Test

Der beste ANC-In-Ear für Android-Handys? Samsung Galaxy Buds4 Pro im Test

Mit den Samsung Galaxy Buds4 Pro bleibt Samsung trotz Kritik aus den eigenen Reihen beim Stab-in-Ear-Design. Dennoch wurden Aussehen und Ladebox erneut überarbeitet. Ist das der beste ANC-In-Ear für Android-Handys? Das erfahrt ihr in diesem Test.

Samsung Galaxy Buds4 Pro Titel

Kurzfazit & Vor- und Nachteile

Die Samsung Galaxy Buds4 Pro sind insgesamt ein würdiger Flagship-ANC-In-Ear-Kopfhörer, wie man ihn sich von einem renommierten Hersteller wie Samsung wünscht. Dabei bietet er exzellenten Sound, der allerdings nicht konkurrenzlos ist und ein führendes ANC, dass mit Alternativen mithält. Besonders lohnt sich dieser In-Ear, wenn ihr viele Samsung-Geräte nutzt. Im Samsung-Ökosystem bietet er einige Vorteile, die Nutzer von Android-Handys eines anderen Herstellers verwehrt bleiben. Nochmal eingeschränkter ist die Nutzung unter iOS. Die Samsung Galaxy Buds4 Pro bilden so das Pendant zu den AirPods Pro 3, nur eben für das Samsung- statt Apple-Ökosystem.

  • Toller Sound & ANC
  • Erfüllt Erwartungen an Flagship ANC-In-Ear
  • Voller Funktionsumfang nur in Samsung-Ökosystem
  • Gutes aber nicht Marktführendes Headset

Der Trend zum schmalen Lieferumfang im High-End-Segment

Samsung folgt mit den Galaxy Buds4 Pro dem aktuellen Trend zu dürftigen Lieferumfängen im hochpreisigen Segment. Im Karton finden sich neben den In-Ears nur Ohrpolster in den Größen S, M (vorinstalliert) und L, sowie ein mehrsprachiger Quickstart-Guide. Weder ein Ladekabel noch eine größere Polsterauswahl mit Foam Tips sind enthalten.

Samsung Galaxy Buds4 Pro Lieferumfang

Damit reiht sich Samsung ein in die Reihe von Herstellern wie Huawei (FreeBuds Pro 5) oder Apple (AirPods Pro 3), die bei Premium-In-Ears auf Pro-würdiges Zubehör verzichten.

Design: Es bleibt dabei – Galaxy Buds sind keine „Buds“ mehr

Die Samsung Galaxy Buds waren bis zu den Galaxy Buds2 Pro tatsächlich noch Bud-Hörer ohne Stäbe, ähnlich wie die Google Pixel Buds. Doch diese Designform findet man im High-End-Segment immer seltener. Stattdessen setzen immer mehr Hersteller auf das Stab-In-Ear-Design. Samsung löste mit den Galaxy Buds3 Pro, ihrem ersten Stab-In-Ear Modell, sogar Kritik innerhalb des eigenen Unternehmens aus. Das entsprechende Team habe sich zu stark an Apple inspiriert.

Samsung Galaxy Buds4 Pro in Box in Hand

Darüber hinaus wurde besonders das Akku-Case der Buds3 Pro bemängelt, da viele Nutzer die Hörer nur schwer einstecken und herausnehmen konnten. Der Mechanismus funktionierte dabei wie bei den Apple AirPods Pro, wo die Hörer senkrecht in das Case gesteckt werden. Aufgrund der eckigen Stäbe war das Handling fummelig. Mit den Galaxy Buds4 Pro geht Samsung nun teilweise zurück zum alten Design der Buds2 Pro, zumindest bei der Ladebox. Die Hörer liegen wieder flach im Case, wie es bei den früheren Buds der Fall war, und müssen nicht mehr senkrecht in schmale Schlitze geschoben werden.

