Vivo X500 Serie: Riesen-Akkus bis 8.000 mAh und ein kompaktes Pro
Vivo schickt mit dem Vivo X500, dem X500 Pro und dem X500 Pro Max gleich drei neue High-End-Smartphones ins Rennen, die den Fokus wie gewohnt extrem auf die Fotografie legen. Dank der fortgeführten Kooperation mit Zeiss, neuen Telekonverter-Aufsätzen und riesigen Akkukapazitäten will der Hersteller im Flaggschiff-Segment ganz vorne mitmischen. Für den deutschen Markt steht der Zeitplan ebenfalls schon fest.
Inhalt
Vergleich: Vivo X500 Serie
| Kategorie | Vivo X500 | Vivo X500 Pro | Vivo X500 Pro Max |
|---|---|---|---|
| Displaygröße | 6,59 Zoll (flach) | 6,36 Zoll (flach) | 6,85 Zoll (flach) |
| Display-Typ | AMOLED, 2.750 × 1.260 Pixel (459 PPI) | AMOLED, 2.660 × 1.216 Pixel (459 PPI) | AMOLED, 3.168 × 1.440 Pixel (2K, 507 PPI) |
| Bildwiederholrate & Helligkeit | 30 bis 144 Hz, bis zu 4.000 nits | 1 bis 144 Hz (LTPO), bis zu 4.500 nits | 1 bis 144 Hz (LTPO), bis zu 4.400 nits |
| Prozessor (SoC) | MediaTek Dimensity 9600M (3nm, max. 4,21 GHz) | MediaTek Dimensity 9600 Pro (2nm, max. 4,55 GHz) | MediaTek Dimensity 9600 Pro (2nm, max. 4,55 GHz) |
| Zusätzlicher Bildchip | Vivo V3+ | Vivo V3+ & VS1 | Vivo V3+ & VS1 |
| Arbeitsspeicher (RAM) | 12 GB LPDDR5X Ultra | 12 GB / 16 GB LPDDR5X Ultra | 12 GB / 16 GB LPDDR5X Ultra |
| Interner Speicher (ROM) | 256 GB / 512 GB / 1 TB UFS 4.1 | 256 GB / 512 GB / 1 TB UFS 4.1 | 256 GB / 512 GB / 1 TB UFS 4.1 |
| Hauptkamera (Rückseite) | 50 MP (Sony LYT-828, f/1.68, OIS) | 50 MP (Sony Lytia L910, f/1.57, OIS) | 50 MP (Sony Lytia L910, f/1.57, OIS) |
| Ultraweitwinkel | 50 MP (f/2.0) | 50 MP (f/2.0) | 50 MP (f/2.0) |
| Periskop-Telekamera | 64 MP (f/2.55, 3,1x optischer Zoom) | 64 MP (f/2.52, 3,5x optischer Zoom) | 200 MP (Zeiss APO, f/2.67, 3,5x optischer Zoom, OIS) |
| Frontkamera | 50 MP (f/2.0, AF) | 50 MP (f/2.0, AF) | 50 MP (f/2.0, AF) |
| Videoaufzeichnung (Max.) | 8K (Rückseite) / 4K (Front) | 8K (Rückseite) / 4K (Front), 4K @ 240fps / 120fps DCG HDR | 8K (Rückseite) / 4K (Front), 4K @ 240fps / 120fps DCG HDR, Aufnahme auf externe SSD |
| Akkukapazität (Typisch) | 7.500 mAh | 6.510 mAh | 8.000 mAh |
| Ladeleistung | 90W FlashCharge (Kabel), 40W Wireless | 90W FlashCharge (Kabel), 40W Wireless | 90W FlashCharge (Kabel), 40W Wireless |
| Konnektivität | Wi-Fi 7, Bluetooth 5.4, NFC, Infrarot | Wi-Fi 7, Bluetooth 5.4, NFC, Infrarot | Wi-Fi 7, Bluetooth 5.4, NFC, Infrarot |
| Sensoren & Biometrie | 3D-Ultraschall-Fingerabdruck, Gesichtsentsperrung | 3D-Ultraschall-Fingerabdruck, Gesichtsentsperrung | 3D-Ultraschall-Fingerabdruck, Gesichtsentsperrung |
| Abmessungen (B x H x T) | 74,49 × 157,01 × 8,15 mm | 71,92 × 151,78 × 7,95 / 8,12 mm | 76,82 × 163,32 × 7,95 / 8,12 mm |
| Gewicht | 211 g / 213 g | 192 g / 197 g | 225 g / 229 g |
| Betriebssystem | OriginOS 7 (basierend auf Android 17) | OriginOS 7 (basierend auf Android 17) | OriginOS 7 (basierend auf Android 17) |
