Vivo X300 Ultra: Das ultimative Zeiss-Kamera-Flaggschiff wird unglaublich teuer
Das Smartphone-Jahr 2026 gleicht einem echten Titanen-Kampf um die beste Kamera auf dem Markt. Der nächste Herausforderer im Ring: Vivo. Mit gleich zwei 200-Megapixel-Sensoren, optionalen Zeiss-Objektiven zum Aufstecken und einem völlig neuen 25-Megapixel-Bildstandard positioniert Vivo das X300 Ultra ganz klar nicht nur als Smartphone, sondern als professionelles Werkzeug für Foto- und Video-Enthusiasten.
Inhalt
Technische Daten des Vivo X300 Ultra
| Display | 6,82″ LTPO AMOLED, 3168 x 1440 px, 144 Hz, 2160 Hz PWM-Dimmung, Dolby Vision, HDR10+, Armor Glass |
| Prozessor | Qualcomm Snapdragon 8 Elite Gen 5 (3 nm) Octa-Core (bis zu 4,6 GHz) |
| Grafikchip | Adreno 840 |
| Kamera | Hauptkamera: 200 MP (35mm), ƒ/1.9, Gimbal-OIS Periskop-Telekamera: 200 MP (85mm), ƒ/2.7, 3,7x opt. Zoom, OIS Ultraweitwinkelkamera: 50 MP (14mm), 116°, ƒ/2.0, OIS Optional: Zeiss Add-on-Linsen (200mm & 400mm) |
| Frontkamera | 50 MP (24mm), ƒ/2.5, Autofokus |
| Speicher | 256 GB / 512 GB / 1 TB (UFS 4.1) |
| Arbeitsspeicher | 12 GB / 16 GB |
| Akku | 6600 mAh, Laden mit 100 W kabelgebunden, 40 W kabellos, Reverse Charging (kabelgebunden & kabellos) |
| Features | IP68/IP69-Zertifizierung (wasserfest), Ultraschall-Fingerabdrucksensor im Display, Stereo-Lautsprecher, Satelliten-SOS (nur 1TB-Modell), IR-Blaster |
| Konnektivität | Dual-SIM (Nano-SIM), 5G, Wi-Fi 7, Bluetooth 5.4 (aptX Lossless, LHDC 5), GPS, NFC, USB-C 3.2 |
| Betriebssystem | OriginOS 6 auf Basis von Android 16 |
| Abmessungen / Gewicht | Abmessungen: 163 x 76,8 x 8,2 mm (oder 8,5 mm) Gewicht: 232 g (oder 237 g) |
| Farben | Schwarz, Silber, Grün |
Die Kamera: Ein kompromissloses Zeiss-Trio
Das absolute Herzstück des Vivo X300 Ultra ist das gigantische, kreisrunde Kameramodul auf der Rückseite. Vivo verzichtet auf die üblichen 23mm- oder 24mm-Brennweiten für die Hauptkamera und setzt stattdessen wieder auf eine 35mm-Optik. Diese entspricht eher dem menschlichen Seheindruck und soll für einen natürlichen Bild-Look sorgen. Das Setup liest sich dabei wie die Wunschliste eines Fotografen: Den Anfang macht die 35mm-Hauptkamera, die mit massiven 200 Megapixeln auf einem 1/1.12 Zoll großen Sony LYT-901 Sensor auflöst.
Für den Zoom-Bereich ist eine 85mm-Periskop-Telekamera zuständig, die ebenfalls mit 200 Megapixeln arbeitet. Sie bietet einen optischen 3,7-fach-Zoom und eine Gimbal-Bildstabilisierung, bei der selbst sehr verwackelte Aufnahmen noch gelingen sollen. Abgerundet wird das Trio von einer 14mm-Ultraweitwinkelkamera mit 50 Megapixeln (Sony LYT-818, 1/1.28 Zoll) und ƒ/2.0 Blende.
Eine große Überraschung gab es bei der Bildverarbeitung: Während die meisten Smartphones Fotos standardmäßig per Pixel-Binning auf 12 oder 12,5 Megapixel herunterrechnen, führt Vivo beim X300 Ultra einen neuen 25-Megapixel-Standard ein. Über alle Brennweiten und Lichtsituationen hinweg spuckt das Handy standardmäßig 25-MP-Bilder aus, um maximal viele Details zu bewahren. Für perfekte, realitätsnahe Farben sorgt zudem ein dedizierter 5-MP-Multispektralsensor mit 12 Farbkanälen.
Hardware-Erweiterung: Aus dem Smartphone wird eine Systemkamera
Wem das noch nicht reicht, der kann das Smartphone mit optionalen Linsen von Zeiss physisch erweitern. Vivo bietet einen Telephoto Extender Gen 2 (für 200mm) und einen Ultra-Extender (für 400mm) an. Diese Linsen werden einfach auf das Modul aufgesteckt und sollen für einen optischen Zoom auf DSLR-Niveau sorgen.
Auch Videografen kommen voll auf ihre Kosten: Das Gerät filmt mit allen drei rückseitigen Kameras in 4K bei 120 FPS oder in 8K bei 30 FPS. Wer vorbestellt bekommt 50% Rabatt auf das Fotografie-Set.
Top Leistung & riesiger Akku
Abseits der Kameras ist das X300 Ultra ein waschechtes 2026er Flaggschiff. Unter der Haube arbeitet der aktuelle Snapdragon 8 Elite Gen 5. In Deutschland soll das Smartphone ausschließlich in der absoluten Top-Konfiguration mit 16 GB RAM und 1 TB internem Speicher angeboten werden. Damit bei ausgiebigen Foto-Touren nicht das Licht ausgeht, verbaut Vivo einen 6.600 mAh Akku auf Silizium-Kohlenstoff-Basis. Geladen wird dieser wahlweise mit 100 Watt am Kabel oder mit 40 Watt kabellos.
Auf der Vorderseite bietet das X300 Ultra ein 6,82 Zoll großes LTPO-AMOLED-Display, das in 2K auflöst, schnelle 144 Hz bietet und laut Hersteller bis zu 4.500 Nits hell wird. Ausgeliefert wird das Gerät mit OriginOS 6 (auf Android 16 Basis), wobei Vivo fünf Jahre OS-Upgrades und sieben Jahre Sicherheitsupdates verspricht. Einziger kleiner Wermutstropfen: Eine eSIM-Unterstützung scheint laut Datenblatt zu fehlen.
Preise und Verfügbarkeit: Nichts für schmale Geldbeutel
Dass so viel Technik nicht günstig wird, war zu erwarten. In Europa startet die Vorbesteller-Phase am 16. April 2026, der reguläre Verkauf beginnt gut eine Woche später am 24. April. Während das Gerät in China umgerechnet bei rund 880€ in der kleinsten Version startet, müssen wir uns hierzulande warm anziehen: Das Smartphone könnte in Deutschland laut AllroundPC stolze 1999€ kosten.
Vivo versucht diesen extremen Preisschock jedoch mit massiven Vorbesteller-Boni abzufedern. Wer zwischen dem 16. und 23. April zuschlägt, erhält laut Herstellerangaben Boni im Gesamtwert von bis zu 1309€. Import-Fans könnten alternativ bei einschlägigen Anbietern wie TradingShenzhen zuschlagen, sobald das China-Modell dort gelistet wird.
Was sagt ihr zu Vivos neuem Kamera-Monster? Sind fast 2.000 Euro für ein Smartphone mit aufsteckbaren Zeiss-Linsen gerechtfertigt oder schießt Vivo hier übers Ziel hinaus?
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