Besser als Samsung? Dieses 7000-mAh-Monster kommt zu uns!
Foldables wurden in den vergangenen Jahren vor allem eines: immer dünner. Mit einer 200-Megapixel-Kamera, einem riesigen 7.000-mAh-Akku und einem neuen Produktivitätskonzept möchte Vivo beim X Fold 6 zeigen, dass ein Falt-Smartphone nicht zwangsläufig Kompromisse eingehen muss.
Inhalt
Technische Daten des Vivo X Fold 6
| Display | Hauptdisplay: 8,02″ LTPO AMOLED, 2504 × 2312 px, 120 Hz, HDR10+, HDR Vivid, Dolby Vision Frontdisplay: 6,51″ LTPO AMOLED, 2528 × 1120 px, 120 Hz, Dolby Vision, bis zu 5000 Nits |
| Prozessor | MediaTek Dimensity 9500 Super (3 nm) @ bis zu 4,21 GHz |
| Grafikchip | ARM Mali-G1 Ultra MC12 |
| Kamera | Hauptkamera: 200 MP, ƒ/1.7, PDAF, OIS, Zeiss-Optik Ultraweitwinkelkamera: 50 MP, ƒ/2.1, 16 mm, 119°, PDAF Periskopkamera: 50 MP, ƒ/2.6, 70 mm, 3x optischer Zoom, PDAF, OIS |
| Frontkamera | Außen: 20 MP, ƒ/2.4 Innen: 20 MP, ƒ/2.4 |
| Speicher | 256 GB, 512 GB oder 1 TB (UFS 4.1) |
| Arbeitsspeicher | 12 oder 16 GB RAM |
| Akku | 7000 mAh Si/C (Blue Ocean Battery), Laden mit 80 W, kabellos 40 W |
| Features | IP58/IP59-Zertifizierung, seitlicher Fingerabdrucksensor, Stereo-Lautsprecher, Hi-Res Audio, Infrarot |
| Konnektivität | Dual-SIM (Nano + Nano), WiFi 7, Bluetooth 5.4, GPS (L1+L5), NFC, USB-C 3.2 Gen 2 |
| Betriebssystem | OriginOS 6 Fold (basierend auf Android 16) |
| Abmessungen / Gewicht | Geöffnet: 157,2 × 145,7 × 4,4 mm (teilweise 4,8 mm je nach Variante) Geschlossen: 157,2 × 74,3 × 9,4 mm (teilweise 9,9 mm je nach Variante) Gewicht: 228 g (Grau/Weiß) / 235 g (Azure) |
| Farben | Gray, White, Azure |
| Vorstellung | 26.06.2026 (Release China: 01.07.2026, Europa folgt) |
Extrem dünn, aber nicht um jeden Preis
Aufgeklappt misst das Vivo X Fold 6 lediglich 4,4 Millimeter und gehört damit weiterhin zu den schlanksten Foldables auf dem Markt. Zusammengeklappt wächst das Gehäuse auf nur 9,4 Millimeter an. Je nach Farbvariante bringt das Smartphone 228 oder 235 Gramm auf die Waage. Während die blaue Version auf eine Glasrückseite setzt, kommen die weißen und grauen Modelle mit einem besonders leichten glasfaserverstärkten Material daher.
Das eigentliche Kunststück ist jedoch, dass Vivo diese schlanke Bauweise mit einem außergewöhnlich großen Akku kombiniert. Vivo verbaut einen 7.000 mAh großen Silizium-Kohlenstoff-Akku. Geladen wird kabelgebunden mit bis zu 80 Watt oder kabellos mit bis zu 40 Watt. Reverse Charging gehört ebenfalls zur Ausstattung. Gerade bei Foldables könnte die hohe Akkukapazität ein echter Vorteil sein, denn das große Innendisplay zählt traditionell zu den größten Stromverbrauchern dieser Geräteklasse.
Das äußere LTPO-AMOLED-Display misst 6,51 Zoll und löst mit 2.528 x 1.120 Pixeln auf. Im aufgeklappten Zustand steht ein 8,02 Zoll großes LTPO-AMOLED-Panel mit 2.504 x 2.312 Pixeln zur Verfügung. Beide Displays arbeiten mit adaptiven 120 Hz und unterstützen HDR10+ sowie Dolby Vision. Das Außendisplay erreicht laut Hersteller eine Spitzenhelligkeit von bis zu 5.000 Nits.
Vivo will die Kamera-Referenz unter den Foldables liefern
Während viele Foldables bei der Kamera bislang hinter klassischen Flaggschiffen zurückblieben, möchte Vivo genau diesen Abstand schließen. Herzstück des X Fold 6 ist eine neue 200-Megapixel-Hauptkamera mit optischer Bildstabilisierung und Zeiss-Optik. Ergänzt wird sie durch eine 50-Megapixel-Periskopkamera mit dreifachem optischem Zoom sowie eine ebenfalls 50 Megapixel starke Ultraweitwinkelkamera.