Samsung Galaxy Buds4 Pro durchsichtige Akkubox
Auch bei geschlossenem Deckel sieht man ob die Hörer im Etui sind

Die Stäbe sind zwar immer noch eckig, aber nicht mehr in der futuristischen, dreieckigen Form des letzten Jahres. Das wirkt nun klassischer und praktischer, verliert aber etwas von dem markanten, futuristischen Look der Vorgänger. Die Entscheidung, das Handling zu vereinfachen, ist jedoch nachvollziehbar. Statt LED-Leuchtleiste an den Hörer-Stäben, setzt Samsung jetzt auf eine einfachere metallische Rückseite, die sich vom Rest des Korpus abhebt.

Samsung Galaxy Buds4 Pro Hoerer neben Case

Die Hörer sind in Schwarz und Weiß erhältlich, exklusiv im Samsung-Shop gibt es auch eine pink-goldene Version. Mit Maßen von 30,9 x 18,1 x 19,6 mm und einem Gewicht von 5,1 g pro Hörer bewegen sie sich im üblichen Rahmen. Die Box misst 51 x 28,3 x 51 mm und wiegt 44,3 g, was ein Gesamtgewicht von etwa 55 g ergibt, ein durchschnittlicher Wert für In-Ears dieser Klasse. Zudem sind die Hörer mit IP57 gegen Staub und Wasser geschützt.

Gute Verarbeitung

An Verarbeitung und Material gibt es nichts auszusetzen. Samsung setzt bei seinem High-End-Modell auf hochwertige Materialien, und die Produktion ist, wie von einem Hersteller dieser Größe zu erwarten, sauber und fehlerfrei.

Trotz exzellentem Sound: Samsung Galaxy Buds4 Pro sind nicht konkurrenzlos

Laut Hersteller sind die Samsung Galaxy Buds4 Pro mit einem Zwei-Wege-Lautsprechersystem ausgestattet. Konkrete Spezifikationen zu den Treibereinheiten fehlen jedoch. Samsung erwähnt lediglich, dass die Membranfläche im Vergleich zum Vorgänger um etwa 20 % vergrößert wurde, was allein jedoch wenig über die Klangqualität aussagt. Aufgrund der Produktfotos vermute ich ein hybrides Treibersystem, möglicherweise eine Kombination aus einem dynamischen Treiber und einem Planartreiber, ähnlich wie bei den Huawei FreeBuds Pro 5. Bestätigen lässt sich das jedoch nicht, da Samsung keine weiteren Details preisgibt.

Samsung Galaxy Buds4 Pro Treiber

Klanglich liefern die Galaxy Buds4 Pro einen der besten Wireless-ANC-In-Ear-Sounds, die ich bisher hören durfte. Ein tiefer, satter Bass trifft auf klare, präsente Mitten und filigrane Höhen, bei denen man das Gefühl hat, nicht nur die Instrumente zu hören, sondern auch, wie der Klang erzeugt wird. Ob Orchestermusik mit heraushörbaren Einzelinstrumenten und räumlicher Tiefe, elektronische Musik mit kraftvollen Bässen oder präzisen Stimmen bei Pop und HipHop, die Buds4 Pro machen in allen Genres Spaß.

Im direkten Vergleich zu den Huawei FreeBuds Pro 5, die ich zuletzt getestet habe, stehen sich beide Kopfhörer klanglich in nichts nach. Beide sind sehr ähnlich abgestimmt und bewegen sich auf absolutem Top-Niveau im Wireless-ANC-In-Ear-Bereich. Gegenüber den Apple AirPods Pro 2, die ich aktuell zum Vergleich zur Hand habe, zeigen die Buds4 Pro im Mittelton eine ähnliche Abstimmung. Sie wirken im Hochton etwas filigraner und übertreffen die AirPods im Tiefton um Welten, die AirPods Pro 2 leiden hier unter ihrem flachen Bass dank des 6-mm-Single-Treibers. Ob die neue AirPods-Pro-3-Generation hier nachbessert, bleibt abzuwarten, ein direkter Vergleich steht mir leider nicht zur Verfügung.

Klangliches Fazit

Die Samsung Galaxy Buds4 Pro gehören klanglich zwar vielleicht nicht zu den absoluten Besten, aber definitiv zu den Besten im Wireless-ANC-In-Ear-Segment und liegen damit klar vor günstigeren Alternativen wie den Soundcore Liberty 4 Pro.

