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Huawei Pura 90 Serie: Die Rückkehr der Gradient-Farbverläufe in Smartphones

Huawei Pura 90 pro max alle modelle

Huawei hat offiziell den Launch der neuen Pura 90 Serie für den 20. April angekündigt. Nach wochenlangen Spekulationen gibt es nun die ersten handfesten Informationen zum Design und zur Ausrichtung der kommenden Flaggschiffe. Auffällig ist dabei vor allem die Modellstrategie: Bislang wurden lediglich das Huawei Pura 90 Pro und das Pura 90 Pro Max gesichtet. Das aus dem Vorjahr bekannte Ultra-Modell mit seiner dualen Telekamera glänzt aktuell noch durch Abwesenheit. Dafür gibt es einen frischen Farbanstrich.

Neues Design setzt auf Nostalgie und flache Kanten

Beim generellen Aufbau der Rückseite bleibt Huawei sich treu und übernimmt das markante, dreieckige Kameramodul der Pura 80 Serie. Dennoch gibt es zwei gravierende Änderungen beim Gehäuse. Zum einen verabschiedet sich der Hersteller von den abgerundeten Seiten und setzt bei der Pura 90 Serie auf einen komplett flachen Rahmen aus Metall. Das wirkt moderner, gleicht sich aber auch an die Designs der Konkurrenz an.

huawei pura 90 rueckseite

Zum anderen feiert ein echtes Kult-Feature sein Comeback. Huawei greift tief in die Nostalgiekiste und bringt die beliebten Gradient-Farbverläufe zurück, die einst das P20 Pro zu einem weltweiten Verkaufsschlager machten. Vor allem das Pro Max Modell sticht mit Verläufen wie „Orange Ocean“ oder „Purple Sunset“ massiv aus dem Einheitsbrei heraus. Wer es schlichter mag, greift zu den klassischen Tönen wie Schwarz oder Weiß.

Kamera und Hardware: Optimierung statt Revolution

Unter der Haube scheint Huawei primär auf Modellpflege zu setzen. Das dreieckige Kameramodul beherbergt weiterhin drei Linsen, bestehend aus Weitwinkel, Ultraweitwinkel und einem Periskop-Teleobjektiv. Unterstützt wird das Setup erneut vom hauseigenen XMAGE-Bildverarbeitungssystem, das für eine verbesserte Nachbearbeitung sorgen soll. Ob neue Sensoren verbaut wurden, bleibt bisher noch unklar. Der Verzicht auf die innovative, umschaltbare Telekamera des letztjährigen Ultra-Modells ist jedoch ein spürbarer Dämpfer für Kamera-Enthusiasten.

huawei pura 90 in der hand

Angetrieben werden die neuen Modelle von einem überarbeiteten Kirin-Chipsatz. Genauere Spezifikationen bleibt Huawei noch schuldig, verspricht aber eine deutlich gesteigerte Performance für lokale KI-Anwendungen. In Kombination mit dem neuen Betriebssystem HarmonyOS 6 soll eine maximale Effizienz und Systemflüssigkeit erreicht werden. Wie stark das Hardware-Paket im Vergleich zur Konkurrenz wirklich aufgestellt ist und welche Preise aufgerufen werden, wird der finale Launch am 20. April zeigen müssen. Bis dahin bleibt das Design das stärkste Argument der neuen Generation.

Einschätzung: Design-Upgrade mit Hardware-Fragezeichen

Zieht man den direkten Vergleich zur Huawei Pura 80 Reihe, hinterlässt die Pura 90 Serie bislang noch gemischte Gefühle. Das Pura 80 Pro und das Pura 80 Ultra punkteten mit massiven Kamera-Innovationen wie der variablen Blende oder dem einzigartigen, umschaltbaren Dual-Tele-System im Ultra-Modell. Genau dieses Ultra-Modell scheint beim Pura 90 (vorerst) komplett zu fehlen, was für Fotografie-Fans ein Downgrade bedeuten könnte.

Auch bei der Leistung bleibt abzuwarten, wie sich das Gerät schlägt: Der im Pura 80 verbaute Kirin 9020 (7 nm) hinkte der Konkurrenz spürbar hinterher. Ob der neue Kirin-Chip im Pura 90 hier den dringend nötigen Leistungssprung bringt oder ob Käufer erneut Kompromisse bei der Performance eingehen müssen, bleibt abzuwarten. Aber: Die Designs mit den Farbverläufen sind ein absoluter Hingucker. Doch ob eine Frischzellenkur für die Farben ausreicht, um die voraussichtlich wieder sehr ambitionierten Preise zu rechtfertigen – wir wissen es noch nicht. Fest steht definitiv, dass erneut keine Google-Dienste mit an Bord sind und der Preis wahrscheinlich wieder üppig ausfallen wird.

Quelle:

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Fred

Ganz schön smart: Alles was mit Uhren und Handys zu tun hat, fällt in mein Revier. Und Gadgets natürlich. Gadgets gehen immer!

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