Huawei MateBook 14 (2026) mit OLED-Bildschirm & eigenem Prozessor vorgestellt
Mit dem Huawei MateBook 14 in der 2026er-Version bringt der Hersteller ein neues Notebook auf den Markt, das Hardware und hauseigenes Ökosystem enger verzahnt als je zuvor. Durch den erzwungenen Wechsel auf eine komplette Eigenentwicklung verspricht man ein perfektes Zusammenspiel aller Huawei-Geräte für den Alltag.
Inhalt
Technische Daten des Huawei MateBook 14 (2026)
| Kategorie | Huawei MateBook 14 (2026) |
| Prozessor (CPU) | Kirin X90 |
| Betriebssystem | HarmonyOS 6 |
| Display | 14,2 Zoll OLED, 10-Punkt-Touchscreen, 3:2 Format |
| Auflösung & Farbdarstellung | 2880 × 1920 Pixel (243 PPI), 100% sRGB, P3-Farbraum, 1.000.000:1 Kontrast, DeltaE < 1 |
| Bildwiederholrate | 60 Hz / 120 Hz (inklusive dynamischer Anpassung) |
| Helligkeit | Standard-Version: 450 nits typisch / 500 nits Spitze Soft Light-Version (Blendschutz): 500 nits typisch / 600 nits Spitze |
| Arbeitsspeicher (RAM) | 24 GB oder 32 GB |
| Interner Speicher | 512 GB oder 1 TB SSD |
| Akku & Laden | 70 Wh Lithium-Polymer (bis zu 21 Stunden lokale Videowiedergabe), 66 Watt Laden |
| Konnektivität | Wi-Fi 7, Bluetooth 6.0, NearLink |
| Anschlüsse | 1x USB-C (USB 3.2 Gen1, DisplayPort 1.2, Laden), 2x USB-A (beide USB 3.2 Gen1), 1x HDMI 2.1 TMDS, 1x 3,5 mm Audio-Klinke |
| Kamera & Audio | 1080P HD-Webcam, 2 Lautsprecher, 2 Mikrofone |
| Sicherheit & KI-Features | Fingerabdrucksensor im Power-Button, lokale KI-Deepfake-Erkennung, Chip-Level-Festplattenverschlüsselung, KI-Assistent, One-Touch-Transfer (für bis zu 4 Geräte) |
| Tastatur & Touchpad | Beleuchtete Full-Size-Tastatur, Touchpad mit 5-Punkt-Touch-Unterstützung |
| Maße & Gewicht | 312,6 x 226,8 x 14,5 mm / ca. 1,32 bis 1,33 kg (je nach Tastatur-Variante) |
| Farben | Wilderness Green, Cherry Blossom Pink & Gold, Deep Space Gray |
| Preis (China) | ab 6599 Yuan (ca. 826 €) |
Kirin X90 und HarmonyOS 6 ersetzen Windows und Intel
Im Inneren steckt nun der hauseigene Kirin X90 Prozessor, denn aufgrund der bekannten US-Sanktionen bekommt Huawei schlichtweg keine Chips mehr von Intel, AMD oder Qualcomm. Dazu gesellt sich HarmonyOS 6 anstelle von Windows, was Microsofts Lizenzstopp geschuldet ist. Das hat aber durchaus auch seine guten Seiten, denn so kommt die gesamte Software aus einer Hand und erlaubt ein extrem gutes Zusammenspiel mit anderen Huawei-Geräten.
Es gibt zwar seit Kurzem die Möglichkeit, Linux-Software über Virtualisierung zum Laufen zu bekommen, aber eigentlich ist man auf die eigenen Programme und die mobilen Apps von HarmonyOS begrenzt. Da in China aber schon viele Entwickler fleißig anpassen, wächst das Angebot stetig. Beim Prozessor muss man aber auch sagen, dass dieser bei Leistung und Effizienz leider nicht mit den neuesten Modellen der gängigen Hersteller mithalten kann und somit einen spürbaren Kompromiss darstellt.
