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xTool M2: Neuer All-in-One-Laser kann jetzt auch in Farbe drucken!

xTool-M2-Ergebnisse

Der Hersteller xTool präsentiert sich momentan als extrem umtriebig und bringt gefühlt alle drei Wochen ein neues Gerät auf den Markt. Erst kürzlich haben wir uns über die hervorragenden Ergebnisse unseres getesteten xTool P3 Flaggschiff-Lasers gefreut, da steht mit dem xTool M2 bereits der nächste kreative Laser in den Startlöchern. Das neue Modell verspricht jedoch weitaus mehr Vielseitigkeit: Neben dem reinen Schneiden und Gravieren kann die geschlossene Maschine eure Werkstücke in nur einem Arbeitsschritt auch direkt farbig bedrucken.

Technische Daten: Der xTool M2 im Detail

FeaturexTool M2
LasertypBlauer Diodenlaser (10 W / 20 W)
Zusatzmodule3-W-Infrarotlaser (optional) / CMYK-Tintenstrahlmodul (optional)
Arbeitsbereich (Laser)426 mm × 320 mm
Arbeitsbereich (Druck)300 mm × 294 mm
Max. Geschwindigkeit600 mm/s
KamerasystemDoppelkamera (5 MP Panoramakamera + 2 MP Nahbereichskamera)
PositionierungAutomatisiertes Kreativsystem (ACS) mit Autofokus
RotationsgravurIntegriert für Zylinder von 0 bis 100 mm Durchmesser
SicherheitsklasseLaser-Sicherheitsklasse 1 (TÜV SÜD zertifiziert)
Gewicht & Maße12,3 kg / 610 mm × 569 mm × 180 mm

Drucken und Lasern in einem Rutsch: Was der M2 besser macht

Die größte Neuerung des xTool M2 ist die nahtlose Kombination aus Tintenstrahldruck und Laserbearbeitung. Dank des optionalen CMYK-Tintenstrahlmoduls kann die Maschine ein Werkstück erst farbig bedrucken und im selben Durchgang präzise ausschneiden. Ein lästiges Wechseln der Geräte oder das fehleranfällige manuelle Ausrichten entfallen dadurch komplett.

xTool M2 Detailansicht e1780064111438

Unterstützt wird dieser Workflow durch das neue Doppelkamerasystem. Eine Weitwinkel-Panoramakamera erfasst den gesamten Arbeitsbereich, während eine hochauflösende Nahbereichskamera für die präzise Detailplatzierung sorgt.

xTool M2 Features

Das System erkennt die eingelegten Materialien automatisch und erlaubt über die Software „xTool Studio“ ein direktes Platzieren und Starten der Vorlagen in Echtzeit. Zudem könnt ihr mit dem optionalen Rotary-Addon auch Zylindergravuren von Objekten mit bis zu 100 mm Durchmesser realisieren, ohne dass ihr dafür eine zusätzliche Gehäuseerhöhung benötigt.

xTool M2 Ergebnisse

xTool M2: Geht dem kreativen Alleskönner die Puste aus?

Bei all den vielseitigen Funktionen solltet ihr die Leistungsdaten der Diodenlaser realistisch betrachten. Der M2 ist wahlweise mit einem blauen 10-Watt- oder 20-Watt-Diodenlaser ausgestattet. Das ist nach heutigem Standard, bei dem Diodenlaser routinemäßig mit 40 Watt oder mehr arbeiten, verhältnismäßig wenig Leistung. Wer plant, dicke Hölzer oder massives Acryl in einem Durchgang zu schneiden, wird hier schnell an physikalische Grenzen stoßen. 20 Watt Leistung reichen aus, um maximal 10 mm Lindenholz in einem Durchgang zu trennen.

Zudem solltet ihr beim optionalen Farbdruck das Material im Auge behalten. Die CMYK-Tinte haftet bauartbedingt nur auf porösen Oberflächen wie Holz, Stoff, Papier oder Leder. Auf glatten Oberflächen wie Metall, Glas oder Keramik verläuft die Tinte ohne eine vorherige, spezielle Haftbeschichtung sofort. Bedenkt auch, dass es sich bei den Tintenpatronen um ein geschlossenes System handelt: Die Kartuschen sind nicht nachfüllbar. Das sorgt im Betrieb für laufende Folgekosten und zusätzlichen Plastikmüll. Des Weiteren verfügt der M2 zwar über eine integrierte Luftpumpe (Air Assist), unterstützt aber keine externen Pumpen von Drittanbietern.

CMYK

Einschätzung: Spannender Hybrid für kreative Bastelstuben

Mit dem M2, aber auch schon mit der xTool WonderPress, zeigt xTool, das man immer weiter von der „reinen Laser-Ecke“ in Richtung Multifunktions-Gerät geht. Wir wissen aus erster Hand, dass Ende Juni ein weiterer xTool-Hochkaräter vorgestellt wird, der in eine ähnliche Multifunnktions-Kerbe schlägt. Beim xTool M2 jedenfalls ist die Kombination aus Farbdruck, Infrarotmodul für Metallgravuren und klassischem Diodenlaser in einem geschlossenen, sicheren Gehäuse der Schutzklasse 1 auf jeden Fall komfortabel. Fraglich ist, wie es sich beispielsweise mit dem Tintenverbrauch verhält.

Kurze Frage noch an euch: Ist die Kombination aus Farbdruck und Laser für eure DIY-Projekte nützlich oder interessieren euch solche All-in-One-Geräte weniger?

Quelle(n):

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Thommy

Wenn ich nicht gerade mit Familie und Freunden unterwegs bin, findet man mich im Bastelkeller. Dort tüftele ich zwischen Multiplex Easystar-Klonen, Impeller-Jets, RC-Crawlern und insbesondere meinem geliebten Anycubic Mega S, dem möglichst bald noch weitere 3D-Drucker folgen sollen.

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