BambuHelper: Geniales 10€-Smart-Display für euren Bambu Lab
Euer Bambu Lab 3D-Drucker steht wie bei mir im Keller oder in der Werkstatt? Folglich greift ihr ständig zum Smartphone, um in der App den Druckfortschritt zu checken. Das braucht ihr nicht mehr dank des Entwicklers „Keralots“. Mit dem Open-Source-Projekt BambuHelper baut ihr euch für unter 10 Euro ein smartes Live-Dashboard für den Schreibtisch. Das kompakte Display zeigt euch alle wichtigen Werte in Echtzeit an und lässt sich sogar extrem leicht installieren.
- BambuHelper Hardware (DIY-Kit):
- ESP32-S3 Super Mini bei AliExpress für 2,99€ (falls Link defekt, Suche nach: esp32 s3 super mini)
- 1.54 Zoll Display bei AliExpress für 1,95€ (falls Link defekt, Suche nach: 1.54 inch ST7789) Hinweis: Auch andere Displays möglich, siehe Github
- CYD All-in-One Board (Alternative):
- bei AliExpress für 12,89€ (falls Link defekt, Suche nach: ESP32 2432S028)
Inhalt
Technisches: BambuHelper für alle Bambus!
| Feature | Details |
| Kompatibilität | Bambu Lab Drucker (P1, X1, A1, H2, P2) |
| Multi-Monitoring | Überwacht bis zu 2 Drucker gleichzeitig |
| Angezeigte Daten | Temperatur, Schicht, Zeit, AMS-Status |
| Hardware-Basis | ESP32 (S3/C3), CYD oder Waveshare Boards |
| Verbindung | LAN-Modus (MQTT) oder Bambu Cloud |
| Besonderheit | Tasmota-Strommessung (Kosten & kWh Anzeige) |
Installation im Browser: Kein Programmieren nötig
Die Hardware-Grundlage bildet ein simpler ESP32-Mikrocontroller gepaart mit einem kleinen TFT-Display. Entsprechende Gehäuse findet ihr kostenlos auf MakerWorld zum Selbstdrucken.
Früher schreckten solche Projekte viele Nutzer ab, da man Quellcode kompilieren musste. Stattdessen setzt der BambuHelper auf einen genialen „Web-Flasher“. Ihr schließt das Board per USB an den PC an und klickt im Chrome-Browser einfach auf „Installieren“. Die Software wird direkt aufgespielt. Anschließend konfiguriert ihr euer WLAN bequem über ein Pop-up-Fenster.

BambuHelper: RIESEN Funktionsumfang inkl. Strommessung
Sobald das Gerät online ist, bietet es eine riesige Funktionsvielfalt. Das Display zeigt euch hochauflösende Temperatur-Bögen, die verbleibende Druckzeit und den aktuellen Layer an. Ein absolutes Highlight für Multicolor-Fans: Sogar die geladenen Filament-Farben und der Trocknungsstatus des AMS-Systems werden visualisiert!
Ein weiterer Pluspunkt für Sparfüchse ist die integrierte Tasmota-Unterstützung (großer Tasmota-Fan hier). Wer eine geflashte Smart-Steckdose nutzt, sieht den genauen Stromverbrauch und kann den Drucker nach Fertigstellung sogar automatisch abschalten lassen.
Die Hürden bei der Netzwerk-Verbindung
Die Verbindung zum Drucker erfolgt über das schlanke MQTT-Protokoll. Dennoch gibt es bei der Einrichtung je nach Druckermodell kleine Hürden. Besitzer der X1-, P1- oder A1-Serie aktivieren einfach den LAN-Modus im Drucker-Menü. Dadurch kommuniziert das Display komplett lokal und sicher.
Wichtiger Hinweis zur neuen H2- und P2-Serie:
Die neueren H2-Modelle von Bambu Lab benötigen für den lokalen LAN-Zugriff zusätzlich zwingend den aktivierten „Developer Mode“ im Menü. Wer das nicht möchte (oder den reinen Cloud-Drucker P2S besitzt), muss den BambuHelper im Cloud-Modus betreiben. Dafür benötigt das Display einen Access-Token aus eurem Bambu-Konto. Um diesen nicht mühsam per Hand aus dem Browser auszulesen, stellen die Entwickler ein simples „Companion-Tool“ bereit. Dieses loggt sich einmalig ein und pusht den Token automatisch auf euer kleines Display.
Einschätzung: Perfektes Wochenend-Projekt
Der BambuHelper ist ein absoluter Traum für die 3D-Druck-Community. Rechnen wir mal das Filament nicht mit, dann bekommt ihr für unter 10 Euro ein extrem schickes und nützliches Live-Dashboard. Die Installation über den Browser ist super praktisch. Somit können auch absolute Laien dieses Projekt an einem regnerischen Nachmittag umsetzen. Besonders die Integration der AMS-Visualisierung und die Strommessung über Tasmota-Steckdosen heben dieses Gadget von einfachen Status-Monitoren ab.
Also: Wer von euch druckt am Wochenende mit mir? 🙂
Quelle(n):
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