GKU D600 Pro Max: 4K-Dashcam mit Sony STARVIS 2 für unter 85€!

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Wenn ihr auf der Straße im Ernstfall einen unanfechtbaren Beweis haben wollt, greift ihr zur Dashcam. Doch halbwegs lesbare Kennzeichen (zumindest innerorts) bei Nacht waren bisher meist teuren Premium-Modellen vorbehalten. Die neue GKU D600 Pro Max bringt nun den aktuellen Sensor-Goldstandard Sony STARVIS 2 und eine separate Heckkamera in die Preisklasse von unter 100 Euro. Wir fassen die technischen Daten zusammen und ordnen ein, was die Spezifikationen versprechen und welche Kompromisse ihr vorab einplanen müsst.

(Hinweis: Die Rabattaktion läuft bis zum 31. Oktober 2026. Preise können variieren.)

Technisches: STARVIS 2 als Star der Show

FeatureGKU D600 Pro Max
FrontkameraEchtes 4K UHD, Sony STARVIS 2 Sensor, Blende F/1.5, 170° Sichtfeld
Heckkamera1080P Full HD, Blende F/1.8, 150° Sichtfeld (nur Innenmontage)
KonnektivitätDual-Band Wi-Fi 6 (2,4 GHz & 5,8 GHz, bis zu 20 MB/s Transfer)
GPS-ModulIntegriert (zeichnet Route, Tempo und Koordinaten auf)
Bildschirm3,0 Zoll IPS-Farbdisplay
Vorunfall-AufnahmePre-Recording (30 bis 60 Sekunden vor Erschütterung)
ParküberwachungZeitraffer & Erschütterungserkennung (Hardwire-Kit erforderlich)
SprachsteuerungFreisprechbefehle (ausschließlich auf Englisch)
SpeichermicroSD-Slot (64 bis 512 GB, mind. U3/V30, nicht in Basisversion)
HalterungenSaugnapf- und 3M-Klebepad-Halterung im Lieferumfang
StromversorgungUSB-C (12V-Kfz-Ladekabel mit 3 m Länge beiliegend)

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Sony STARVIS 2 unter 85€: GKU rüstet bei der Bildqualität auf

Spätestens durch unseren Test der GKU D1000 ist klar geworden: GKU steht für Budget-Dashcams, die für kleines Geld eine Menge Hardware und Komfortausstattung mitbringen. Allerdings musste man bei früheren Modellen vor allem beim Hauptsensor und damit bei Dunkelheit und Gegenlicht sichtbare Abstriche bei der Bildqualität machen.

GKU D600 Pro Max Aufmacher

Genau hier verspricht die D600 Pro Max einen deutlichen Sprung nach vorn. Mit dem Sony STARVIS 2 Sensor und einer lichtstarken f/1.5-Blende an der Frontkamera rüstet GKU bei den Sensor-Komponenten auf. Die Technik bietet einen spürbar höheren Dynamikumfang, wodurch überstrahlte Nummernschilder im Scheinwerferlicht oder dunkle Fahrbahnränder laut Hersteller besser durchzeichnet werden sollen. Das beiliegende Rückkameramodul liefert solide 1080P-Aufnahmen, und ist wie gewöhnlich für die Heckscheibe im Innenraum gedacht.

GKU D600 Pro Max Features

Seltenes Extra: Echtes Pre-Recording vor dem Aufprall

Ein bemerkenswertes Ausstattungsmerkmal, das in dieser Preisklasse absolut nicht selbstverständlich ist, betrifft den Park- und Unfallmodus: das Pre-Recording von bis zu 60 Sekunden.

GKU D600 Pro Max Hardwire Kit

Klassische Budget-Dashcams starten die Notfallaufnahme meist erst wenige Sekunden nachdem der Erschütterungssensor ausgelöst hat. Flüchtet ein Parkrempler schnell, ist das Kennzeichen oft schon aus dem Blickfeld verschwunden. Durch einen internen Zwischenspeicher sichert die D600 Pro Max die entscheidenden Momente unmittelbar vor dem Aufprall. Das erspart euch im Ernstfall das mühsame Zusammensuchen einzelner Clips aus der fortlaufenden Loop-Aufnahme.

GKU D600 Pro Max Aufmacher

Wo der (kleine) Rotstift regiert: Speicher, Verkabelung und Sprache

Trotz der starken Sensor-Ausstattung verlangt der günstige Einstiegspreis von unter 85€ nach genauerem Hinsehen: So bekommt ihr keine Speicherkarte im Basis-Set. Ihr müsst also selbst eine schnelle microSD-Karte (Klasse U3/V30, bis zu 512 GB) besorgen. Alternativ greift ihr zum Bundle mit Speicherkarte für knapp 104€.

Wer Sprachsteuerung gewohnt ist, bekommt sie zwar bei der GKU D600 Pro Max, aber eben nur auf Englisch: Wer die Kamera per Zuruf steuern möchte (etwa um ein Video manuell zu sperren), muss zwingend englische Befehle nutzen.

Bei dieser Preisklasse ist das zwar verständlich und leider auch bei teuren Premium-Modellen üblich, aber: Das USB-C-Hardwire-Kit ist nur optional erhältlich. Das dient übrigens zur 24-Stunden-Parkraumüberwachung mit Unterspannungsschutz und wird fest am Sicherungskasten des Fahrzeugs verkabelt. Gerade für Laien wäre hier ein optionales Kabel für die OBD2-Diagnosebuchse deutlich montagefreundlicher.

GKU D600 Pro Max App

Einschätzung: Starker Sensor-Deal für preisbewusste Autofahrer

GKU packt mit dem Sony STARVIS 2 Sensor und der Vorunfall-Aufnahme zwei Ausstattungsmerkmale in die D600 Pro Max, die man sonst nur bei hochpreisigen Kameras findet. Dass man sich um die passende microSD-Karte selbst kümmern muss und das Hardwire-Kit extra kostet, lässt sich angesichts des Angebotspreises von unter 85€ für ein 4K-Dual-Set mit diesem Hauptsensor verschmerzen. Wer nach einer modernen Zweikanal-Kamera mit starker Hardware sucht, kann hier definitiv einen Versuch wagen. Wir haben uns jedenfalls um ein Testgerät bemüht.

Nun zu euch: Reicht euch eine einfache Dashcam für den Notfall oder legt ihr Wert auf den STARVIS 2? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare!

Quelle(n):

    • GKU
    • Amazon
    • China-Gadgets.de Testarchiv (GKU D1000 Praxistest)
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Thommy

Wenn ich nicht gerade mit Familie und Freunden unterwegs bin, findet man mich im Bastelkeller. Dort tüftele ich zwischen Multiplex Easystar-Klonen, Impeller-Jets, RC-Crawlern und insbesondere meinem geliebten Anycubic Mega S, dem möglichst bald noch weitere 3D-Drucker folgen sollen.

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