UMi eMAX Mini 5“ Smartphone ab 131,11€

Endlich mal wieder ein Smartphone! Das eMAX von UMI hatten wir bereits ausführlich getestet nun ist auch das eMAX Mini bei uns eingetroffen und durfte sich erst einmal gründlich durchchecken lassen. Mit einem leistungsstarken Akku und einem günstigen Preis von knapp 130 Euro versucht UMI auch mit dem eMAX Mini zu punkten. Erfolgreich? In unserem Testbericht erfahrt ihr es.

Umi eMAX Mini

Verpackung und Lieferumfang

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UMI bleibt seinem Design treu, und so kommt auch das eMAX Mini in der gleichen Verpackung wie die anderen Smartphones des Herstellers. Die sieht gewohnt schick aus und gefällt. An Zubehör gibt es außer dem notwendigsten leider nicht all zu viel dazu. Auch wenn EFOX so freundlich war, uns ein Silikon-Case und eine Display-Schutzfolie mitzusenden, liegen diese der normalen Bestellung nicht bei. Standardmäßig gibt’s:

  • eine Bedienungsanleitung auf Englisch
  • ein USB Lade-/ Datenkabel
  • und ein USB-Steckdosenadapter (EU-Stecker)

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Technische Daten

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Akkutest bei voller Bildschirmhelligkeit

Vor allem fällt der starke Akku auf. Im Gegensatz zum eMAX (ohne Mini) mit seinen 3750mAh (zumindest auf dem Papier) wurde noch etwas reduziert, das eMAX Mini muss sich mit seinen 3050mAh aber auch nicht verstecken. Allerdings: Schon bei unserem Test des eMAX fiel auf, dass bei den Angaben etwas gemogelt wurde. Und wer einmal lügt… ihr wisst schon. Volle 3000mAh sollte man also auch hier nicht erwarten, und die Testergebnisse sind tatsächlich nicht ganz so gut, wie man hätte hoffen können; bei maximaler Helligkeit ohne Dimmen des Bildschirms erreicht der Geekbench 3 Battery Test 4:10. Trotzdem ist der Wert ordentlich und bringt einen locker über den Tag; wer das Smartphone wenig nutzt muss vielleicht auch nur alle zwei Tage laden.

Ansonsten kann sich das eMAX Mini hardwaretechnisch  durchaus sehen lassen. Das 5“ Full-HD-Display (1920×1080) kommt von Sharp; Qualcomm produziert den verbauten Snapdragon 615 Octa Core Prozessor mit 1,5Ghz. Dazu gibts 2GB Arbeitsspeicher.

Leider werden nur die LTE-Bänder 1, 3 und 7 unterstützt, also nicht das in Deutschland noch oft genutzte Band 20 mit 800 MHz. Vor allem in ländlichen Regionen bedeutet das, dass man auf LTE verzichten müssen wird.

Verarbeitung und Design

Die Verarbeitung des Smartphones ist tadellos und gibt keinen Anlass zum Meckern; wenn auch nur aus Kunststoff, alles ist solide verbaut und macht einen edlen Eindruck. Im Gegensatz zum eMAX ist zwar die Rückseite abnehmbar, der Akku aber dennoch fest verbaut und nicht austauschbar. Kabel und Netzstecker sind in weiß gehalten und ebenfalls von guter Qualität und passen gut zum Design des Handys. Dessen Rückseite weist zudem eine schöne geriffelte Musterung auf.

Kamera

Sowohl die 13MP-Kamera (mit Sony IMX214-Sensor) auf der Rückseite als auch die Frontkamera mit immerhin 8 Megapixel (Samsung ISOCELL) machen ordentliche Fotos, besonders letztere ist für Selfies mehr als ausreichend. Im Gegensatz zum eMAX – mit dem sich der Vergleich nun mal anbietet – wurde nun eine Sony-Kamera verbaut, die im Gegensatz zum eMAX-Sensor von OmniVision „echte“ 13MP liefert; außerdem gibt es bei der Front-Kamera auch keinen unangenehmen Farbstich auf den Bildern mehr.

 

Das eMAX Mini im Benchmarktest

Leistungstechnisch macht das eMAX Mini keine großen Sprünge und liefert in den Tests lediglich mittelmäßige Resultate. Die Ergebnisse aller Benchmarktests in Zahlen findet ihr hier aufgelistet. Uns sind während der Nutzung aber keine größeren Probleme aufgefallen, alles läuft flüssig und ohne störende Ruckler oder Wartezeiten.

