SOYO S4 Plus: 24 GB LPDDR5 RAM & Ryzen 7 für 390,65 Euro – Preis-Kracher für Mini-PC-Fans

SoyoS4Plus-Aufmacher

Und so schnell ist das krasse Angebot für 356€ schon wieder weg. Immerhin: Wir haben noch einen weiteren Händler ausfindig gemacht, der sogar direkt aus Deutschland versendet: So bekommt ihr den SOYO S4 Plus mit 24 GB LPDDR5 und 512GB SSD für immer noch sehr starke 390,65€ bei AliExpress mit dem Gutschein: GADGETSDE45.

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In unserem letzten Test des GMKtec EVO X2 haben wir euch gezeigt, wie viel Potenzial in modernen Mini-PCs steckt, wenn man sie als kompakte Heim-Workstations oder lokale KI-Server nutzt. Einzig der Preis von derzeit sogar über 2000 Euro ist dort eine klare Hürde. Auch wenn der Markt für kompakte China-Rechner dank aktueller Speicherkrise angespannt ist, gibt es immer wieder kleine erfreuliche Preis-Knaller wie etwa den beliebten Firebat F1 P Mini-PC unter 400€. Jetzt aber denkt sich AliExpress: Hauen wir doch statt 16GB LPDDR5 einfach 24GB LPDDR5 raus, packen noch einen AMD Ryzen 7 mit starker 780M-Grafik dazu und bieten das Ganze als SOYO S4 Plus Mini-PC für 390€ an!

Preisübersicht: SOYO S4 Plus (Versand aus der EU!)

  • SOYO S4 Plus (24 GB LPDDR5 / 512 GB SSD):
  • (Hinweis: Der Versand erfolgt direkt aus Frankreich. Es fallen also keine lästigen Zoll- oder Einfuhrgebühren an!)

Technisches: Das steckt im 390-Euro-Rechner

FeatureSOYO S4 Plus
ProzessorAMD Ryzen 7 H255 (8 Kerne, 16 Threads, bis 4,7 GHz)
GrafikeinheitAMD Radeon 780M (12 CUs, bis 2,2 GHz)
Arbeitsspeicher24 GB LPDDR5-5600 (fest verlötet)
Speicherplatz512 GB M.2 NVMe PCIe 3.0 SSD
Video-AusgängeTriple-Display: HDMI 2.0, DisplayPort 1.4, USB-C
Anschlüsse Front2x USB-A (3.0/3.2), 1x USB-C, 3,5 mm Audio, Power-Button
Anschlüsse Rückseite4x USB-A (3.0/3.2), HDMI, DP, RJ45-LAN, Stromanschluss
KonnektivitätWi-Fi 6, Bluetooth 5.2, Gigabit LAN (RJ45)
BetriebssystemWindows 11 (vorinstalliert)
Abmessungen128 x 128 x 47,6 mm

24 GB RAM: Warum diese Zahl so ungewöhnlich ist

Der absolute „Wow-Faktor“ bei diesem Angebot ist der Arbeitsspeicher. Normalerweise staffeln Hersteller ihre Mini-PCs in 16 GB oder 32 GB. SOYO liefert den S4 Plus mit 24 GB LPDDR5-5600 RAM aus. Zwar ist dieser fest verlötet, doch in der Praxis ist diese Zwischengröße gerade bei bestimmten Arbeitsabläufen ein Gewinn für preisbewusste Käufer.

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Nerd-Wissen: Warum 24 GB RAM der Einstieg in schlauere KI-Modelle sind
Mini-PCs besitzen keinen eigenen Grafikspeicher (VRAM). Die integrierte Radeon 780M teilt sich den Arbeitsspeicher dynamisch mit dem Betriebssystem. 16 GB RAM (wie beim Firebat F1 P) sind absolut ok, um kompakte 8B-Modelle fokussiert zu betreiben. Wo liegt also der Vorteil der 24 GB beim SOYO? Ganz einfach: Man kann einen Sprung in die nächstgrößere Modellklasse bei lokalen KI-Modellen machen (14B/16B). Auch dann hat man noch genügend Speicher für Kontext, also z.B. für das Füttern der KI mit langen Texten. Außerdem habt ihr so noch mehr Ressourcen, wenn ihr in Sachen Multitasking unterwegs seid: Hier lokale KI, da ein wenig Office bei dutzenden Browser-Tabs.