Videos zeichnet das Foldable sogar in 8K-Auflösung auf. Hinzu kommen Laser-Autofokus, ein Farbspektrumsensor sowie umfangreiche Softwarefunktionen für Porträts und Nachtaufnahmen.
Besonders spannend ist die Unterstützung für den optional erhältlichen Zeiss Telephoto Extender Gen 2. Das Zubehör erweitert die Brennweite auf rund 200 Millimeter und macht das X Fold 6 zum ersten Foldable des Herstellers, das den Kameraaufsatz unterstützt. Vivo positioniert das Gerät damit deutlich näher an der eigenen X300-Serie als an bisherigen Foldables.
High-End-Hardware trifft auf neue Produktivitätsfunktionen
Im Inneren arbeitet der neue MediaTek Dimensity 9500 Super, der im modernen 3-Nanometer-Verfahren gefertigt wird. Ihm stehen je nach Version bis zu 16 GB Arbeitsspeicher und bis zu 1 TB schneller UFS-4.1-Speicher zur Seite. Leistung sollte damit selbst für anspruchsvolle Anwendungen oder KI-Aufgaben mehr als ausreichend vorhanden sein.
Mindestens genauso interessant wie die Hardware ist jedoch die neue Software. Auf Basis von Android 16 kommt OriginOS 6 Fold zum Einsatz. Im Mittelpunkt steht dabei die sogenannte Atomic Workbench. Vivo möchte das große Innendisplay stärker wie einen Desktop-Arbeitsplatz nutzen. Mehrere Anwendungen lassen sich gleichzeitig öffnen, Inhalte per Drag-and-drop zwischen Fenstern verschieben und Arbeitsabläufe deutlich flexibler organisieren als bei klassischen Split-Screen-Lösungen.
Auch bei den KI-Funktionen verfolgt Vivo einen eher praktischen Ansatz. Dokumente lassen sich automatisch zusammenfassen, Dateien intelligent sortieren oder per natürlicher Sprache durchsuchen. Ein Meeting-Assistent erstellt Transkripte und Zusammenfassungen von Gesprächen. Welche dieser Funktionen später auch auf europäischen Geräten verfügbar sein werden, hat Vivo allerdings noch nicht bestätigt.
Einschätzung: Der richtige Weg für Foldables
Mit dem X Fold 6 setzt Vivo bewusst andere Schwerpunkte als viele Konkurrenten. Während Honor beim Magic V6 vor allem mit einem nur vier Millimeter dünnen Gehäuse, Stylus-Unterstützung und langen Software-Updates punktet, konzentriert sich Vivo auf die beiden Schwachstellen vieler Foldables: Kamera und Akkulaufzeit.
Vor allem der 7.000-mAh-Akku sticht heraus. Das Honor Magic V6 bringt zwar ebenfalls starke 6.660 mAh mit, Vivo legt aber noch einmal nach und erreicht diesen Wert, ohne das Gerät deutlich dicker werden zu lassen. Gleichzeitig dürfte die 200-Megapixel-Hauptkamera mit Zeiss-Optik eines der stärksten Kamerasysteme sein, das derzeit in einem Foldable verbaut wird.
Auch gegenüber Samsungs Galaxy-Z-Fold-Serie verfolgt Vivo eine andere Strategie. Während Samsung vor allem mit seinem Software-Ökosystem und Galaxy AI überzeugt, versucht Vivo über Hardware zu punkten. Mehr Akku, größere Kamerasensoren und ein besonders produktiv ausgelegtes Multitasking sollen das X Fold 6 von der Konkurrenz abheben.
Ob Vivo damit tatsächlich das derzeit spannendste Foldable auf den Markt bringt, muss ein Test zeigen. Auf dem Papier wirkt das Gesamtpaket jedenfalls äußerst vielversprechend. Sollte der Hersteller das X Fold 6 zu einem konkurrenzfähigen Preis nach Deutschland bringen und die wichtigsten KI-Funktionen auch hierzulande anbieten, dürfte Samsung, Honor und Co. einen ernstzunehmenden neuen Rivalen bekommen.
Das Vivo X Fold 6 wurde zunächst für den chinesischen Markt vorgestellt. Dort startet die Basisversion bei umgerechnet rund 1.030 Euro, das Topmodell mit 16 GB RAM und 1 TB Speicher liegt bei etwa 1.420 Euro. Vivo hat bereits bestätigt, dass das Foldable noch in diesem Jahr nach Europa kommen soll. Konkrete Preise oder einen offiziellen Verkaufsstart für Deutschland nennt der Hersteller bislang allerdings noch nicht.
Quelle:
Wenn du über einen Link auf dieser Seite ein Produkt kaufst, erhalten wir oftmals eine kleine Provision als Vergütung. Für dich entstehen dabei keinerlei Mehrkosten und dir bleibt frei wo du bestellst. Diese Provisionen haben in keinem Fall Auswirkung auf unsere Beiträge. Zu den Partnerprogrammen und Partnerschaften gehört unter anderem eBay und das Amazon PartnerNet. Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen.








Kommentar schreiben