Aktive Geräuschunterdrückung: Auf High-End-Niveau

Die Samsung Galaxy Buds4 Pro überzeugen nicht nur klanglich, sondern auch mit ihrer aktiven Geräuschunterdrückung. Im Test isolieren sie nicht nur tiefe, monotone Umgebungsgeräusche zuverlässig, sondern filtern auch hochfrequente und in der Frequenz schwankende Störgeräusche besser als viele Konkurrenten.

Samsung Galaxy Buds4 Pro ANC Test Flugzeug

Ein direkter Vergleich im Flugzeug auf dem Weg zum MWC in Barcelona zeigte: Ohne Musik, aber mit aktivem ANC, wirken die durchkommenden Geräusche bei den Galaxy Buds4 Pro spürbar dumpfer als bei den Huawei FreeBuds Pro 5. Während Huawei mit der letzten Generation deutlich aufgeholt hat, schafft es Samsung nach wie vor, hochfrequente Störgeräusche effektiver zu unterdrücken.

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Die Soundcore Liberty 4 Pro und Apple AirPods Pro 2 liegen in Sachen ANC etwa auf dem Niveau der FreeBuds Pro 5, nur die Sony WF-1000XM6 unterdrücken noch einen Hauch besser, was jedoch auch an ihrer besseren mechanischen Dämmung durch das größere Ohrstück liegen könnte. Samsung bietet damit einen der besten ANC-In-Ears auf dem Markt, was man von einem Hersteller dieser Größe auch erwartet.

Guter Tragekomfort – aber mit Luft nach oben

Die Samsung Galaxy Buds4 Pro liefern wie erwartet einen guten Tragekomfort. Schade finde ich jedoch, dass die Polsterauswahl so gering ausfällt wie bei einem 20-Euro-In-Ear-Kopfhörer. Mehr Zwischenschritte zwischen den Größen, vor allem eine Nummer kleiner und eine Nummer größer, wären wünschenswert gewesen.

Samsung Galaxy Buds4 Pro Tragekomfort

An sich sitzen die Ohrpolster dank eines Klicksystems, ähnlich wie bei den Apple AirPods Pro, fest am Hörer, sodass die Gefahr, ein Polster zu verlieren, gering ist. Bei mir passen die mittleren Ohrpolster, die bereits vorinstalliert sind, gut und dichten sauber ab. Selbst bei heftigen Bewegungen, etwa beim Sport oder einem kurzen Sprint, fallen mir die Hörer nicht aus den Ohren.

Allerdings ist der Tragekomfort immer eine individuelle Angelegenheit und variiert von Ohr zu Ohr. Gerade deshalb hätte ich mir eine größere Polsterauswahl gewünscht, idealerweise inklusive Schaumstoff-Foamtips, die das Ohr noch besser umschließen und so die Wirkung der aktiven Geräuschunterdrückung zusätzlich verstärken könnten.

Headset: Zufriedenstellend, aber nicht High-End

Die Samsung Galaxy Buds4 Pro sind mit drei Mikrofonen pro Hörer ausgestattet, die sowohl für das ANC als auch für die Headset-Telefonie genutzt werden. In ruhigen Umgebungen liefern sie erwartungsgemäß eine gute Mikrofonqualität. Je lauter und herausfordernder die Situation wird, desto mehr kämpft das Headset jedoch mit der Umgebungsgeräuschreduzierung. Während gewöhnlicher Stadtlärm noch gut bewältigt wird, gibt die Sprachübertragung ab einer bestimmten Lautstärke einfach auf.

Samsung Galaxy Buds4 Pro Hoererinnenseiten

In alltäglichen Situationen, etwa in einem Café oder an einem Bahnhof, ist Telefonieren problemlos möglich. Kommt jedoch laute Musik hinzu, wird die Verständlichkeit schnell schwierig. Hier zeigt sich, dass Huawei mit den FreeBuds Pro 5 und bereits deren Vorgängern, aktuell die Nase vorn hat. Durch ein zusätzliches Knochenschallmikrofon, das Vibrationen direkt vom Schädel aufnimmt, ist Telefonieren selbst bei bis zu 100 dB Umgebungslärm möglich. Das ist zwar nicht besonders angenehm, aber selbst auf einem Konzert kann man so noch verständlich mitteilen, wo man sich befindet.