Desktop-Power im 13-Zentimeter-Würfel

Unter der „mondsilbernen“ Gehäusehaube schlägt ein AMD Ryzen 7 H255. Wie wir bereits in unserer letzten Vorstellung zu günstigen Mini-PCs anhand des FireBat F1 P erklärt haben, handelt es sich hierbei um eine exotische, aber sehr performante OEM-Bezeichnung für den asiatischen Markt. De facto bekommt ihr hier echte Zen-4-Architektur mit 8 Kernen und 16 Threads, kombiniert mit der starken Radeon 780M Grafikeinheit.

SoyoS4Plus Ryzen 7

Die Leistung reicht aus, um E-Sport-Titel in 1080p flüssig zu spielen. Die Abwärme dieses Chips fängt SOYO mit einem aufwendigen Kühlsystem auf: Vierseitige Lufteinlässe, U-förmige Heatpipes und ein ultraflacher Lüfter sollen die Hardware vor dem Drosseln bewahren. Traditionell solltet ihr euch gerade in Anbetracht des Preises nicht auf ultraleise Lüfter einstellen.

SoyoS4Plus Radeon780m

Gespart wurde außerdem bei der PCIe-Generation: Die verbaute 512-GB-SSD funkt „nur“ über PCIe 3.0 statt 4.0. Im Alltag werdet ihr diesen Geschwindigkeitsunterschied kaum bemerken. Zudem bietet die Rückseite mit HDMI 2.0, DisplayPort 1.4 und USB-C echten Triple-Display-Support. Ein kleines Detail, bei dem sich die Händlerangaben widersprechen, ist der LAN-Port: Hier wird teils von 2,5G und teils von normalem Gigabit-LAN gesprochen. Geht bei dem Preis zur Sicherheit von standardmäßigem Gigabit-Ethernet aus.

Einschätzung: Top-Alternative zum Firebat F1 P

Erinnert ihr euch an den Firebat F1 P, den wir als Preis-Leistungs-Sieger gekürt haben? Der kostete knapp 388 Euro für 16 GB RAM. Der SOYO S4 Plus liefert für 390 Euro denselben starken Prozessor, packt aber noch einmal 8 GB wertvollen schnellen LPDDR5-Speicher obendrauf. Gerade in Zeiten, in denen Speicher extrem teuer ist, müssen wir auch bei diesem Gadget – solange der Preis aktuell ist – von einem No-Brainer sprechen, sorry. 🙂

Kleiner Wermutstropfen: SOYO liefert kein Windows standardmäßig mit. Das lässt sich aber günstig erwerben – oder ihr wechselt gleich auf Linux Mint, Fedora und Co. Da das Gerät direkt aus Frankreich verschickt wird, gibt es kein Zoll-Risiko. Der Gutscheincode wird bei diesem Preis jedoch mit Sicherheit blitzschnell vergriffen sein.

Quelle(n):

52c52d30690f49aaa5a093ba58c309d1 Hier geht's zum Gadget

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Thommy

Wenn ich nicht gerade mit Familie und Freunden unterwegs bin, findet man mich im Bastelkeller. Dort tüftele ich zwischen Multiplex Easystar-Klonen, Impeller-Jets, RC-Crawlern und insbesondere meinem geliebten Anycubic Mega S, dem möglichst bald noch weitere 3D-Drucker folgen sollen.

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Kommentare (2)

  • Profilbild von Max Haberer
    0 # 06.10.26 um 18:35

    Max Haberer

    Sind die USB 3.0 Anschlüsse gut genug um externe NVME SSDs dauerhaft laufen zu lassen mit annehmbaren Geschwindigkeiten? 512GB wären sonst arg wenig.

    • Profilbild von Thommy
      0 # 06.10.26 um 20:24

      Thommy CG-Team

      Hängt davon ab, was du als "annehmbar" definierst. Mit USB 3.0 wirst du nur einen Bruchteil der potenziellen Geschwindigkeit einer NVME-SSD haben, also vielleicht 400 bis 500 MB/s. Das reicht für Backups, Datengrab für Filme oder Musik, Office, Auslagern von Fotos usw. Wofür es nicht reicht: Direkter 4K-Videoschnitt oder sowas wie vifrtuelle Maschinen oder wenn du jobtechnisch sehr viele GB jeden Tag hin- und herscheffeln musst.

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