Atorch UD18 USB Messgerät: Lädt dein Smartphone wirklich mit 120W?

„SuperCharge“, „HyperCharge“, „TurboPower“ mit 120 Watt oder mehr. Aber was kommt wirklich am Smartphone an? Und wieviel zieht eigentlich der Laptop am USB-C-Netzteil? Wer es genau wissen will, braucht ein Messgerät. Der Atorch UD18 ist dabei so etwas wie das Schweizer Taschenmesser unter den USB-Testern, da er sogar klassische DC-Rundstecker beherrscht. Wem das zu viel Technik ist, für den haben wir auch eine günstige No-Name-Alternative. Was können also beide Gadgets konkret?

Atorch UD18 Aufmacher

Atorch UD18: Das Multitalent mit DC-Anschluss & Temperatursensor

Im Gegensatz zu einfachen USB-Messsticks ist der UD18 eine vollwertige Analyse-Station. Das absolute Alleinstellungsmerkmal in dieser Preisklasse ist die enorme Anschluss-Vielfalt. Ihr findet hier nicht nur USB-A und USB-C Ein- und Ausgänge, sondern auch klassische DC 5.5/2.5mm Hohlstecker und könnt auch eine Temperatursonde anschließen.

AtorchUD18 Anschluesse

Das bedeutet in der Praxis, dass ihr damit nicht nur Smartphones überprüfen könnt, sondern auch Netzteile von Routern, LED-Strips oder Laptops, die noch keinen USB-C-Anschluss haben. Das drehbare Farbdisplay liefert dabei Messwerte mit bis zu 6 Stellen hinter dem Komma, was für den Hausgebrauch mehr als präzise genug ist.

AtorchUD18 Messbereich

Ein Pro-Feature ist das integrierte Bluetooth-Modul. Über die „E-Test“ App für iOS und Android lassen sich die Messwerte live auf dem Handy verfolgen und als Graph aufzeichnen. Das ist dann z.B. interessant, um Ladekurven zu analysieren und zu sehen, wann genau das Smartphone die Ladeleistung drosselt oder wie sich eine Powerbank bei Kälte verhält. Zudem lassen sich Sicherheitsgrenzen definieren, sodass der Tester den Ausgang abschaltet, wenn die Spannung zu hoch steigt oder der Stromfluss stoppt, weil der Akku voll ist.

AtorchUD18 App

Atorch UD18: Das finden wir nicht so gut

Ganz perfekt ist der UD18 allerdings nicht. Die Anschlüsse liegen teils nah beieinander, sodass es bei der gleichzeitigen Nutzung von dicken USB-Kabeln und dem Hohlstecker schnell eng wird und man Kabel-Tetris spielen muss. Zudem solltet ihr wissen, dass der UD18 ein reines Messgerät ist und keinen internen PD-Trigger besitzt. Er kann also von sich aus keine 20V Spannung bei einem USB-C-Netzteil anfordern, sondern misst nur das, was ein angeschlossenes Endgerät aushandelt. Wer Netzteile „trocken“ testen will, braucht dafür zusätzliche Hardware. Auch die Bedienung über die wenigen Tasten am Gehäuse erfordert anfangs etwas Geduld – davon können wir angesichts der früheren Nutzung eines Atorch AC-Messgeräts ein Lied singen.

AtorchUD18 Tempsonde

Die günstige Alternative: USB A & C-Kombi-Tester

Wem Bluetooth und Hohlstecker egal sind und wer einfach nur wissen will, ob das Handyladegerät funktioniert, der greift zur günstigeren No-Name-Variante. Dieses kompakte Gerät kombiniert USB-A und USB-C Anschlüsse in einem Gehäuse und deckt einen Spannungsbereich von 4,5 bis 36 Volt ab.

USBCUSBATester

Auf dem farbigen IPS-Display werden alle wichtigen Werte wie Strom, Spannung, Leistung und die geladene Kapazität übersichtlich dargestellt. Es unterstützt die gängigen Schnellladeprotokolle und reicht für den schnellen Check zwischendurch völlig aus, auch wenn man auf eine App-Auswertung verzichten muss.

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Einschätzung: Nerd-Spielzeug oder Werkzeug? Beides!

Für rund 20 Euro ist der Atorch UD18 ein extrem mächtiges Werkzeug, wenn man ein möglichst vielseitiges Messgerät sucht. Allein die Möglichkeit, Hohlstecker-Netzteile zu messen, macht ihn einzigartig. Wer nur mal eben sehen will, ob das Kabel defekt ist, fährt mit dem günstigen Kombi-Tester für knapp 7 Euro aber genauso gut und spart sich die komplexe Bedienung. Habt ihr einen USB-Messgerät am Start und wenn ja, welches?

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Thommy

Wenn ich nicht gerade mit Familie und Freunden unterwegs bin, findet man mich im Bastelkeller. Dort tüftele ich zwischen Multiplex Easystar-Klonen, Impeller-Jets, RC-Crawlern und insbesondere meinem geliebten Anycubic Mega S, dem möglichst bald noch weitere 3D-Drucker folgen sollen.

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