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Redmi Note 17 Pro 5G bei Saturn gestartet: Wohl der bisher größte Lichtblick der Reihe

Redmi Note 17 Pro 5G Produktbild

Das neue Mittelklasse-Lineup von Xiaomi füllt sich langsam auf und auch das Pro-Modell ist jetzt in Deutschland verfügbar. Mit dem Redmi Note 17 Pro 5G bringt der Hersteller ein Smartphone, bei dem sich im Vergleich zum chinesischen Modell erstaunlich viel getan hat. Auf dem Papier erwartet uns hier ein deutlich runderes Paket mit riesigem Akku, doch die spürbaren Sparmaßnahmen beim Speicher und der deutliche Preissprung werfen direkt Fragen auf.

Technische Daten des XIAOMI Redmi Note 17 Pro 5G

Kategorie / ModellXIAOMI Redmi Note 17 Pro 5G
Display6,83 Zoll (17,35 cm) AMOLED, 1.5K-Auflösung (2.772 x 1.280 Pixel)
Bildwiederholrate120 Hz
Prozessor (SoC)Qualcomm Snapdragon 6 Gen 5 (4nm)
Arbeitsspeicher (RAM)6 GB
Interner Speicher256 GB
RückkameraDual-Kamera: 50 Megapixel Hauptkamera + 8 Megapixel Ultraweitwinkel
Frontkamera16 Megapixel
Akku & Laden8.340 mAh, bis zu 50 Watt Fast Charging via USB Power Delivery (Netzteil nicht im Lieferumfang)
Konnektivität5G, 4G LTE, WLAN, Bluetooth, NFC, GPS, USB-C
SIM-KartenDual-SIM (Nano-SIM + eSIM)
SchutzartIP68 (staub- und wasserdicht)
BetriebssystemHyperOS 3
Abmessungen (B x H x T)78,27 x 163,45 x 8,46 mm
Gewicht222 g
GehäusefarbenBlack, Sky Blue, Purple
LieferumfangSmartphone, Ladekabel, SIM-Werkzeug
Preis (UVP)479,90 €

Schnellerer Prozessor & die Rettung der Ultraweitwinkelkamera

Beim Wechsel von der China- zur Global-Version hat Xiaomi an den richtigen Schrauben gedreht. Während das Modell für den chinesischen Markt mit einer fast nutzlosen Tiefenkamera vorliebnehmen musste, verbaut man in der europäischen Fassung glücklicherweise wieder eine 8 MP Ultraweitwinkelkamera. Zusammen mit der 50 MP Hauptkamera auf der Rückseite und einer 16 MP Frontkamera für Selfies bekommt man hier also ein deutlich brauchbareres Kamera-Setup für den Alltag. Man muss aber natürlich festhalten, dass es beim Vorgänger noch einen 200 MP Hauptsensor gab.

Redmi Note 17 Pro 5G Schwarz

Unter der Haube verabschiedet man sich vom Snapdragon 6s Gen 4 der China-Variante und spendiert dem globalen Modell den moderneren Qualcomm Snapdragon 6 Gen 5. Der Chip ist laut Benchmarks rund 25% schneller als das Pendant im China-Modell und kann auch mit dem Prozessor des Vorgängers problemlos mithalten oder ihn bei der GPU übertreffen.

Gewaltiger 8.340 mAh Akku & scharfes 1.5K-AMOLED

Das absolute Highlight des Geräts, wie in der gesamten Reihe, ist zweifelsohne die Batterie. Zwar fällt der Energiespeicher mit 8.340 mAh Akkukapazität etwas kleiner aus als die 9.000 mAh des chinesischen Vorbilds, überbietet die 6.580 mAh des Vorgängers aber massiv. Der USB-C-Anschluss lädt mit bis zu 50 Watt Fast Charging (USB PD), was einer Steigerung von 5W gegenüber der vorherigen Generation entspricht. Ein passendes Netzteil liegt allerdings nicht im Lieferumfang bei.