KI-Features und smarte Ökosystem-Tricks unter HarmonyOS 6
Beim Thema Software fährt Huawei unter HarmonyOS 6 in jeder Version mehr Funktionen auf. Der hauseigene Assistent fungiert hier als Schweizer Taschenmesser für den Alltag. Er soll tiefgreifende Recherchen übernehmen, automatische Besprechungsnotizen generieren und sogar Lernmaterialien in smarte Karteikarten verwandeln. Sogar bei Videocalls greift die KI ein und bietet eine lokale KI-Deepfake-Erkennung. Für den grundlegenden Schutz der Daten sorgt zudem eine Chip-Level-Festplattenverschlüsselung.
Weiterhin gibt es die gewohnt nahtlose Einbindung ins eigene Ökosystem. Ein kurzes Antippen reicht, um Daten per One-Touch-Transfer zwischen Smartphone und Notebook hin und her zu schieben, wobei sogar vier Geräte gleichzeitig unterstützt werden.
Scharfes 120 Hz OLED-Display trifft auf hochwertige Verarbeitung
Auf der Front sitzt ein 14,2 Zoll großes OLED-Display, welches mit 2880 x 1920 Pixeln auflöst und das im für Office-Arbeiten praktischen 3:2 Format. Dazu gibt es eine butterweiche Bildwiederholrate von 120 Hz und in der Spitze bis zu 600 nits Helligkeit bei der Variante mit spezieller Beschichtung gegen Blendungen.
Verpackt ist das Ganze in einem schlanken Gehäuse, das 14,5 mm dick ist und leichte 1,33 kg auf die Waage bringt. Die für Huawei bekannte, hohe Verarbeitungsqualität dürfte auch hier wieder ein echtes Highlight sein. Strom liefert ein stattlicher 70 Wh Akku, der für bis zu 21 Stunden lokale Videowiedergabe sorgen soll und mit schnellen 66 Watt geladen wird. Richtig spannend wird es beim Speicher, denn als Minimalkonfiguration gibt es direkt 24 GB Arbeitsspeicher und eine 512 GB SSD. Das darf man eigentlich niemandem bei Apple erzählen. Wer noch mehr Platz braucht, kann auch zur Version mit 32 GB RAM und 1 TB Speicher greifen.
NearLink und Wi-Fi 7 sorgen für rasanten Datenaustausch
An Anschlüssen stehen dem Nutzer ein HDMI 2.1 Port, ein multifunktionaler USB-C Anschluss sowie zwei klassische USB-A 3.2 Gen 1 Buchsen und ein 3,5 mm Kopfhöreranschluss zur Verfügung. Das ist für den Alltag durchaus sinnvoll und erspart den ständigen Griff zum Dongle.
Drahtlos geht man hier keine Kompromisse ein und verbaut neben Wi-Fi 7 und dem brandneuen Bluetooth 6.0 konsequent den hauseigenen Funkstandard NearLink. Hat man bereits Geräte wie die Huawei FreeBuds Pro 5 im Einsatz, profitiert ihr dadurch von extrem hohen Datenraten und einer blitzschnellen Verbindung.
Ein tolles Notebook, das leider nicht für uns gedacht ist
Preislich startet das Huawei MateBook 14 2026 in China bei 6599 Yuan, was umgerechnet etwa 826€ entspricht. Für die gebotene Hardware und den massigen Arbeitsspeicher ist das ein schon kein schlechter Preis. Man muss aber auch ganz klar sagen, dass dieses Gerät für den deutschen Markt noch weniger geeignet ist als die aktuellen Huawei-Smartphones, auf denen man wenigstens noch Android nutzen kann. Zwar könnten sie das Notebook theoretisch als FreeDOS-Gerät ohne System anbieten, aber die Bereitstellung von Treibern für Linux oder gar Windows 11 ARM halte ich für völlig unrealistisch, da der Fokus klar auf dem eigenen System liegt. Mit dem rein chinesischen HarmonyOS 6 können wir hierzulande wohl einfach wenig anfangen. Daher raten wir von einem Import ganz klar ab, selbst wenn ihr das Gerät bei einem Händler finden solltet. Das ist wirklich ein Jammer, denn die MateBooks waren in der Vergangenheit echt gute Begleiter im Alltag.
Quelle:
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