| Startpreis in China (UVP) | Ab 5.499 Yuan (ca. 715 €) | Ab 6.499 Yuan (ca. 845 €) | Ab 6.999 Yuan (ca. 910 €) |
Ungewöhnliche Größenordnung: Das Pro-Modell wird zum Kompakt-Flaggschiff
Beim Blick auf das Line-up sticht sofort eine kuriose Entscheidung ins Auge, denn das Vivo X500 Pro ist mit seinem 6,36-Zoll-AMOLED-Display überraschenderweise das kleinste Gerät der gesamten Reihe. Wer ein handliches Smartphone sucht, bekommt hier ein 1 bis 144 Hz LTPO-Panel von BOE mit einer Auflösung von 2660 × 1216 Pixeln und einer Spitzenhelligkeit von bis zu 4.500 nits. Das Standardmodell Vivo X500 fällt mit 6,59 Zoll (2750 × 1260 Pixel, 144 Hz, bis zu 4.000 nits) schon ein ganzes Stück größer aus, während das Vivo X500 Pro Max mit satten 6,85 Zoll und scharfer 2K-Auflösung (3168 × 1440 Pixel, 507 PPI, 4.400 nits) den Spitzenplatz als echter Riese einnimmt. Alle drei Modelle setzen erfreulicherweise auf ein komplett flaches Display.

Beim Gehäusedesign bleibt sich Vivo bei den Pro-Modellen weitgehend treu und verbaut das bekannte, zentrierte runde Kameramodul auf der Rückseite. Das Basismodell Vivo X500 hebt sich optisch jedoch etwas ab. Hier sitzt das kreisrunde Kameraelement auf einem zusätzlichen, eckigen Plateau, was optisch durchaus an Lösungen von Xiaomi oder Apple erinnert und mal für frischen Wind im Vivo-Portfolio sorgt. Mit einem Aluminiumrahmen und einer Bautiefe von schlanken 7,95 mm bis 8,15 mm liegen die Geräte gut in der Hand, wobei das Gewicht je nach Material zwischen leichten 192 g beim Pro und spürbaren 229 g beim Pro Max variiert.
Flagship-Power mit MediaTek Dimensity 9600 und eigenen Bildchips
Unter der Haube verabschiedet sich Vivo im Standardmodell vom absoluten High-End-Chip und verbaut den im 3nm-Verfahren gefertigten MediaTek Dimensity 9600M, dessen Taktrate bei bis zu 4,21 GHz liegt und von einer ARM G1-Ultra GPU flankiert wird. In den beiden Pro-Ablegern kommt hingegen der brandneue Flaggschiff-Prozessor MediaTek Dimensity 9600 Pro im modernen 2nm-Verfahren zum Einsatz, welcher mit Taktraten von bis zu 4,55 GHz und einer Mali-G2-Ultra-NX GPU maximale Leistung verspricht.

Zur Entlastung des Hauptprozessors steckt im Basismodell der hauseigene V3+ Bildprozessor, während das X500 Pro und das X500 Pro Max zusätzlich noch auf den VS1 Chip setzen. An Speicheroptionen stehen wahlweise 12 GB oder 16 GB LPDDR5X Ultra Arbeitsspeicher sowie flotter UFS 4.1 Massenspeicher mit 256 GB, 512 GB oder 1 TB zur Auswahl. Eine Speichererweiterung per microSD-Karte gibt es wie gewohnt nicht.
Zeiss-Kamerasysteme und optionale Telekonverter für Kreative
Die Kameras bilden traditionell das Herzstück der X-Reihe, wobei die maximale Performance ganz klar dem Vivo X500 Pro Max vorbehalten bleibt. Vivo spendiert dem Topmodell eine 50 MP Hauptkamera mit einem neuen Sony Lytia L910 Sensor (f/1.57, OIS), eine 50 MP Ultraweitwinkelkamera (f/2.0) sowie ein echtes Highlight auf dem Datenblatt: eine 200 MP Periskop-Telekamera mit 3,5-fachem optischen Zoom (f/2.67, OIS, Zeiss APO).

