestrategie das sie jetzt schon auf den Blogs und anderen Werbeseiten für sich Trommeln.

  • Profilbild von Buzza
    # 17.08.21 um 15:17

    Buzza

    Die sind seit heute wieder erhältlich. Fall wer Interesse hat.

  • Profilbild von cccccck
    # 09.09.21 um 18:44

    cccccck

    @cg konntet ihr sie nun schon testen?

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