Bei den Galaxy Buds4 Pro ist die Stimme bei solchen Extrembedingungen kaum bis gar nicht verständlich. Huawei hat in Sachen Headset-Telefonie also klar die Oberhand und das bei einem ähnlichen Preisniveau. Dafür punkten die Samsung-Hörer mit dem besseren ANC. Letztlich kommt es darauf an, was einem persönlich wichtiger ist: Top-ANC oder Telefonieren bei extremem Lärm.

Voller Funktionsumfang nur mit Samsung-Handy

Mit der Einführung des Stab-in-Ear-Designs bei der Galaxy Buds-Series hat Samsung die Bedienung stark an die Apple AirPods Pro angeglichen. Ein Bedienkonzept, das mittlerweile auch von anderen Herstellern wie Huawei (FreeBuds Pro 5) oder Soundcore (Liberty 4 Pro) übernommen wurde. Die Galaxy Buds4 Pro lassen sich vollständig über die Hörerstäbe bedienen:

  • Einmal-, zweimal- oder dreimal Drücken
  • Drücken und Halten sowie eine
  • Streichgeste zur Lautstärkeregulierung

ermöglichen eine intuitive Steuerung. Die Gesten funktionieren zuverlässig und unterscheiden sich nicht wirklich von der Konkurrenz.

Samsung Galaxy Buds4 Pro einkerbungen Bedienung
Mit kleinen Einkerbungen kann man erfühlen wo man drücken muss

Werden die Buds4 Pro mit einem Samsung-Gerät genutzt, sind weitere Funktionen direkt ins System integriert, eine zusätzliche App ist nicht nötig. Bei Android-Geräten anderer Hersteller kommt die Samsung Wearable App aus dem Play Store zum Einsatz. Damit stehen folgende Einstellungen und Funktionen zur Verfügung:

  • ANC-Modi:
    • 5-stufige ANC-Intensität
    • Adaptiver Modus
    • Transparent-Modus
    • ANC-Aus
  • Automatische Umgebungsgeräuscherkennung:
    • Spracherkennung
    • Sirenenerkennung
  • Sprachsteuerung
  • Kopfgesten (zum Annehmen/Ablehnen von Anrufen)
  • Signalton zum Auffinden der Buds
  • 9-Band-Equalizer mit 7 Presets
  • 360-Grad-Sound
  • Dialog Boost
  • Kopfhörer-Passtest

Eine App für Apples iOS gibt es nicht, man kann die Hörer zwar mit dem iPhone nutzen, hat aber keinerlei Einstellungsmöglichkeiten. Auch einige Android-Features bleiben leider exklusiv bei Samsung. Dolmetscher-Funktion, Multipoint-Verbindung, sowie die Nutzung von Samsungs eigenem hochauflösenden Audio-Codec. Wer also das volle Potenzial der Galaxy Buds4 Pro ausschöpfen möchte, ist im Samsung-Ökosystem klar im Vorteil.

Samsung Galaxy Buds4 Pro: Multipoint & Hi-Res Codec nur im Samsung-Ökosystem

Die Samsung Galaxy Buds4 Pro sind mit einem modernen Bluetooth-6.1-Chipsatz ausgestattet und unterstützen neben den Standard-Codecs AAC und SBC auch SSC, SSC-UHQ sowie den LC3-Codec. Damit wird nicht nur eine breite Kompatibilität geboten, sondern auch Samsungs hauseigener hochauflösender Audio-Codec. Dieser funktioniert jedoch wie, bereits kurz angeschnitten, nur mit ausgewählten Samsung-Geräten. Die volle Bandbreite der Buds4 Pro, mit 24-Bit/96 kHz, lässt sich also nur im Samsung-Ökosystem ausschöpfen.

