Oppo Watch S kommt nach Europa: Edles Design & 3000 Nits – aber was fehlt?
Mit der OPPO Watch S steht eine Smartwatch in den Startlöchern für den globalen Markt, die nicht nur durch ihre Optik überzeugen will. Statt auf ein klobiges Gehäuse setzt OPPO auf eine extrem schlanke Bauweise und kombiniert diese mit einem Display, das selbst bei direkter Sonneneinstrahlung perfekt ablesbar sein soll. Ein Detail aber fehlt.
Inhalt
Technische Daten: OPPO Watch S
| OPPO Watch S | |
| Display | 1,46″ AMOLED, 464 x 464 Pixel, 317 ppi |
| Helligkeit | Bis zu 3000 nits (Peak) |
| Gehäuse | Edelstahl & Kunststoff, 46 mm Durchmesser |
| Dicke | 8,9 mm (ohne Sensorbuckel) |
| Sensoren | Herzfrequenz, SpO2, Beschleunigung, Gyroskop, Geomagnetisch, Lichtsensor, Barometer |
| Akku | 339 mAh |
| Laufzeit | 4 bis 10 Tage (je nach Modus) |
| Konnektivität | Bluetooth 5.2, NFC, GPS/GLONASS/Galileo/QZSS/Beidou |
| Schutz | 5 ATM Wasserdicht + IP68 |
| Kompatibilität | Android 8.0+ / iOS 13.0+ |
Extrem hell und beeindruckend flach
Lange war es ruhig um OPPO in Europa, doch nun meldet sich der Hersteller auch im Wearable-Segment zurück. Das wohl auffälligste Merkmal der OPPO Watch S ist ihr Display. OPPO verbaut hier ein 1,46 Zoll großes AMOLED-Panel, das eine Spitzenhelligkeit von beeindruckenden 3000 Nits erreicht.
Damit spielt die Uhr in einer Liga mit deutlich teureren Outdoor-Smartwatches wie der Apple Watch Ultra oder Samsungs Galaxy Watch Ultra und dürfte selbst im Hochsommer am Strand problemlos ablesbar sein. Verpackt ist diese Technik in einem klassischen, runden Gehäuse, das eher zurückhaltend wirkt und sich damit von den klobigeren Konkurrenten unterscheidet.
Das zeigt sich auch in der Bauweise. Mit einer Dicke von lediglich 8,9 Millimetern gehört die OPPO Watch S zu den flachsten Smartwatches auf dem Markt, was den Tragekomfort im Alltag und beim Schlafen deutlich erhöhen dürfte. Das Gehäuse besteht aus einer Kombination von Metall und glasfaserverstärktem Polyamid, was für Stabilität sorgt, während das Armband aus Kautschuk oder Leder gefertigt ist.
Gesundheit im Fokus: EKG fehlt
Technisch positioniert sich die Watch S mit einer Standardausstattung als Gesundheitsbegleiter. Neben den üblichen Sensoren für Puls und Blutsauerstoff verzichtet OPPO anscheinend in der globalen Version auf eine EKG-Funktion (Elektrokardiogramm). Damit lassen sich Anzeichen für Vorhofflimmern direkt am Handgelenk erkennen.
Die chinesische Version hat dieses Feature noch mit an Bord gehabt. Auf der offiziellen Webseite von OPPO ist für die globale Variante davon keine Rede mehr. Für Sportler stehen über 100 Trainingsmodi zur Verfügung, darunter spezielle Modi für Laufen, Skifahren oder Schwimmen. Dank Dual-Band-GPS soll die Streckenaufzeichnung dabei besonders präzise ausfallen.
Die OPPO Watch S setzt auf ColorOS, ein Betriebssystem von OPPO. Das hat Vor- und Nachteile: Zwar ist die App-Auswahl eingeschränkt, dafür profitiert die Akkulaufzeit enorm. Der 339 mAh Akku soll bis zu 4 Tage und bei leichter Nutzung sogar bis zu 10 Tage durchhalten. NFC ist zwar an Bord, aber aktuell wird kein mobiles Bezahlen unterstützt.
Einschätzung: Solide Hardware, Fragezeichen beim Preis
Mit der OPPO Watch S bringt der chinesische Hersteller eine spannende Alternative zu Huawei und Amazfit auf den globalen Markt. Die Hardware ist mit dem extrem hellen Display und dem flachen Design einen genaueren Blick wert. Besonders für Nutzer, die eine schicke Uhr mit langer Laufzeit suchen und auf einen umfangreichen App-Store verzichten können, ist das Modell attraktiv. Schade ist, dass sich OPPO in der globalen Variante dazu entschieden hat, die EKG-Funktion zu streichen. Auch kontaktloses Zahlen via NFC ist erstmal nicht möglich.
Der Preis für den europäischen Markt ist noch nicht final bestätigt. Sollte sich OPPO hier aggressiv positionieren, könnte die Watch S trotzdem ein echter Geheimtipp in der Mittelklasse werden. Wir sind gespannt, ob Funktionen wie NFC-Zahlungen auch in Europa noch nachgereicht werden. Wie gefällt euch die OPPO Watch S?
Quelle:
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