Midea Portasplit: 50 Container bereits auf dem Weg nach Europa
Die Midea Portasplit ist aktuell der absolute Hit auf dem Klimaanlagen-Markt und quasi überall gnadenlos ausverkauft. Das mobile Split-Klimakonzept bietet für relativ schmales Geld eine Lösung, für die man weder Handwerker noch Kernbohrungen braucht. Angesichts der enormen Nachfrage laufen die Fabriken in China nun auf absoluter Hochtouren, um schnellstmöglich Nachschub zu liefern. Stellt sich nur die Frage: Kommen die rettenden Lieferungen noch rechtzeitig vor der nächsten Hitzewelle an, oder reiben sich am Ende nur die Scalper die Hände?
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Massive Nachproduktion läuft auf Hochtouren
Dass die Geräte aktuell restlos vergriffen sind, hat man natürlich auch bei Midea bemerkt. Laut eines aktuellen Berichts von ITHome gab es aus Europa riesige Bestellungen, auf die der Hersteller mit einer enormen Produktionssteigerung reagiert. So hat man die Kapazität durch eine neue Fertigungsstraße an einem Standort von 3.000 auf 6.000 Geräte pro Tag verdoppelt. Um die Produktion am Laufen zu halten, werden knappe Bauteile wohl teils sogar per Luftfracht oder Hochgeschwindigkeitszug herangekarrt. Innerhalb von 3,5 Tagen, Vorbereitungszeit ausgenommen, sollen 20.000 Geräte produziert worden sein.
Neben einer kurzfristigen Bestellung über 30.000 normale mobile Klimaanlagen, steht vor allem die Midea Portasplit im Fokus, für die seit Juni bereits über 160.000 neue Bestellungen eingegangen sein sollen.
Über Schiene und Seeweg nach Europa
Der Transport der begehrten Fracht nach Europa erfolgt nun zweigleisig. Bereits am vergangenen Mittwoch sollen sich über 50 Container auf den Weg gemacht haben. Dabei setzt man nicht nur auf den eher langwierigen Seeweg, sondern verschickt einen Teil der Lieferungen auch über den Schienenweg per China-Europa-Express. Als konkrete Zielländer werden dabei explizit Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Spanien und die Niederlande genannt. Die Strategie mit dem Zug ist durchaus sinnvoll, da die Geräte so deutlich schneller in den europäischen Lagern aufschlagen könnten.
Darum ist die Midea Portasplit so extrem gefragt
Der Hype um die Portasplit kommt nicht von ungefähr. Festinstallationen benötigen Klimatechniker und Veränderungen an der Bausubstanz. Wenn man Mieter ist muss der Vermieter einverstanden sein und auch in einer Eigentumswohnung benötigt es gegebenfalls die Zustimmung der Wohnungseigentümergemeinschaft. Hier liefert Midea ein mobiles Split-Klimakonzept, das weder eine feste Bohrung durch die Wand noch einen teuren Handwerker zur Installation erfordert. Man bekommt ein extrem praktisches System zu einem vergleichbar günstigen Preis, was das Gerät für viele aktuell zum absoluten Must-have macht.
Schnelle Züge und gierige Scalper
Aufgrund der massiv angekurbelten Produktion und der anteiligen Lieferung per Schiene könnte sich der Lagerbestand hierzulande vielleicht schon in ein paar Wochen wieder etwas vergrößern. Ein beträchtlicher Teil der verschifften Klimaanlagen wird aber sicherlich den Weg über das Meer nehmen, wo der Transportweg halt deutlich länger dauert. Der Andrang auf die Geräte wird zweifellos riesig bleiben. Auch Scalper reiben sich sicherlich jetzt schon die Hände und lauern auf die frischen Container, um die Klimaanlagen dann für völlig absurde Preise an verzweifelte, schwitzende Menschen zu verhökern. Habt ihr die Verfügbarkeit in den Shops schon im Blick?
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