Xiaomi 17T Leak: Kommt das Flaggschiff-Killer-Duo Monate früher?
Xiaomis Release-Zyklus wankt immer mehr. Im Frühjahr kommen eigentlich die großen Flaggschiffe, im Herbst schiebt der Hersteller dann die günstigere T-Serie als „Flaggschiff-Killer“ nach. Doch dieses Jahr scheint alles anders zu werden. Bekommen wir das Xiaomi 17T und 17T Pro schon in den nächsten Wochen?
Inhalt
Der Release-Fahrplan steht komplett auf dem Kopf
Bisher war die Sache klar: Die T-Modelle (wie zuletzt das 15T und 15T Pro) erschienen stets im September auf dem globalen Markt. Die aktuellen Datenbank-Leaks zeigen für die kommende Generation jedoch Modellnummern, die mit „2602“ beginnen. Bei Xiaomis könnte das auf eine frühe Zertifizierung der neuen Modelle hindeuten. Vielleicht schon im Februar. Das bedeutet, dass die Geräte nicht mal ein halbes Jahr nach ihren Vorgängern starten könnten.

Ein weiterer spannender Punkt betrifft die Verwandtschaft der Handys. In der Vergangenheit war die Pro-Version der T-Serie meist nur eine globale Version der in China erhältlichen Redmi K Ultra-Geräte. Das Xiaomi 15T Pro basierte beispielsweise stark auf dem Redmi K80 Ultra. Laut Leaks wird das Xiaomi 17T Pro jedoch ein völlig eigenständiges Smartphone sein und sich deutlich vom kommenden Redmi K90 Ultra abheben. Damit rückt die T-Serie qualitativ noch näher an Xiaomis Haupt-Flaggschiffe heran.
Viel Leistung und ein absoluter Monster-Akku
Unter der Haube verabschiedet man sich bei der T-Serie traditionell von Qualcomms teuren Snapdragon-Chips, um den Preis attraktiv zu halten. Das Xiaomi 17T soll stattdessen vom neuen MediaTek Dimensity 8500 angetrieben werden, während das 17T Pro den starken Dimensity 9500 spendiert bekommen könnte. Diese Chips bieten im Alltag eine Leistung, die dem Snapdragon 8 Elite kaum nachsteht.
Das eigentliche Highlight versteckt sich aber bei der Energieversorgung. Beide Geräte sollen mit einem sehr großen 6.500 mAh Akku ausgestattet sein. Angesichts der eher effizienten MediaTek-Prozessoren dürfte das für top Laufzeiten sorgen. Ein kleiner Wermutstropfen bleibt jedoch beim Laden, denn hier stagniert Xiaomi laut den Leaks bei soliden, aber unspektakulären 67 Watt.
Die Kamera: Leica ist an Bord, aber die Hardware stagniert
Irgendwo muss Xiaomi den Rotstift ansetzen, um die Geräte günstiger als das reguläre Xiaomi 17 oder gar das Xiaomi 17 Ultra anbieten zu können. Bei der neuen T-Serie trifft es offenbar die Kamera-Sensoren. Zwar prangt weiterhin das begehrte rote Leica-Logo auf der Rückseite, was für hervorragende Software-Farbprofile und eine tolle Bildabstimmung sorgt, doch unter den Linsen tut sich wenig.

Laut den Vorabinformationen erben die Handys das exakte Setup der Vorgänger. Das bedeutet konkret: Ein 50 Megapixel OmniVision OV50E Sensor als Hauptkamera, flankiert von einem 13 Megapixel Ultraweitwinkel und einem Samsung JN5 Sensor für Tele-Aufnahmen. Das ist in dieser Preisklasse absolut in Ordnung, ein großer Sprung bei der Fotoqualität ist somit aber unwahrscheinlich.
Einschätzung: Der heimliche Star im Frühjahr?
Es bleibt extrem spannend zu sehen, wie Xiaomi diese neuen Geräte preislich positioniert. Durch den massiv vorgezogenen Release wildert die 17T-Serie nun direkt im Revier der regulären Xiaomi 17-Modelle. Wer nicht zwingend den neuesten Kamera-Sensor oder einen Qualcomm-Prozessor benötigt, bekommt hier mit dem riesigen 6.500 mAh Akku und dem eigenständigen Design ein Paket geschnürt, das im Alltag vermutlich für 90 Prozent aller Nutzer völlig ausreicht, oder was meint ihr?
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