3D-Druck spielend lernen: Bambu Lab eröffnet erstes Kreativzentrum für Kinder
Bambu Lab möchte den 3D-Druck aus der reinen Werkstatt-Nische herausholen und stärker im Familienalltag verankern. In Kooperation mit dem chinesischen Entertainment-Anbieter meland hat der Hersteller nun in Shenzhen das landesweit erste „3D Printing Creativity Center“ für Kinder eröffnet. Ziel des Projekts ist es, Kindern zwischen 5 und 12 Jahren die Technologie durch spielerische Interaktion und strukturierte Lernkurse näherzubringen. Wie sieht dabei der Edutainment-Ansatz in der Praxis aus?
Erlebniswelt und Cyber-Landschaften
Das neu gestaltete Zentrum ist in zwei funktionale Bereiche unterteilt. In der sogenannten Erlebniszone steht ein großformatiges Modell einer „Cyber-Stadt“ im Mittelpunkt, das fast vollständig aus 3D-gedruckten Komponenten besteht. Hier nutzt Bambu Lab sein modulares Spielzeug-Ökosystem, um komplexe Strukturen und Lichteffekte zu zeigen, die Kinder zum direkten Ausprobieren anregen sollen.
Flankiert wird dieser Bereich von einer Glas-Wand, an der mehrere Bambu Lab A1 Drucker live in Aktion zu sehen sind. So können Eltern und Kinder den Entstehungsprozess eines Modells von der ersten Schicht an beobachten, bevor sie selbst aktiv werden.
Vom Konzept zum fertigen Objekt
Der eigentliche Bildungsaspekt findet in den integrierten Unterrichtsräumen statt. Das Programm richtet sich an Kinder im Alter von 5 bis 12 Jahren und ist in Einführungs- sowie Aufbaukurse unterteilt. In den Basiskursen lernen die Teilnehmer unter Anleitung das Fundament der FDM-Technologie und die grundlegende Bedienung der Hardware kennen.
Die fortgeschrittenen Entdecker-Klassen gehen einen Schritt weiter: Hier lernen Kinder, ihre eigenen Ideen in einfache digitale 3D-Modelle zu übersetzen. Am Ende des Kurses steht der physische Druck des selbst entworfenen Objekts, das die Teilnehmer als Resultat ihres kreativen Prozesses mit nach Hause nehmen dürfen.
Um ein konsistentes Erlebnis zu gewährleisten, hat Bambu Lab das Personal vor Ort intensiv geschult. Die Mitarbeiter fungieren als Mentoren, die den gesamten Pfad von der ersten Idee bis zum fertigen Druck begleiten. Damit wird der 3D-Druck als vollständiger „Schöpfungsweg“ inszeniert, der eigenständiges Denken und handwerkliches Geschick fordert.
Investition in die Maker von morgen
Für Bambu Lab stellt die Partnerschaft mit meland den ersten praktischen Versuch dar, 3D-Druck-Hardware systematisch in den Bereich der außerschulischen Familien-Bildung zu integrieren. Während der reine Verkauf von Druckern weiterhin das Kerngeschäft bildet, zielt dieser Edutainment-Weg darauf ab, eine neue Generation von Anwendern frühzeitig mit dem eigenen Ökosystem vertraut zu machen.
Ob und wann solche Bildungskonzepte auch den Weg nach Europa finden, bleibt abzuwarten – der Trend zeigt jedoch deutlich, dass 3D-Druck zunehmend als Werkzeug zur Förderung von Problemlösungskompetenz verstanden wird. Mit über 140 Standorten in 70 chinesischen Städten verfügt Partner meland zudem über eine enorme Infrastruktur, um dieses Modell in Zukunft großflächig auszurollen.
Was haltet ihr von diesem Bildungsansatz? Sollte 3D-Druck bereits im Kindesalter gefördert werden oder bleibt das für euch ein Thema für Erwachsene? Schreibt es uns in die Kommentare!
Quelle(n):
- Bambu Lab Pressemitteilung
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