Aufblasbares Camping-Zelt (6,3 m² bis 12 m²) ab 201,47€
Wurfzelte sind der absolute Klassiker auf jedem Festival: In fünf Sekunden aufgestellt, aber wer nach drei Tagen verkatert versucht, das widerspenstige runde Teil wieder in die winzige Hülle zu zwängen, verflucht meist sein Leben. Und auch herkömmliche Zelte haben ihre Tücken. Aufblasbare Zelte wollen genau diese Lücke schließen. Bei Banggood gibt es aktuell ein aufblasbares Camping- und Glamping-Zelt, das mit echter Stehhöhe, Dachfenster und blitzschnellem Aufbau der herkömmlichen Zelt-Konkurrenz den Kampf ansagt.
- Aufblasbares Camping-Zelt (6,3 m² bis 12 m²)
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Inhalt
Technische Daten im Überblick
| Modellvarianten | 6,3 m² (300 x 210 cm) / 12 m² (300 x 400 cm) / 12,3 m² mit Vorzelt |
| Kapazität | 4 – 6 Personen (6,3 m²) bis 6 – 8 Personen (12 m²) |
| Material | Robuster 420D Oxford-Stoff (wasserdicht & windfest) |
| Höhe | ca. 200 – 210 cm Außenhöhe (Innenhöhe wegen Luftbalken ca. 10 cm geringer) |
| Besonderheiten | PVC-Clear-Sternenhimmel-Dachfenster, 1x hitzebeständiger Kaminanschluss |
| Gewicht | 14 kg (6,3 m²) / 22 kg (12 m²) / 27 kg (Kombi-Variante) |
| Lieferumfang | Zelt, Doppelhub-Luftpumpe, Erdheringe, Abspannseile, Tragetasche |
Aufpumpen statt Gestänge-Frust & Abbau-Krampf
Das Prinzip sogenannter Air-Tents ist ziemlich einfach: Anstelle von sperrigen Zeltstangen aus Metall oder Glasfaser sind hochfeste, dicke Luftschläuche direkt in das Zelt integriert. Man breitet die Plane einfach auf dem Boden aus, schließt die mitgelieferte Luftpumpe an den Ventilen an und pumpt das Gerüst auf. Innerhalb weniger Minuten steht die gesamte Konstruktion stabil auf dem Platz. So zumindest der grundsätzliche Plan.
Ein weiterer Vorteil gegenüber klassischen Zelten zeigt sich auch beim Abbau. Anstatt umständlich etwas einzudrehen oder Stangen entfernen zu müssen, öffnet man hier schlicht die Ventile: Die Luft entweicht in Sekunden, das Zelt wird flach zusammengelegt, aufgerollt und passt problemlos zurück in die geräumige Tragetasche.
Glamping-Features: Stehhöhe, Sternenhimmel & Kaminanschluss
Auch beim Komfort spielt die aufblasbare Behausung in einer anderen Liga als kleine Dackelhütten. Dank einer Gesamthöhe von bis zu 210 cm (im Innenraum bleiben durch die Luftschläuche immer noch komfortable 190 bis 200 cm Stehhöhe) kann man sich im Zelt aufrecht umziehen.
Für echte Glamping-Atmosphäre sorgt das integrierte PVC-Klarsichtfenster im Dach, durch das man nachts direkt von der Luftmatratze aus in den Sternenhimmel schauen kann. Die Eingänge sind mit Fliegengittern geschützt, um Mücken draußen zu halten. Wer das Zelt auch in kühleren Jahreszeiten nutzen möchte, findet sogar einen hitzebeständigen Kaminanschluss in der Wand, um einen kleinen Holzofen im Zelt zu betreiben. Hier wären wir aber erstmal skeptisch, ob der Stoff wirklich so Hitzeresistent ist.
Wikipedia definiert Glamping wie folgt: „Glamping (Kofferwort für Glamourous Camping) ist eine Art von Camping, wobei man zwar in der Natur übernachtet, jedoch nicht in einem gewöhnlichen Zelt, sondern in luxuriösen und komfortablen sowie gut ausgestatteten Unterkünften.“
Einen Haken gibt es allerdings beim Transport: Während Wurfzelte federleicht sind, bringt das aufblasbare Modell mit seinem dicken 420D-Material und den Luftschläuchen bereits in der kleinsten Variante 14 kg auf die Waage, in der Größten sogar stolze 27 Kilogramm. Für den Rucksack-Ausflug ist das Zelt also ungeeignet. Wer sein Gepäck aber per Auto oder Bollerwagen zum Campingplatz transportiert, bekommt hier potentiell einen Kompromiss aus kinderleichtem Aufbau und hohem Wohnkomfort.
Ihr habt 6,3 m² (300 x 210 cm), 12 m² (300 x 400 cm) oder 12,3 m² mit Vorzelt zur Auswahl, das ganze entweder in Khaki, Schwarz oder Grün. In der kleinen Variante für 4 – 6 Personen, in die Große sollen sogar 6 – 8 Menschen ihren Platz finden. Kommt natürlich immer darauf an, was ihr noch an zusätzlichem Kram mit dabei habt.
Die bessere Zelt-Alternative?
Ist das die einfachste Art auf dem Festival zu campen und wirklich besser als ein Wurfzelt oder normales Zelt? Was den Komfort und den Stressfaktor beim Abbau angeht sollte das aufblasbare Zelt wirklich deutlich einfacher in der Handhabung sein als ein normales Zelt, Wurfzelte sind dagegen schon eher eine ganz andere Kategorie und schwer zu vergleichen. Das gilt aber auch nur so lange alle reibungslos funktioniert. Es könnte sich lohnen eine bewährte elektrische Luftpumpe für den Notfall noch dabei zu haben.
Zudem ist so ein Zelt auch eine teurere Investition und sollte dementsprechend auch mehr als ein Festival oder Campingausflug aushalten sollen. Habt ihr schon Erfahrung mit dieser Art von Zelt? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.
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