Selbst Xiaomi zerschellt an Speicherkrise: Redmi 17 geleakt
Xiaomis günstigste Preispolitik zerschellt anscheinend an der Speicherkrise, denn wie Leaks berichten ist selbst das einst günstige normale Redmi-Gerät jetzt spürbar teurer. Das wirft auch weiter die Frage auf: Geht die Strategie des Redmi 17 2026 überhaupt noch auf?
Was wir zum Redmi 17 wissen
Wie Winfuture berichtet, tritt das Redmi 17 in die Fußstapfen seines Vorgängers. Zwar passt man das Design an und erinnert aufgrund der Dual-Kamera-Optik auch ein das neue Redmi Note 17 5G in China. Dafür verändert sich am Grundkonzept nicht viel. Auf der Vorderseite gibt es wohl ein 6,9″ großes Panel mit einer HD-Auflösung von 1600 x 720p und einer Bildwiederholrate von 120 Hz. Es handelt sich aber weiterhin um einen LCD-Bildschirm und nicht um AMOLED wie es bei Xiaomi inzwischen eigentlich Standard ist. Der Fingerabdrucksensor steckt im Power-Button und nicht unter dem Display.
Erhältlich ist das Gerät wohl in Grün, Blau und Schwarz. In der grünen Variante wird das Kameramodul akzentuiert und verkauft die Idee, dass es sich hier um eine Dual-Kamera handelt. Tut es aber nicht – im unteren Kreis befinden sich nur Hilfssensoren. Das ist immerhin minimal besser als beim Vorgänger, der eine Triple-Kamera suggeriert, aber auch nur mit einer Kamera ausgestattet ist. Das Gerät kommt wohl trotz Kunststoffgehäuse auf ein Gewicht von 235g.
Redmi 17: Kommt als 4G- & 5G-Version
Das dürfte wohl an dem großen 7500 mAh Akku liegen, der damit sogar noch etwas größer als beim Vorgänger ausfällt. Xiaomi bietet beim POCO X8 Pro Max sogar einen noch größeren Akku, trotzdem ist das eine Kapazität, die für eine sehr gute Laufzeit sorgen sollte. Leider ist das LCD-Panel nicht ganz so effizient wie ein AMOLED-Panel und auch der MediaTek Helio G91 Ultra ist nicht sonderlich effizient, da er noch im 12 nm Verfahren hergestellt wird. Dieser Chip sitzt nur in der 4G-Variante; es gibt noch eine 5G Version, die mit dem Snapdragon 4 Gen 5 (4 nm) hergestellt wird. Der Qualcomm Chip bringt auch mehr Performance.
Beide Geräte sind laut Leaks wohl mit 128 oder 256 GB Massenspeicher erhältlich. Erfreulich ist, dass Xiaomi zumindest hier auch einen microSD-Slot neben den zwei Nano-SIM-Slots verbaut, so dass man den Speicher selbst erweitern kann. Dafür spendiert Xiaomi wohl nur 4 GB Arbeitsspeicher – das ist absolut grenzwertig für ein Smartphone für 2026. Darüber will der Hersteller wohl mit 45W Laden, einem 3,5 mm Klinkenanschluss, Bluetooth und ac-WiFi hinwegtrösten.
Redmi 17 wird spürbar teurer
Das Redmi 17 4G bzw. Redmi 17 5G wurden offiziell noch nicht vorgestellt, die Leaks klingen aber vertrauenswürdig. Aber: 4G, LCD, 4 GB RAM & ein 12 nm Chip im Jahr 2026? Das Datenblatt liest sich so, als ob das Smartphone 2022 rauskommen würde – wenn überhaupt. Erste Händler listen das Gerät bereits und verlangen anscheinend einen Preis von 220€ dafür. Die 5G Version soll immerhin nur einen geringen Aufpreis von 30€ kosten und landet so wohl bei 250€. Trotzdem liegen beide über der magischen 200€ Grenze und müssen damit vor allem gegen interne Modelle wie das POCO M8 5G konkurrieren.
Ihr seht: Die Speicherkrise verschont nicht mal Xiaomis Budget-Reihe. Wer aktuell ein neues, günstiges Smartphone sucht, sollte sich im Angesicht der Speicherkrise lieber ein älteres Modell raussuchen.
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