News

Terramow Mini 500: Dieser günstige Mähroboter mit KI-Kamera & Home Assistant greift den Markt an

Terramow-Mini-500.AIVision-Aufmacher

Enge Passagen, hohe Bäume und dichte Bepflanzung bringen eine satellitengestützte RTK-Navigation an ihre Grenzen. Als Alternative zum klassischen Begrenzungskabel etablieren sich zunehmend rein optische Systeme. In diesem Segment hat sich Terramow – unter anderem durch Technologie-Partnerschaften mit Anker für deren Eufy-Modelle (E15/E18) – einen Namen gemacht. Mit dem neuen Terramow Mini 500 schickt der Hersteller nun ein kompaktes Modell für Rasenflächen bis 500 Quadratmeter ins Rennen – und das aktuell für unter 700€ inkl. Garage.

Preisübersicht: Terramow Mini 500 (Launch-Angebote)

  • Terramow Mini 500 (inklusive Garage):
  • Terramow Mini 500 (inkl. 35 Ersatzklingen):

(Hinweis: Es handelt sich um limitierte Einführungsrabatte, dazu bei Amazon 100€-Coupon aktivieren! Stand: August 2026)

Technisches: KI-gestütztes Kamera-System, aber kein LiDAR

FeatureTerramow Mini 500
Empfohlene MähflächeBis 500 m² (Flächenleistung: 75-110 m²/h)
NavigationTerraVision 2.0 (Dreifach-Kamera, KI-Vision)
VoraussetzungenKein Begrenzungskabel, kein RTK-Signal nötig
Hinderniserkennung3D-Kamera-System (>500 Objekte per KI)
Schnitthöhe & Breite20 bis 60 mm (manuell) / 180 mm Schnittbreite
Enge Passagen & Steigungab 60 cm Breite / max. 18° (32,5 %) Neigung
Akku & Ausdauer3,96 Ah (150 Min. Laufzeit für 130-250 m² pro Ladung)
Lautstärke< 58 dB (Datenblatt nennt teils < 56 dB)
WetterfestigkeitIPX6 (Strahlwassergeschützt)
Smart HomeWi-Fi, Bluetooth, Home Assistant, TerraMow App

Kamera-Navigation: TerraVision 2.0 statt Satelliten-Signal

Der technologische Kern des Mini 500 ist das sogenannte TerraVision 2.0 System. Der Roboter, der auf dem erfolgreichen Terramow V1000 aufbaut, scannt seine Umgebung über drei integrierte Kameras ab. Dieses Setup macht das Verlegen von Begrenzungskabeln überflüssig. Auch das manuelle Abfahren der Rasenkanten per Smartphone entfällt laut Hersteller: Eine automatische Kartierung per Knopfdruck („Drop & Mow“) soll ausreichen, damit der Roboter seinen Arbeitsbereich selbstständig erfasst.

Terramow Mini 500.Terravision2.0

Während der Fahrt analysiert ein KI-Chip die Kamerabilder in Echtzeit. Terramow verspricht, dass das System über 500 gängige Gartenhindernisse – darunter Igel, Haustiere, Gartenschläuche oder Spielzeug – erkennt und umfährt. Der Roboter bewältigt dabei Steigungen von bis zu 32,5 Prozent und kann durch enge Passagen navigieren, sofern diese mindestens 60 Zentimeter breit sind.

Terramow Mini 500.Erkennungsarten e1787046255482

Spot-Modus für getrennte Rasenflächen
Eine sinnvolle Ergänzung für die Praxis ist der integrierte „Spot-Modus“. Verfügt das Grundstück über eine abgetrennte Rasenfläche (etwa einen separaten Vorgarten), die der Roboter nicht auf eigenen Rädern erreichen kann, lässt er sich dorthin tragen. Nach einem langen Druck auf die Start-Taste mäht das rund 10 Kilogramm schwere Gerät die Fläche sofort, ohne dass diese vorher in der App kartiert werden muss.

Mechanik, Akku und Smart-Home-Integration

Das Mähwerk arbeitet mit einer Schnittbreite von 18 Zentimetern. Die Schnitthöhe muss am Gerät manuell in einem Bereich von 20 bis 60 Millimetern justiert werden. Eine automatische, per App steuerbare Höhenverstellung fehlt in dieser Preisklasse. Der verbaute 3,96-Ah-Akku liefert laut Spezifikationen Energie für 150 Minuten Mähzeit, was je nach Garten-Komplexität für 130 bis 250 Quadratmeter pro Ladezyklus reicht. Danach benötigt der Roboter rund zwei Stunden an der Ladestation.

Terramow Mini 500.Features

Besonders schön ist ein Detail in puncto Softwareausstattung: Neben der Steuerung über die eigene App (via WLAN oder Bluetooth) für Mähpläne und No-Go-Zonen, ist der Terramow Mini 500 von Haus aus mit Home Assistant kompatibel. Die Nachrüstung eines 4G-Moduls für Gärten ohne WLAN-Abdeckung ist laut Hersteller in Planung.

Ersteinschätzung: Interessantes Konzept für kleine Flächen

Terramow platziert den Mini 500 als technologisch moderne Lösung für kompakte, aber komplexe Gärten. Mit einem rabattierten Startpreis von unter 700 Euro greift das Modell etablierte Mitbewerber an. Die optische Navigation löst das Kernproblem von schlechtem RTK-Empfang, während die direkte Home-Assistant-Kompatibilität das Gerät zukunftssicher macht. Einzig auf LiDAR verzichtet der Hersteller weiterhin.

Ob die KI-Kamera in der Praxis tatsächlich zuverlässig Igel erkennt und wie gut die automatische Kartierung bei schwierigen Lichtverhältnissen funktioniert, muss ein Praxistest zeigen.

Setzt ihr bei euren Rasenflächen bereits auf smarte Roboter? Bevorzugt ihr dabei die optische Navigation oder ist LiDAR bei euch Pflicht? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!

Quelle(n):

  • Terramow Pressemitteilung
  • Terramow Offizielle Webseite
  • Amazon
2455de9591ea4aa3be418b10bdc7bcc0 Hier geht's zum Gadget

Wenn du über einen Link auf dieser Seite ein Produkt kaufst, erhalten wir oftmals eine kleine Provision als Vergütung. Für dich entstehen dabei keinerlei Mehrkosten und dir bleibt frei wo du bestellst. Diese Provisionen haben in keinem Fall Auswirkung auf unsere Beiträge. Zu den Partnerprogrammen und Partnerschaften gehört unter anderem eBay und das Amazon PartnerNet. Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen.

Profilbild von Thommy

Thommy

Wenn ich nicht gerade mit Familie und Freunden unterwegs bin, findet man mich im Bastelkeller. Dort tüftele ich zwischen Multiplex Easystar-Klonen, Impeller-Jets, RC-Crawlern und insbesondere meinem geliebten Anycubic Mega S, dem möglichst bald noch weitere 3D-Drucker folgen sollen.

Kommentar schreiben

Name
E-Mail
Diese E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht

Mit Absenden des Formulars akzeptiere ich die Datenschutzerklärung und die Nutzungsbedingungen. Halte dich für ein wertschätzendes Miteinander an unsere Community-Guidelines.