USB WLAN/LAN Repeater für 9,14€

WLAN: Fluch und Segen zugleich. Glück für alle die es empfangen, Pech für diejenigen, die zu weit entfernt sind. Damit diese Aussage nicht so schlecht poetisch stehen bleibt wurden WLAN-Repeater gebaut. Platt gesagt, machen sie u.A. nichts anderes, als das WLAN-Signal als Brücke („Bridge“) weiterzuleiten und so das Empfangsgebiet zu vergrößern. Aus China gibt es bereits eine kleine, praktische Lösung für 9,22€.

wifi-repeater

Unser WLAN Repeater für die Steckdose (für ~16€) kam bereits sehr gut an und so muss sie die USB-Version zwangsläufig damit messen. Die jeweiligen Modi können per Schieberegler an der Seite eingestellt werden und auf Knopfdruck kann die WPS-Verschlüsselung genutzt. werden. Prinzipiell kann man diesen Repeater natürlich auch als „WLAN-Stick“ benutzen, den man dann über das beiglegte LAN-Kabel anklemmen kann. Außerdem liegt ein USB-Kabel für die Stromversorgung bei. Hier wird vom „Aufladen“ gesprochen, sodass ich davon ausgehe, dass ein Akku verbaut ist, der eben „geladen“ wird.

Die Maße betragen 32 x 82 x 15mm, sodass dieses Gadget in jeder Notebook-Tasche seinen Platz finden kann. Natürlich wird der b/g/n-Standard unterstützt.  Praktisch wird’s z.B. auch, wenn man z.B. im Hotel ist, nur eine Netzwerkdose zur Verfügung steht, aber mehrere Geräte ins Netz sollen. Danke für die Einsendung!

Hier geht’s zum Gadget >>

Kristian

Ich bin 31 Jahre jung, aber gefühlt ziemlich oft noch wie ein großes Spielkind. So habe ich Ende 2010 (endlich) "CG" ins Leben gerufen. Besonders haben es mir z.Z. die Drohnen angetan.

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11 Kommentare

  1. Profilbild von Ole

    Ich habe eines dieser Geräte bei mir in Gebrauch. Es läuft bei mir als AP. Kann darüber folgendes berichten:
    Reichweite ist aktzepabel. Der Empfang ist in dem Raum in dem er liegt top, einen Raum weiter wird es manchmal kritisch. Als Stromversorgung habe ich einen 240V auf USB Adapter im Einsatz (von einem kleinen Heli), das geht richtig gut. Die Konfiguration war etwas seltsam, da ich ersteinmal die IP herausfinden musste. Der Speed liegt bei in etwa 2MB/s. Ich versorge damit meinen MK808B mit WLAN um über den Homeserver Filme/Musik/Fotos zu streamen. Als Routerersatz ist das Gadget sicher nicht geeignet, aber um RJ45 auf USB zu umgehen oder einfach nur um im Hotel mit RJ45 das Handy etc mit WLAN zu versorgen top! Die bei mir mitgelieferte kleine Tasche fasst RJ45, Gadget, USB-Kabel sowie meinen Adapter. Für 11€ auf jeden Fall nen geiles Teil!

    MfG

    Ole

  2. Profilbild von Ole

    PS: Ein Akku ist nicht verbaut. Das ist ganz einfach ein Übersetzungsfehler von „charging“.

  3. Profilbild von 08/15

    Aber WPS ist keine Verschlüsselungsmethode.

  4. Profilbild von SauBär

    Das Beispiel mit dem Hotel würde bedeuten, daß es auch als Access Point betrieben werden kann. Ist dem so?

  5. Profilbild von Sibi

    Schönes Paradoxon: „machen sie u.A. nichts anderes“ 🙂

  6. Profilbild von Tim

    Das ganze gibt es ab und an auch für 10-12 Euro als Angebot in Deutschland: http://www.notebooksbilliger.de/phicomm+m1

  7. Profilbild von lilly [iOS]

    Thread gesclossen?

  8. Profilbild von icke [Android]

    Ist es auch möglich das Gadget als WLAN Bridge zu nutzen?

  9. Profilbild von dezi

    @icke
    wenn ich es richtig in erinnerung habe ist wlan bridge doch wlan auf lan oder? Fals ja dann sollte das Gerät das Theoretisch unterstützen aber ich habe es leider nicht wirklich zum laufen bekommen. Habe aber auch nicht soo lange daran herumprobiert da ich keine Zeit hatte.

  10. Profilbild von Christian

    Ich habe 2 dieser Geräte als „Client Bridge“ konfiguriert. Einen echten Client Modus gibt es nicht, bzw. der „Repeater“ Modus ist wohl in diesem Fall der Client Modus.

    Der Fernseher ist über RJ45 am Gerät angeschlossen. Dieser erhält seine IP Adresse vom Gerät, weil eine direkte „Bridge“ ist leider nicht möglich. Aber das kann man basteln!

    1. Am Dongle den Modus „Repeater“ (Schalter mittig) einstellen.
    2. WLAN Repeater über RJ45 an Computer anschließen. Dieser erhält nun eine IP Adresse des Routers (Router: 192.168.16.254, Client: 192.168.16.100)
    3. Web Interface des Routers aufrufen, das passende WLAN wählen, Key eingeben und verbinden. Dann router neustarten.
    4. Prüfen, ob man nach em Neustart über den Dongle surfen kann. Das sollte möglich sein.
    5. Unter „Virtual Server => DMZ“ die IP Adresse 192.168.16.100 eintragen.
    6. Unter „Virtual Server => Single Forwarding“ port 80 an 192.168.16.254 weiterleiten. So bleibt das Web Interface von „außen“ (d.h. von Eurem internen Netz) erreichbar. Der Haken bei Punkt 5 bezüglich port 80 funktioniert nicht, zumindest nicht bei meiner Firmware.
    7. Unter „Network > DHCP Server“ eine Range von 192.168.16.100 bis 192.168.16.100 eingeben. So wird nur 1 Adresse vergeben (die in der DMZ). Außerdem die Lease time auf z.B. 180 Sekunden setzen. Sonst wird die einzige IP zu lange reserviert und ihr bekommt bei einem anderen Gerät dann lange keine (diese) IP Adresse zugewiesen.

    So funktioinert der Workaround, eine transparente Bridge zu machen, wunderbar.

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