  • Antutu: 30354
  • Geekbench 3: 628 (Single-Core), 2433 (Multi-Core)
  • Vellamo: 2346 (Browser), 1432 (MultiCore), 989 (Metal)
  • 3DMark: 8778 (IceStorm), 7026 (Unlimited), 5335 (Extreme)

Fazit

Wie auch beim letzten Smartphone aus dem Hause UMI stimmt auch beim eMAX Mini das Preis-Leistung-Verhältnis absolut. Vieles, was über das eMAX gesagt wurde, trifft auch auf das eMAX Mini zu, von der guten Verarbeitung bis hin zum großen Akku, der hier zwar etwas kleiner ist, aber immer noch eine lange Laufzeit garantiert. In punkto Kameras wurde dafür nochmal aufgerüstet. Übrig bleibt als Kritikpunkt nach wie vor die fehlende Unterstützung des 800 MHz LTE-Bandes. Für knapp 130 Euro bekommt man ein Smartphone der gehobenen Mittelklasse, das für den Durchschnitts-Handynutzer zum Surfen und WhatsAppen absolut ausreichend ist, aber auch vor den meisten Spielen nicht kapituliert.

 

Jens

Ich bin im Herbst 2015 zu China-Gadgets gestoßen, und habe mich seit dem vor allem in den Drohnen-Sport verliebt, und verfolge alles rund um Quadrocopter mit Leidenschaft. Und mein Handy ist sowieso schon lange ein „China-Phone“.

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11 Kommentare

  1. Profilbild von Steffen

    5 Zoll ist „Mini“? 🙂

  2. Profilbild von Dein Freund

    Ja der das normale noch größer als 5 Zoll war 😉

  3. Profilbild von Roland

    Wie ist denn der GPS-Empfang?

  4. Profilbild von Dein Freund

    Könntet ihr mal die SmartWatch U8 testen?

  5. Profilbild von Dein Freund

    Oder hat irgendwer schon Erfahrungen mit der SmartWatch U8 gemacht und kann sie empfehlen oder davon abraten?

  6. Profilbild von Xannto

    Nicht wechselbarer Akku: Absolutes No Go.

    Akku ist ein Vetschleissteil. Wohin mit dem ganzen Müll der viel zu früh wegzuwerfenden Smartphones??

  7. Profilbild von PeterE.

    Nur weil der Akku nicht direkt zu erreichen ist heißt es nicht das man den nicht wechseln kann, muss man halt mal nen Schraubendreher usw. zur Hand nehmen, meistens ist die Garantie Zeit dann eh abgelaufen. Habe bis jetzt jeden Akku in max. 15min wechseln können.

    Veröffentlicht mit der China Gadgets-App für Android.
  8. Profilbild von Davey

    „Wie beim eMAX ist aber auch hier die Rückseite nicht abnehmbar, der Akku ist also fest verbaut.“

    Der Akku ist zwar tatsächlich nicht einfach entnehmbar, jedoch kann man die Rückseite selbstverständlich abnehmen. Darunter befinden sich nämlich die beiden SIM-Karten-Slots und der Slot für die microSD-Karte.
    Wie es auf den Screenshots aussieht, habt ihr aber wahrscheinlich nichtmal eine Karte eingelegt.

    Daher mein Vorschlag für den nächsten Smartphone-Test: Man könnte ja durchaus auch den Empfang und die Qualität beim telefonieren testen, das machen tatsächlich manche Leute mit ihrem Telefon 😉

    • Profilbild von Jens

      Hi Davey,

      komische Formulierung, keine Ahnung, wie die da reingerutscht ist. Hast natürlich recht, an die Slots muss man irgendwie rankommen. Danke für den Hinweis.

      Tatsächlich haben wir das getestet; solang uns dabei aber nichts auffällt, erwähnen wir das in der Regel nicht extra. Hier war an der Qualität nichts auszusetzen. 😉

      MfG
      Jens

  9. Profilbild von Smartou

    Was für ein Unsinn, Akkus fest einzubauen, nur um das Smartphone noch dünner zu machen.

    Etwas dickere Geräte haben zudem den Vorteil, dass sie stabiler und nicht so zerbrechlich sind.

  10. Profilbild von mw

    Sehe ich auch so: alles an dem China.Ding ist soweit in Ordnung, nur der festeingebaute Akku ist inakzeptabel.
    Kann jemand mal schauen, was da ‚geht‘?
    Für mein techn sehr ähnliches NEO 003 (fast alle Daten identisch, bereits 2 Jahre im Einsatz) habe ich für EINEN Euro einen 2.Akku (3300mAh) aus der Bucht schnappen können. Das gibt mir die Sicherheit, daß zumindest dieses Verschleißteil keinen Grund für sein vorzeitiges Ableben darstellt.
    So möchte ich das bei meinem nächsten Smartphone auch handhaben können.

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