HONOR MagicPad 4: Das 165-Hz-OLED-Tablet zielt auf Apple-Nutzer ab
Honor liefert mit dem HONOR MagicPad 4 ein neues Flaggschiff-Tablet, das mit einem extrem dünnen Gehäuse und einem klaren Fokus auf Produktivität punkten soll. Zwar zielt man hier stark auf den Titel als vollwertiger Laptop-Ersatz ab, lockt aber gleichzeitig mit einer spannenden Brücke in Richtung Apple-Ökosystem.
Inhalt
Technische Daten des HONOR MagicPad 4
| Kategorie | HONOR MagicPad 4 |
| Display | 12,3 Zoll OLED |
| Auflösung & Bildwiederholrate | 3000 x 1920 Pixel, 165 Hz |
| Helligkeit & Augenschutz | 2400 Nits (HDR-Spitzenhelligkeit), 5280 Hz PWM-Dimming |
| Prozessor | Qualcomm Snapdragon 8 Gen 5 (3-nm-Verfahren) |
| Akku & Laden | 10.100 mAh, 66 Watt laden |
| Audio | 8 Lautsprecher inklusive Spatial Audio |
| Gewicht | ca. 450 g (nur Tablet) / 852 g (mit Tastatur und Stylus) |
| Gehäusedicke | 4,8 mm |
| Software & UI | MagicOS mit dediziertem PC-Modus (Taskleiste, Dateiverwaltung, Mausunterstützung) |
| Ökosystem & Konnektivität | Honor Connect (Nutzung als Mac-Zweitbildschirm, Kopplung mit iPhone/iPad), KI-Features |
| Farben | Grau, Weiß |
| Preis & Verfügbarkeit | Noch unbekannt (Vorstellung am MWC-Sonntag, Verkaufsstart am Montag) |
Seltenes Highlight: 165 Hz OLED-Display mit extremen Kontrasten
Auf der Front sitzt direkt das absolute Highlight des Geräts, denn OLED-Tablets sind auf dem Markt leider rarer, als man es eigentlich will. Toll, dass Honor hier weiter auf Bildschirme mit perfektem Schwarz setzt. Konkret verbaut man ein 12,3 Zoll großes OLED-Display, welches mit einer knackigen Auflösung von 3000 x 1920 Pixeln auflöst.
Bei der Bildwiederholrate geht man mit 165 Hz voll in die Vollen, was für eine extrem flüssige Bedienung sorgt. Auch für Medienkonsum ist das Panel mit einer HDR-Spitzenhelligkeit von 2400 Nits geradezu ideal gerüstet. Damit die Augen bei langen Sessions nicht schlappmachen, integriert Honor verschiedene Augenkomfort-Maßnahmen und ein sehr hohes 5280 Hz PWM-Dimming.
Snapdragon 8 Gen 5 trifft auf ultraleichtes Setup
Im Inneren steckt mit dem Snapdragon 8 Gen 5 im 3-nm-Verfahren ein ziemliches Biest. Zwar ist das nicht ganz der Top-Prozessor von Qualcomm, er ordnet sich aber nur ganz knapp dahinter ein und liefert mehr als genug Power für anspruchsvolles Multitasking. Erstaunlich ist dabei die Bauform, denn das Tablet ist lediglich 4,8 mm dünn und wiegt nackt etwa 450 Gramm. Viel interessanter finde ich aber das Gesamtgewicht im Arbeitsmodus. Packt man nämlich die Tastatur und den Stylus dazu, landet man bei einem leichten Gewicht von nur 852 g, womit man sogar ein 13-Zoll MacBook Air unterbietet.
Für die Energieversorgung ist ein 10.100 mAh großer Akku zuständig. Geladen wird dieser mit 66 Watt, was sicherlich nicht die schnellste Ladegeschwindigkeit auf dem Markt ist, für den Alltag aber durchaus solide ausfällt. Für den entsprechenden Klang beim Medienkonsum oder in Video-Calls sollen derweil gleich acht Lautsprecher inklusive Spatial Audio sorgen.
MagicUI wird zum Laptop-Ersatz mit Apple-Anbindung
Softwareseitig soll das Tablet ganz klar als Laptopersatz dienen, weswegen man hier wohl viele bekannte Elemente vom Desktop in das eigene MagicOS gebracht hat. So gibt es einen speziellen PC-Modus mit Dateiverwaltung, Taskleiste und voller Mausunterstützung, wobei auch klassische Tastenkürzel wie Strg+C problemlos funktionieren.
Besonders spannend ist hierbei der Ansatz bei der Konnektivität. Honor liefert nämlich handfeste Möglichkeiten, das Tablet mit dem Apple-Ökosystem zu nutzen. Über Honor Connect lässt sich das MagicPad 4 beispielsweise als erweiterter Bildschirm für einen Mac einsetzen oder reibungslos mit einem iPhone und iPad koppeln, was den Wechsel für Apple-User durchaus attraktiv machen dürfte. Zudem runden diverse KI-Features für Notizen und Meetings das Setup ab.
Spannendes OLED-Tablet mit klarem Ziel
Alles in allem schnürt Honor hier ein wirklich rundes Gesamtpaket. Das flüssige OLED-Display ist für uns der klare Pluspunkt, da man diese Panel-Technik bei Tablets eigentlich viel zu selten sieht. Auch die Brücke zu macOS und iOS ist ein smarter Schachzug, der das Gerät für eine deutlich breitere Zielgruppe öffnet.
Vorregistrieren kann man sich für das in Grau und Weiß erhältliche Tablet schon jetzt. Einen Haken gibt es aber noch, denn die genauen Preise erfahren wir erst am Sonntag zum MWC, bevor der Verkauf dann direkt am Montag in den Startlöchern steht. Mal sehen, wo es sich dann preislich einordnet.
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