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Sony WF-1000XM6 ausprobiert: Starke Verbesserungen beim ersten Hören

Sony hat mit dem WF-1000XM6 die neueste Generation des Flaggschiff-In-Ears präsentiert. Neben den Versprechen bezüglich besserem Noise Cancelling und Sound hat man auch am Preis geschraubt, und zwar nach unten. Wir konnten in die neuen Premium-In-Ear bereits hineinhören.

Sony WF-1000XM6 mit Verpackung

Der Transparenzmodus: Ein echter Sprung nach vorn

Wir konnten die neuen In-Ears bereits auf einem Presseevent ausprobieren und ein Feature sticht sofort heraus: Der Transparenzmodus (oder Umgebungsmodus). Hier hat Sony wirklich ordentlich zugelegt. Ähnlich wie wir es schon beim Test der Over-Ear-Variante (WH-1000XM6) beobachtet haben, werden Außengeräusche jetzt viel natürlicher und klarer durchgeschleift.

Sony WF-1000XM6 im Ohr

Das ist im Alltag ein echter Gewinn, sei es für Bahnansagen oder einfach, um sicherer im Straßenverkehr unterwegs zu sein. Gespräche führen, ohne die Hörer herauszunehmen? Das geht jetzt wohl deutlich besser als beim Vorgänger, wo das Ganze oft noch etwas künstlich wirkte. Hier merkt man den Fortschritt also sofort.

Bessere Handhabung und schmaleres Case

Ein Punkt, der beim Vorgänger teils nervig ist, ist das Herausnehmen der Hörer aus dem Ladecase. Das Ganze war jetzt kein riesiges Problem, dennoch war es durchaus leicht beim Herausnehmen die Kopfhörer aus der Hand zu verlieren. Hier hat Sony wohl zugehört: Durch das neue Gehäuse und die angepasste Form der In-Ears lassen sie sich jetzt deutlich besser entnehmen.

Generell ist das Ladecase rund 11% schlanker geworden, hat aber auch seine Form geändert. Die Hörer selbst sollen durch ein neues, ergonomisches Design und eine verbesserte Belüftung auch bei langem Tragen bequem bleiben. Dadurch soll auch der gewisse Druck im Ohr sinken und z. B. die typischen Geräusche beim Kauen weniger auftreten. Bei den Ohrpolstern setzt man weiterhin auf Schaumstoff, welche für eine gute passive Isolation sorgen.

Sony WF-1000XM6 in der Hand

ANC & Hardware: Sony dreht an den Stellschrauben

Natürlich schraubt Sony auch an der Kerndisziplin. Das Active Noise Cancelling (ANC) soll laut Datenblatt um 25% effektiver arbeiten als beim Vorgänger. Möglich machen das gleich acht Mikrofone (zwei mehr als vorher) und das Zusammenspiel aus dem neuen QN3e HD-Noise-Cancelling-Prozessor und dem bewährten V2 Prozessor.

Sony WF-1000XM6 in der Hand Rückseite

Gerade im mittleren bis hohen Frequenzbereich, also da, wo Stimmen und Büro-Lärm sitzen, will man nachgebessert haben. Für die Telefonie gibt es zudem Knochenschallsensoren und eine KI-Rauschunterdrückung. Ob das ANC in der Praxis wirklich so einen riesigen Sprung macht oder ob es sich eher um Nuancen handelt, müssen wir aber erst noch im ausführlichen Test klären. Auch hat man die Antennen verbessert, wodurch eine stabilere Verbindung möglich sein.

Sound & Features: Der erste Eindruck stimmt

Klanglich setzt man auf eine neue Lautsprechereinheit. Unser erster Eindruck beim Event war durchaus positiv, das klingt schon nach gewohnter Sony-Qualität. Um hier ein finales Urteil zu fällen, müssen wir da definitiv länger hineinhören. Es wirkt so, als würde man hier einen guten In-Ear einfach konsequent weiter optimieren.

Sony WF-1000XM6 Case in der Hand

Spannend ist die Integration von Google Gemini, womit ihr quasi freihändig mit der KI quatschen könnt, sofern ihr das braucht. Ansonsten gibt es die übliche Kost: LE-Audio für geringe Latenz, Hi-Res Audio Wireless (LDAC) und Multipoint-Verbindung. Dazugestoßen ist jetzt aber auch Auracast. In der App findet man zudem jetzt einen erweiterten Equalizer mit 10 Bändern. Der Akku soll bis zu 8 Stunden (mit ANC) durchhalten, mit dem Case kommt ihr auf insgesamt 24 Stunden. Geladen wird per USB-C oder kabellos via Qi.

Sony WF-1000XM6 Schwarz und Silber

Günstigerer Startpreis und sinnvolle Upgrades

Was tatsächlich positiv überrascht, ist die Preisgestaltung. Mit einer UVP von 299€ startet der WF-1000XM6 günstiger als sein Vorgänger, der noch für 319€ ins Rennen ging. Das sieht man ja eher selten.

Insgesamt wirkt das Paket rund: Der Transparenzmodus ist drastisch besser, das zum Teil nervige Handling mit dem Case wurde gefixt und technisch ist man mit 8 Mikrofonen und neuen Prozessoren auf der Höhe der Zeit. Wer aktuell Top-In-Ears sucht, sollte die neuen Sonys definitiv auf dem Zettel haben, auch wenn wir beim Sound und dem ANC-Versprechen erst im ausführlichen Test sehen werden, wie viel Marketing und wie viel Realität dahintersteckt. Verfügbar sollen sie jetzt noch im Februar 2026 sein in Schwarz und Platin-Silber.

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Fabian

Als Experte für Saugroboter teste ich für China-Gadgets unzählige Modelle auf Herz und Nieren und bin zudem regelmäßig in unserem Podcast "Technisch Gesehen" zu hören. Meine private Leidenschaft gilt neben den smarten Haushaltshelfern vor allem Kopfhörern, Monitoren und PCs.

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