Kraftwerk statt Balkon-Speicher: Anker SOLIX Solarbank 4 Pro
Balkonkraftwerke sind toll, stoßen aber oft an ihre Grenzen, wenn es um die volle Abdeckung des Haushaltsbedarfs geht. Entweder reicht der Speicher nicht über die Nacht oder die Ausgangsleistung ist zu schwach für größere Geräte. Anker SOLIX hat gestern in Berlin die Solarbank 4 E5000 Pro vorgestellt und damit die Spielregeln für steckbare Solarsysteme verschoben.
- Anker Solix Solarbank 4 E5000 Pro
- bei Anker Solix ab 1499€ (25% Vorbesteller-Rabatt)
- Offizieller Verkaufsstart: 12.06.2026 für 1999€
Inhalt
Technisches: Anker SOLIX Solarbank 4 Pro
| Feature | |
| Solareingang | Bis zu 5.000 W (4 MPPT-Tracker, bis zu 12 Module) |
| Speicherkapazität | 5.000 Wh (Basis), modular erweiterbar auf bis zu 30 kWh |
| Ausgangsleistung | 800 W (Schuko) bis zu 2.500 W (Wieland/Festanschluss) |
| Lebensdauer | 10.000 Ladezyklen (ca. 15 Jahre) dank LFP-Zellen |
| Notstrom (UPS) | Unterbrechungsfreie Stromversorgung (10 ms Umschaltzeit) |
| Schutzklasse | IP66 (Staub- und wasserdicht) & C5 (Korrosionsschutz) |
| Smart Features | Anker PowerOS, KI-Assistentin „Anka“, Smart Meter Integration |
Flexibilität zwischen 800 W und 2.500 W
Die Solarbank 4 Pro ist weit mehr als nur ein Akku. Dank des integrierten bidirektionalen Wechselrichters kann das System flexibel genutzt werden. Wer es einfach mag, nutzt den klassischen 800-W-Schuko-Anschluss für den Grundverbrauch. Richtig spannend wird es jedoch mit der „PluginPower 2.0“-Technologie: Über einen Wieland-Stecker und einen dedizierten Stromkreis (Installation durch Fachpersonal empfohlen) liefert das System bis zu 2.500 W ins Hausnetz.
Damit lassen sich nicht nur Kleingeräte, sondern auch Waschmaschinen oder Geschirrspüler direkt mit Sonnenstrom betreiben. Die Steuerung übernimmt dabei das neue Anker PowerOS, das sich sogar mit dynamischen Strompreisen synchronisiert, um den Speicher dann zu füllen, wenn es am günstigsten ist.
Solar-Input ohne Ende und echte Notstrom-Hilfe
Was die Solarbank 4 Pro von der Konkurrenz abhebt, sind die vier integrierten MPP-Tracker. Während normale Systeme oft bei zwei Modulen kapitulieren, lassen sich hier bis zu zwölf Module mit insgesamt 5.000 W Eingangsleistung anschließen. Das System wird damit faktisch zur vollwertigen Dachanlage im Plug-in-Format.
Ein weiteres Highlight für alle, die sich vor Blackouts fürchten: Die Solarbank verfügt über einen externen Off-Grid-Anschluss. Bei einem Stromausfall schaltet das System innerhalb von nur 10 Millisekunden auf Batteriebetrieb um.
Damit laufen Rechner, Kühlschrank oder Licht ohne Unterbrechung weiter. Durch das modulare Design kann man zudem bis zu fünf BP5000-Batterien stapeln und so eine Gesamtkapazität von 30 kWh erreichen – genug, um ein Haus tagelang autark zu versorgen.
Brachial, aber kein Schnäppchen
Mit der Solarbank 4 Pro zementiert Anker seinen Anspruch als Marktführer. Die Kombination aus enormem Solar-Input, Notstrom-Fähigkeit und der Langlebigkeit von 10.000 Zyklen ist technisch beeindruckend. Das System wirkt durchdacht, wetterfest und ist dank der KI-Steuerung extrem smart.
Aber: Wir müssen über die Investition reden. 1.999 Euro für die Basiseinheit und 1.399 Euro pro Erweiterungsakku sind eine Hausnummer. Auch wenn Anker mit einer Amortisationszeit von drei Jahren rechnet, basiert das auf einem sehr hohen Eigenverbrauch und einer maximalen Modul-Belegung. Wer die volle Leistung von 2.500 W nutzen will, muss zudem zusätzliche Kosten für den Elektriker einplanen. Wer jedoch ein zukunftssicheres High-End-System sucht, das mit den eigenen Bedürfnissen mitwächst, findet derzeit kaum eine leistungsstärkere Plug-and-Play-Lösung. Der Early-Bird-Rabatt von 25 Prozent ist hier eigentlich Pflicht, um den Preis auf ein attraktiveres Niveau zu drücken.
Was meint ihr: Ist eine Ausgangsleistung von 2.500 W der richtige Weg für Balkonkraftwerke, oder wird das System damit für den „normalen“ Nutzer zu komplex und teuer? Ab in die Kommentare!
Quellen:
- Pressemitteilung Anker SOLIX Solarbank 4 E5000 Pro (12. Mai 2026)
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Kommentare (6)