Xiaomi Fotodrucker 2 – Neues Modell ermöglicht Fotodruck einfach zu Hause
Xiaomi bringt einen neuen Fotodrucker zunächst in China auf den Markt. Nach mehrere Pocket-Versionen für unterwegs handelt es sich diesmal wider um einen kompakten Drucker für zuhause, mit dem man schnell und einfach Fotos druckt und sich den Weg zur Drogerie oder Fotolabor spart.
Neuer Fotodrucker mit Sublimationsdruck
Der Drucker bietet einige Upgrades und Veränderungen. Er setzt jetzt auf Vierfarben-Sublimationsdruck, wofür allerdings auch spezielles Fotopapier benötigt wird. Unterstützt werden die Formate 4 Zoll (74 x 100 mm) und 6 Zoll (100 x 148 mm, also fast das verbreitete 10 x 15 cm Format). Die Auflösung beträgt 300 x 300 dpi und die Fotos werden beim Drucken mit einem Film überzogen, der vor Verblassen schützt. Je nach Einstellung dauert der Druck eines Fotos 53 bis 85 Sekunden.
Das Fotopapier muss entsprechend zusätzlich gekauft werden. Hier liegt man aktuell bei umgerechnet 13 Cent pro Foto, wobei es sich um die Preise in China handelt.
Die Verbindung zum Smartphone erfolgt per Bluetooth 5.2. Die Fotos könne dann per App zunächst auch bearbeitet werden und werden anschließend an den Drucker geschickt. Unterstützt werden die gängigen Dateiformate JPG, PNG, and HEIC.
Der Drucker unterstützt auch wieder die sogenannten AR-Fotos. AR steht für Augmented Reality; was damit gemeint ist sind Bilder, die eigentlich Teil eines Videos sind, das abgespielt wird, wenn das Foto durch Smartphone-Kamera betrachtet wird. Ein cooler Effekt und unterhaltsamer Partytrick.

Mit Abmessungen von 199 x 126,6 x 85,7 mm ist der Drucker kein Gerät zum Mitnehmen mehr, aber eines, das problemlos im Regal oder auf dem Schreibtisch Platz findet.
Fotos selbst drucken oder drucken lassen?
Der Vorteil solcher Drucker liegt auf der Hand. Ich habe in den letzten Wochen mehrfach bei DM und Rossmann Fotos gedruckt, den Weg hätte ich mir dann sparen können. Dem gegenüber steht neben der Fotoqualität, die laut Xiaomi hier aber sehr gut sein soll, eben auch der Preis.
In der Drogerie zahlt man 20 bis 30 Cent pro Foto. Selbst, wenn das Fotopapier bei Xiaomi nicht mehr als das kosten sollte (was längst nicht klar ist) stehen am Anfang die Anschaffungskosten für den Drucker. Zum Marktstart in China kostet er umgerechnet knapp 100 Euro. Und wer viel druckt, muss über kurz oder lang auch die Farbpatrone wechseln. Selbst, wenn man wirklich viele Fotos druckt, wird man also nicht günstiger wegkommen, als wenn man sich die Fotos einfach drucken lassen würde.
Komfort gegen Preisersparnis – es kommt ganz drauf an, was man bevorzugt.
Ob der Drucker in Europa überhaupt erscheint, ist noch nicht klar. Bisher ist er nur auf Xiaomis Plattform Xiaomiyoupin gelistet. Die Chancen stehen gut, das Vorgängermodell kann man auf mi.com auch hierzulande bestellen.
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