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Xiaomi liefert NAS direkt mit Speicher und praktischer Steuerung per App

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Immer mehr Hersteller bieten NAS-Systeme an und jetzt möchte auch Xiaomi mitmischen. Das Xiaomi Smart Storage NAS kommt dabei in einem schicken Design, wird gleich mit Festplatten bestückt und könnte praktische Integrationen mit dem Xiaomi Ökosystem bieten.

Xiaomi Smart Storage NAS startet mit verschiedenen Konfigurationen

Sein Debüt feiert das NAS jetzt bei der hauseigenen Crowdfundingplattform Xiaomi Youpin. Den silbernen Kasten mit Platz für zwei Festplatten (vmtl. 3,5″ HDD) können sich Käufer in China nun im Crowdfunding sichern. Im Gegensatz zu irgendwelchen Kickstarter-Kampagnen unbekannter Hersteller, sind die Xiaomi-Crowdfunding-Kampagnen aber mehr eine Vorbestellungsphase.

Xiaomi Storage NAS Produktbild

Drei Konfigurationen stehen zur Auswahl: 4 TB (2x 2 TB), 8 TB (2 x 4 TB) und 16 TB (2x 8 TB). Preislich liegt man dann in China bei 2299 Yuan (~298€), 2899 Yuan (~376€) und 4699 Yuan (~609€). Eine leere Konfiguration, wo man seine eigenen Festplatten nutzen kann, scheint es vorerst nicht zu geben.

Geleakte App liefert weitere Informationen

Hier hören die offiziell bestätigten Informationen von Xiaomi aber auf, es gab aber bereits vorher einige Leaks, unter anderem von der App. Denn die Xiaomi Storage App ist Anfang des Monats im Apple App Store aufgetaucht. Dort findet sich dann auch eine Ansicht der Rückseite des Xiaomi NAS, wo verschiedene Anschlüsse wie HDMI, USB und Ethernet zu sehen sind. Für die Stromversorgung nutzt man wohl ein Netzteil mit Hohlstecker.

Xiaomi Storage NAS App
Quelle: IT Home

Die App soll die Synchronisierung von Dateien und Bildern mit mehreren Geräten ermöglichen und bietet auch die Möglichkeit per KI z. B. Bilder in Alben zu sortieren.

Xiaomi Storage NAS Rückseite
Quelle: IT Home

HyperOS auf dem NAS: Einsteigerfreundlich oder eher was für Enthusiasten?

Details zur Hardware oder genauem Betriebssystem bietet man bisher nicht. Schaut man sich den Preis der Hardware, bleibt dort nach Abzug der Festplatten aber nicht allzu viel Spielraum für viel Arbeitsspeicher und den Prozessor. Beim Betriebssystem ist zu erwarten, dass sie zumindest bei der Nutzeroberfläche ihre eigene Suppe kochen und das ganze System dann einfach HyperOS nennen werden.

Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es sich hierbei um ein Gerät für den regulären Endkunden wie z. B. eine WD My Cloud handelt und weniger für den Enthusiasten. Auch wenn Xiaomi hier sicherlich Ansätze hätte, die man integrieren könnte. Immerhin haben sie mit MiMo Claw ihren eigenen Openclaw Klon, den man lokal anbieten könnte. Auch beim Sicherheitskamera-Ökosystem könnte Interesse an lokalen Aufzeichnungen vorhanden sein.

Zahlreiche Fragen bleiben noch offen

Letztendlich bleibt es abzuwarten, was Xiaomi mit dem NAS vorhat. In den nächsten Wochen wird man sicherlich mehr über das NAS preisgeben. Die Chancen für eine Veröffentlichung Deutschland sind noch recht ungewiss. Längst nicht jedes Xiaomi-Produkt findet den Weg hierhin, mittlerweile ist die Produktpalette aber sehr vielfältig geworden und selbst große Küchengeräte gibt es. Am ehesten kommen noch die Router als Anhaltspunkt infrage, die erscheinen tatsächlich auch immer mehr im deutschen Shop. Dennoch ist es mit der Speicherkrise ein denkbar ungünstiger Zeitpunkt, um in das Produktfeld einzusteigen. Aber das Problem haben ja auch alle. Was müsste euch das Xiaomi NAS bieten, damit ihr zuschlagt?

Quelle:

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Fabian

Als Experte für Saugroboter teste ich für China-Gadgets unzählige Modelle auf Herz und Nieren und bin zudem regelmäßig in unserem Podcast "Technisch Gesehen" zu hören. Meine private Leidenschaft gilt neben den smarten Haushaltshelfern vor allem Kopfhörern, Monitoren und PCs.

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