Neuer RingConn Gen 3 Smartring mit Vibration, Überwachung der Gefäßgesundheit und noch besserem Akku
Mit dem RingConn Gen 3 ist die – wie der Name schon verrät – dritte Generation des Smartrings erschienen. Diese setzt auf verbesserte Sensorik, die nun auch Erkenntnisse zur Gefäßgesundheit liefern soll. Das bleibt aber nicht die einzige Neuerung.
- RingConn Gen 3 Smartring
Was ist neu gegenüber der zweiten RingConn-Generation?
Die Sensorik wurde nochmal verbessert und die Kombination aus optischem Herzfrequenzsensor, Temperatursensor und 3-Achsen-Beschleunigungssensor liefert eine Vielzahl an Daten über die Körperfunktionen. Erstmals soll auch die vaskuläre Gesundheit, also der Zustand der Gefäße überwacht werden können. Welche Erkenntnisse hier konkret gezogen werden können, ist uns aber nicht ganz klar.
Der Akku wird größer bzw. ausdauernder. RingConn war hier bereits einer der Vorreiter mit bis zu 12 Tagen Laufzeit beim Vorgänger. Nun sollen sogar bis zu 14 Tage Laufzeit möglich sein. Unseren Erfahrungen mit dem Gen 2 nach können wir aber schon mal vorausschicken, dass es in der Praxis etwas weniger sein wird. Trotzdem ist das ein Spitzenwert.
Die andere, große Neuerung ist eine Vibrationsfunktion, mit der man sich über plötzliche Veränderungen der Körperfunktion informieren lassen kann. Es lässt sich auch eine Bewegungserinnerung einrichten und auch bei niedrigem Akkustand meldet sich der Ring. Man ist nun nicht mehr nur auf die Benachrichtigungen am Smartphone angewiesen.
Vermutlich begründet mit diesen Anpassungen (Akku und Vibrationsmotor) wird der Ring nun 0,3 mm dicker als noch die beiden Modelle der Vorgängergeneration. Der RingConn Gen 3 misst nun 2,3 mm, soll dabei aber nicht schwerer sein. Er besteht aus Titanium und ist nach IP68 und ATM10 wasserfest.
Genaue Gesundheitsüberwachung ohne Abo-Modell
Ansonsten bietet auch der neue Ring das gleiche, umfangreiche Tracking wie der letzte Ring. Schaut dazu auch gerne in unseren umfangreichen Testbericht zum RingConn Gen 2. Der Herzschlag lässt sich den ganzen Tag durchgehend überwachen ebenso wie die Variabilität der Herzfrequenz und der Sauerstoffgehalt des Blutes.

Zur Schlafüberwachung gehört wieder die Überprüfung auf eine mögliche Schlafapnoe. Das war das große Aushängeschild beim Marktstart des Gen 2. Außerdem gibt es eine Überwachung des weiblichen Zyklus und verschiedene Sportmodi sowie natürlich den klassischen Schrittzähler.
Gegenüber einigen anderen Marken, unter anderem Marktführer Oura, ist bei RingConn kein Abo nötig, um alle Funktionen des Rings und der App nutzen zu können. Dafür wird der Ring gegenüber dem Vorgänger 30 Euro teurer und kostet nun 369€.
Upgrade für alle, die noch mehr von ihrem Smartring erwarten
Der RingConn Gen 3 sieht auf dem Papier nach einem ordentlichen Upgrade und einer konsequenten Weiterentwicklung der Reihe aus. Dabei gibt es sowohl bessere und mehr Messwerte als auch ganz praktische Verbesserungen wie die Akkulaufzeit und die Vibrations-Erinnerungen.
Neben Silber, Gold und Schwarz stehen mit gebürstetem Silber und gebürstetem Roségold auch zwei neue Farbvarianten zur Auswahl. Zur Feststellung der passenden Größe kann man ein Kit bestellen, das kostenlos zur Verfügung gestellt wird.
Was bleibt, ist der Umstand, dass Smartringe vergleichsweise teuer sind. Dass RingConn kein Abo verlangt, ist zwar schön, dennoch steht hier eine Anfangsinvestition von fast 400 Euro im Raum. Besitzer alter RingConn-Ringe können diese immerhin eintauschen und dafür bis zu 70 Euro Rabatt erhalten.
Ein Fitness-Armband ist da deutlich günstiger und bietet einen ähnlichen Funktionsumfang. Der Nachteil: Dann hat man eben keinen smarten Ring. Für den wird aktuell immer noch ein gehöriger Aufpreis fällig. Wärt ihr bereit, den zu zahlen?
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