Samsung Galaxy Buds4 Pro in Hand

Ebenso bleibt die Bluetooth-Multipoint-Funktion exklusiv Samsung-Nutzern vorbehalten. Innerhalb des Ökosystems funktioniert sie nahtlos, ähnlich wie bei Apple. Verbindet man die Kopfhörer einmal mit einem Samsung-Gerät, sind sie automatisch mit allen anderen kompatiblen Samsung-Devices mit derselben SamsungID gekoppelt. Ein nahtloses Wechseln zwischen Handy und Tablet ist so ohne Probleme möglich. Multipoint mit Nicht-Samsung-Geräten wird leider gar nicht unterstützt, was die Flexibilität der Kopfhörer im Vergleich zu anderen Modellen einschränkt. Zwar ist Multipoint generell, je nach verwendeten Geräten, oft nicht so flüssig wie in geschlossenen Ökosystemen, dennoch wäre eine offene Lösung für alle Nutzer wünschenswert gewesen.

Die Verbindungsstabilität zwischen Handy und Kopfhörern bleibt im Test auf eine Distanz von etwa 15 Metern stabil. Innerhalb eines Raums gibt es keine Verbindungsprobleme, während die Reichweite im Freien – wie üblich – von Hindernissen abhängt. Insgesamt liegt die Performance hier im durchschnittlichen Bereich: weder überragend noch enttäuschend.

Akku & Laufzeit: Keine Überraschung

Die Samsung Galaxy Buds4 Pro sind mit 61 mAh pro Hörer und einem 350-mAh-Ladecase ausgestattet. Die Herstellerangaben versprechen bei 50 % Lautstärke bis zu 6 Stunden Musikwiedergabe mit ANC und 4,5 Stunden Telefonie mit ANC. Ohne ANC verlängert sich die Laufzeit auf 5 Stunden Telefonie bzw. 7 Stunden Musik. Bei Nutzung des energieeffizienten AAC-Codecs sind diese Werte realistisch.

Im Praxistest erreichte ich bei einer gemischten Lautstärke zwischen 50 % und 70 % und aktiviertem ANC eine Laufzeit von etwa 5 Stunden beim Musikhören. Das Case ermöglicht etwa 3,5 vollständige Aufladungen der Hörer.

Damit liefern die Buds4 Pro eine absolut durchschnittliche Akkuleistung, weder mehr noch weniger, als man von einem Kopfhörer dieser Preisklasse erwarten darf. Die Ladebox lässt sich per USB-C oder kabellos aufladen, was immerhin etwas Flexibilität bietet. Insgesamt bleibt die Laufzeit jedoch das absolute Mindestmaß des Erwartbaren und hebt sich in keiner Weise von der Konkurrenz ab.

Fazit: Der beste In-Ear für das Samsung-Ökosystem

Die Samsung Galaxy Buds4 Pro entfalten ihr volles Potenzial nur im Samsung-Ökosystem und richten sich somit vor allem an Nutzer, die mehrere Samsung-Geräte gleichzeitig verwenden. Hier bieten sie eine sehr gute Flagship-Leistung, einen fantastischen Klang, hervorragende aktive Geräuschunterdrückung und ein guter Transparent-Modus.

Allerdings fehlt ein universeller hochauflösender Audio-Codec, und Multipoint wird außerhalb des Samsung-Ökosystems nicht unterstützt. Damit sind sie das perfekte Pendant zu den Apple AirPods Pro, nur eben für Samsung-Nutzer.

Wer im Alltag mit verschiedenen Android-Geräten verschiedener Hersteller oder einem Windows-PC arbeitet, für den sind die Buds4 Pro keine ideale Wahl, da der Funktionsumfang hier deutlich eingeschränkt ist. Reine Samsung-Nutzer profitieren hingegen von den exklusiven Vorteilen innerhalb des Ökosystems.
Abseits dieser Exklusivfeatures sind die Buds4 Pro jedoch unspektakulär: Die Akkulaufzeit ist durchschnittlich, die Verarbeitung zwar gut, aber nicht besser als bei der Konkurrenz, und das Headset funktioniert solide, erreicht aber nicht das Niveau der Huawei FreeBuds Pro 5 in Sachen Telefonie bei extremem Lärm.

Abschließens lässt sich also sagen, dass die Samsung Galaxy Buds4 Pro eine top Wahl für Samsung-Ökosystem-Nutzer sind, aber keine universelle Empfehlung für Nutzer mit einer vielfältigen Gerätelandschaft.

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Tim

Gadget-Nerd bei China-Gadgets seit 2015 und immer auf der Suche nach günstigen, hochwertigen Audio-Alternativen.

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