Smart Geiger: Geigerzähler für iPhone und Android Smartphone für 25€

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Ehrlich gesagt bin ich von diesem Gadget nicht ganz überzeugt, da ich nicht weiß, ob es wirklich funktionieren kann. Klar, weiß ich noch aus dem Chemie- bzw. Physikunterricht, dass gerade natürliche Produkte (Obst, Bäume, Metalle, etc.) eine natürliche Radioaktivität aufweisen und ein Geigerzähler kein Hexenwerk ist, allerdings hoffe ich hier auf fundiertes Feedback von euch. Falls der Smart Geiger für 25€ wirklich funktioniert, dürfte es ein klasse Gadget zum Experimentieren sein!

smart-geiger

 

Für den Smart Geiger von FTLAB gibt es sowohl Apps bei Googles Play als auch bei iTunes für Apple-Devices. Der Smart Geiger wird ganz normal über den Klinkeneingang des Smartphones eingesteckt und im Zusammenspiel mit den Apps werden dann die entsprechenden Strahlungswerte ausgelesen. Im Android Store gibt es immerhin bei 60 Bewertungen 3 von 5 Sternen. Die Maße betragen 10 x 30mm. In diesen drei Videos wird die Funktionsweise vorgestellt:

Youtube Video Preview
Youtube Video Preview
Youtube Video Preview

Ich kann mir vorstellen, da in Korea und China gerade das Umweltbewustsein stark im Kommen ist, das dieses Gadget dort sehr gut ankommt. Das unterstreichen 102 Verkäufe in einer Auktion. Da der Wert unter 26€ beträgt, fallen zudem keine Zollabgaben an.

Hier geht’s zum Gadget >>

Kristian

Ich bin 31 Jahre jung, aber gefühlt ziemlich oft noch wie ein großes Spielkind. So habe ich Ende 2010 (endlich) "CG" ins Leben gerufen. Besonders haben es mir z.Z. die Drohnen angetan.

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9 Kommentare

  1. Profilbild von Mare

    Hahaha wie geil, würde ich mir glatt holen wenn ich nicht so blank wäre 😀

  2. Profilbild von Sparbrötchen

    Durch das verlinkte Video bin ich auf eine 3,49 € Softwarelösung aufmerksam geworden, die wider Erwarten recht ordentlich funktioniert. Dabei wird der Effekt der Strahlung auf den CCD Sensor in der Kamera des Phones ausgenutzt, um auf die Strahlungen zurückzuschließen.
    Autor ist Rolf-Dieter Klein, den einige sicher noch von Hardwareprojekten Anfang der 80er in der c’t und vor allem dem NDR Kleincomputer http://de.wikipedia.org/wiki/NDR-Klein-Computer kennen.

    Das Programm wird auf der Homepage ausführlich vorgestellt http://rdklein.de/html/radioactivity.html

    Review der Software: https://www.youtube.com/watch?v=rNe1UBfJvoo

    Zumindest wenn man ein geeignetes Phone hat, ist das ein günstiger Einstieg in das Thema.

  3. Profilbild von dusty1000

    Funktioniert auf jeden Fall, zumindest prinzipiell. Ich gehe mal davon aus, dass es sich um einen so genannten PIN Detektor handelt, also eigentlich nichts anderes als eine Photodiode mit einer kleinen Verstärker-Vorschaltung. Das ist allerdings alles andere als genau, für eine grobe Tendenz reicht es aber (So steht es ja auch in der Produktbeschreibung). Wenn man geschickt ist, lässt sich das aber auch für einen einstelligen Eurobetrag selber bauen:
    http://www.elektronik-labor.de/Projekte/Alpha.html

    Bei aktuellen Smartphones braucht man das aber eigentlich gar nicht, man kann genauso gut die eingebaute Kamera verwenden:
    http://www.hotray-info.de/html/radioactivity.html

    Diese muss dann allerdings absolut lichtdicht abgeklebt werden.

  4. Profilbild von Karl Napf

    Frage zum Zollwert: Ich dachte die Grenze ist 22 Euro und nicht 26 Euro oder hat sich das hier geändert? Laut Zollseite sind es immer noch 22 Euro?

  5. Profilbild von andreas

    lt. beschreibung: genauigkeit kleiner 30%…….. vielen dank, das ding ist so nutzlos wie ne häkelmütze für die klorolle.

    • Profilbild von Joerg

      An anderer Stelle findet man: Messfehler < +- 15%
      Wenn diese Information durch zu viele (technisch wenig versierte) Hände geht, wird am Ende ein Genauigkeit von kleiner 30%

  6. Profilbild von Jacquernot

    Das Teil hat ungefähr den gleichen Nutzen wie dieses:

    https://www.china-gadgets.de/gadget/useless-box/

  7. Profilbild von klaus

    Ich arbeite beruflich mit Strahlung und habe das Gadget mal getest, indem ichs mit einem CoMo170 (professioneller Kontaminationsmonitor, Peis >3500 Euro) verglichen habe. Kann die negativen Beurteilungen von Andreas und Jacquernot nicht nachvollziehen, für mich ist das bei weitem des günstigste, brauchbare Kontaminationsmessgerät, dass ich kenne. Beta- und Gammastrahlung werden zuverlässig gemessen, mit einem Messfehler von um die 30% sicherlich nicht geeignet um z.B. Nahrungsmittel auf die Unbedenklichkeit zu prüfen, aber eine Tendenz (z.B. zum lokalisieren einer Strahlenquelle) lässt sich genauso gut erkennen wie mit dem professionellen Kontaminationsmessgerät – und das für weniger als ein hundertstel des Preises, was kann man da mehr erwarten?

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