Zieht man ihn auseinander, wird es ohrenbetäubend: Die Sicherheits-Feature des Pebblebee Halo

Pebblebee denkt den klassischen Item-Tracker mit dem neuen Halo konsequent weiter und kombiniert ihn direkt mit einem persönlichen Sicherheitsalarm. Neben der reinen Ortung über die großen Netzwerke hat man hier praktischerweise auch direkt eine Taschenlampe und eine extrem laute Sirene für den Notfall am Schlüsselbund. Ein eigentlich cleveres Konzept, das im Alltag durchaus sinnvoll sein kann. Auf dem Papier ein starkes Gesamtpaket, doch das volle Potenzial versteckt sich am Ende hinter einer Bezahlschranke.
- Pebblebee Halo
Ohrenbetäubender Alarm und integrierte Taschenlampe
Im Inneren steckt beim Pebblebee Halo weitaus mehr als nur reine Ortungstechnik. Zieht man das Gerät im Notfall auseinander, aktiviert sich sofort eine 130 dB laute Sirene, welche von einem hellen 150-Lumen-Stroboskoplicht begleitet wird. Das zieht natürlich sofort Aufmerksamkeit auf sich und dient der reinen Abschreckung.
Wer es etwas unauffälliger mag, kann glücklicherweise auch einen stillen Alarm auslösen, der dann diskret Hilfe ruft. Eine Beschreibung wie das abläuft gibt es auf der Website aber nicht. Praktisch ist er auch bei alltäglicher Nutzung, denn man hat über die hellen LEDs halt immer eine kompakte Taschenlampe am Schlüsselbund dabei. Strom liefert hier ein wiederaufladbarer Akku, welcher mit einer vollen Ladung laut Hersteller für ein ganzes Jahr Laufzeit ausreichen soll.
Im Lieferumfang ist zur einfachen Befestigung ein Karabinerring enthalten. Zudem ist der Halo mit IP66 gegen Wasser und Staub geschützt.
Globale Ortung mit einem Haken bei der Live-Funktion
Bei der reinen Gegenstandssuche setzt man auf die ganz großen Netzwerke und unterstützt sowohl Apple Find My als auch Google Find My Device, wodurch die Ortung gesichert ist. Wie gewohnt kann man nur ein Netzwerk gleichzeitig aktiv haben. Über einen QR-Code können zudem Finder eures Halos euch kontaktieren, um euch mit eurem Gegenstand wieder zu vereinen.
Kommt es aber zu besagtem Notfall, teilt der Tracker euren Live-Standort per SMS mit bis zu fünf vertrauenswürdigen Kontakten aus eurem sogenannten Safety Circle. Hier kommt dann auch der Haken ins Spiel, denn für diese spezielle Live-Ortung benötigt man das Alert Live Abo, was natürlich eher suboptimal ist. Das kostet nach dem ersten kostenlosen Jahr rund 25 US-Dollar jährlich.
Man muss aber auch sagen, dass die Server für so einen Echtzeit-Dienst schließlich bezahlt werden wollen und das ist dann wohl einfach der Kompromiss für die ständige und sichere Erreichbarkeit. Denn die Live Standort Funktion läuft dem Anschein nach wohl nicht direkt über die Google und Apple Services, sondern wird von Pebblebee selber angeboten. Ein Smartphone in der Nähe ist aber trotzdem notwendig, da kein Mobilfunk oder GPS verbaut ist. Auch muss dafür die App von Pebblebee installiert sein.
Ein sinnvolles Sicherheits-Gadget mit Abo-Beigeschmack
Die Kombination aus Gegenstandsfinder, alltagstauglicher Taschenlampe und lautem Alarm ist durchaus praktisch und wertet den Schlüsselbund enorm auf. Dass man für die Live-Standortfreigabe im Notfall zur Kasse gebeten wird, ist sicherlich ein Manko, hat technisch gesehen aber schon seine Gründe. Wer auf Android setzt und ein möglichst universelles Sicherheits-Gadget sucht, bekommt hier ein starkes Set-up.
Für reine Apple-Nutzer, die auf den lauten Alarm setzen, aber die extra Abo-Kosten scheuen, bietet SwitchBot einem eigenen Modell eine Alternative. Dort ist die verbaute Taschenlampe wahrscheinlich weniger stark und die Ortung funktioniert ausschließlich über Apple Find My, was für Android-Nutzer natürlich direkt ein Ausschlusskriterium ist. Dafür ist das Modell von SwitchBot aber deutlich günstiger und punktet mit smarten Funktionen über die SwitchBot App, wobei man sich zum Beispiel automatische Benachrichtigungen aufs Smartphone schicken lassen kann, sobald jemand sicher zu Hause angekommen ist. Das ist schon ein spannender Ansatz, der den Tracker geschickt in das restliche Smart Home integriert.
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