Beim Vivo X500 und X500 Pro kommt dagegen jeweils eine 64 MP Periskop-Telekamera zum Einsatz, die beim Basismodell einen 3,1-fachen optischen Zoom (f/2.55) und beim Pro einen 3,5-fachen Zoom (f/2.52) liefert. Die Hauptkamera des Basis-X500 setzt auf den Sony LYT-828 Sensor mit f/1.68 und optischer Bildstabilisierung, während das Pro-Modell ebenfalls den lichtstärkeren Sony Lytia L910 Sensor spendiert bekommt. Alle drei Geräte nutzen auf der Vorderseite eine 50 MP Selfie-Kamera mit Autofokus (f/2.0).
Videografen kommen ebenfalls auf ihre Kosten, denn die Pro-Modelle unterstützen Videoaufnahmen mit 4K bei 240 fps für extreme Zeitlupen, 4K mit 120 fps DCG HDR sowie bis zu 8K-Auflösung. Das Pro Max erlaubt zudem die direkte Aufnahme auf eine externe SSD. Ein extrem spannendes Feature für alle Fotobegeisterten sind die Telekonverter-Aufsätze, welche sich über entsprechendes Zubehör an allen Modellen der X500-Serie befestigen lassen und die optische Reichweite für Sport- oder Bühnenaufnahmen nochmals drastisch erweitern.
Riesige Akkus bis zu 8.000 mAh und moderne Ausstattung
Echte Maßstäbe will Vivo bei den Akkulaufzeiten setzen. Im kompakten Vivo X500 Pro steckt bereits ein beachtlicher 6.510 mAh Akku, während das größere X500 auf enorme 7.500 mAh kommt. Dem Vivo X500 Pro Max spendiert man sogar eine gewaltige Kapazität von 8.000 mAh, was für herausragende Laufzeiten im Alltag sorgen dürfte. Geladen wird die gesamte Modellreihe kabelgebunden mit bis zu 90W FlashCharge über den USB-C-Anschluss, während kabelloses Laden mit soliden 40W ebenfalls bei allen Varianten mit an Bord ist.
Ausgeliefert werden die Smartphones mit OriginOS 7, welches bereits auf Android 17 basiert. Zur Entsperrung kommt ein moderner 3D-Ultraschall-Fingerabdrucksensor unter dem Display sowie eine Gesichtserkennung zum Einsatz. Abgerundet wird das Datenblatt durch vollwertigen Schutz gegen Staub und Wasser nach IP68 und IP69, Stereolautsprecher, Wi-Fi 7, Bluetooth 5.4 mit Unterstützung für aptX HD und LDAC, NFC sowie einen integrierten Infrarotblaster.
Durchdachte Neuerungen mit starkem Fokus auf Foto-Enthusiasten
Vivo fährt mit der X500-Serie eine interessante Strategie. Das Pro-Modell mit seinem 6,36-Zoll-Display mutiert zum echten Kompakt-Flaggschiff, denn starke Kameras und viel Power in einem handlichen Format sind selten geworden. Natürlich handelt es sich aber auch hier nicht um ein Mini-Gerät. Wer allerdings das absolute Maximum an Zoom-Performance will, muss zwangsläufig zum riesigen Pro Max greifen, da nur dort die 200-MP-Telekamera sitzt. Die Unterstützung für optionale Telekonverter-Aufsätze ist ein beliebtes Feature, welches den Fokus auf anspruchsvolle Fotografen nochmals unterstreicht.
In China startet das Vivo X500 bei 5.499 Yuan (umgerechnet rund 715 Euro), während das kompaktere X500 Pro bei 6.499 Yuan (ca. 845 Euro) beginnt. Für das X500 Pro Max werden mindestens 6.999 Yuan (ca. 910 Euro) fällig, wobei die voll ausgestattete Creator-Edition mit Satellitenkommunikation sogar mit 12.999 Yuan (ca. 1.690 Euro) zu Buche schlägt. Ich bin sehr gespannt, wie Vivo die Euro-Preise bei der Ankündigung am 27. Oktober staffeln wird, wenn die Geräte den Schritt nach Deutschland wagen. Bereits sehr hohe China-Preise deuten auf nicht allzu günstige Geräte, wenn sie dann ab 5. November käuflich erhältlich sind. Wer sich vorher registriert kann aber wohl bis zu 120€ sparen.
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