Redmi Note 17 Pro 5G Lila

Auf der Front erwartet euch ein 6,83 Zoll großes 1.5K AMOLED Display mit einer scharfen Auflösung von 2.772 × 1.280 Pixeln und einer flüssigen 120 Hz Bildwiederholrate. Geschützt wird das 222 g schwere Gehäuse nach IP68-Zertifizierung zuverlässig vor Staub und Wasser. Neben physischem Dual-SIM ist erfreulicherweise auch eSIM-Support mit an Bord, während 5G, NFC, Bluetooth sowie WLAN für die nötige Konnektivität sorgen. Als Betriebssystem läuft ab Werk das hauseigene HyperOS 3.

Speicherkrise hinterlässt Spuren: RAM-Downgrade & saftiger Aufpreis

Wo viel Licht ist, gibt es leider auch Schatten, denn die weltweite Speicherkrise macht sich beim Redmi Note 17 Pro 5G schmerzhaft bemerkbar. In der Basisversion startet das Smartphone mit 256 GB Massenspeicher, wird beim Arbeitsspeicher jedoch auf 6 GB RAM beschnitten. Beim Vorgängermodell waren 8 GB RAM noch der Standard. Zwar sind 6 GB im Alltag wesentlich brauchbarer als die mageren 4 GB des einfachen 4G-Modells, beim intensiven Multitasking kratzt man damit aber schon spürbar am Limit. Ob Xiaomi noch eine Version mit 8 GB RAM im Angebot hat, bleibt abzuwarten, bis der Hersteller das Gerät offiziell ankündigt.

Richtig bitter wird es allerdings beim Blick auf das Preisschild. Mit einer UVP von 479,90€ zieht der Preis im Vergleich zum Vorgänger um satte 80€ an. Man zahlt hier also spürbar mehr Geld für ein nicht in allen Kategorien besseres Smartphone.

Ein Lichtblick mit teurem Beigeschmack

Das Xiaomi Redmi Note 17 Pro 5G ist in der aktuell schwierigen Marktlage wohl der bisher größte Lichtblick der Reihe. Xiaomi liefert einen flotten Prozessor, spendiert dem globalen Markt die wichtige Ultraweitwinkelkamera zurück und verbaut mit 8.340 mAh einen riesigen Akku.

Auf der Kehrseite der Medaille stehen jedoch der Wegfall des 200 MP Sensors, die Reduzierung auf 6 GB Arbeitsspeicher und der saftige Preissprung auf 479,90€. Bleibt zu hoffen, dass die Preise nach dem offiziellen Marktstart wie gewohnt schnell nachgeben.

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Fabian

Als Experte für Saugroboter teste ich für China-Gadgets unzählige Modelle auf Herz und Nieren und bin zudem regelmäßig in unserem Podcast "Technisch Gesehen" zu hören. Meine private Leidenschaft gilt neben den smarten Haushaltshelfern vor allem Kopfhörern, Monitoren und PCs.

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Kommentare (3)

  • Profilbild von Möwe 111
    0 # 19.08.26 um 10:46

    Möwe 111

    480€ für ein Mittelklassephone mit in der heutigen Zeit schwachem Prozessor?

    Viel zu teuer!

    Hier bietet sich aus gleichem Hause das Poco F8pro an, welches zum ähnlichen Preis mit weitaus besseren Specs daher kommt.

  • Profilbild von Qbeee
    0 # 19.08.26 um 10:47

    Qbeee

    Ich habe vor kurzem über AliExpress ein POCO F8 Pro für knapp über 400€ geholt, jetzt kostet es auf Mi.com immer noch 460. Daher wundert mich der Preis beim Redmi, da das POCO dem was die Specs angeht, mit dem SD 8 Elite, Zoom-Kamera etc., einiges voraus hat.

  • Profilbild von Anton 1234
    0 # 19.08.26 um 12:37

    Anton 1234

    Was nutzt der große Akku, wenn das Handy trotzdem abends wieder ans Ladegerät muss.

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