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Biqu Panda Treat: Jetzt bedruckt euer Bambu Lab Kaffee, Kekse & Co!

Schonmal den Zuckerguss-Schriftzug eurer Torte verkackt? Oder verschmähen alle eure Barista-Skills, weil sie die „Blume“ im Kaffee-Milchschaum nicht erkennen? Dann spitzt mal die Ohren, denn der Hersteller Biqu, der sich immer mehr zur „Zubehörschmiede“ für Bambu Lab entwickelt, hat was Abgefahrenes im Gepäck: den Biqu Panda Treat. Dieses Add-On verwandelt euren Bambu Lab-Drucker in einen Lebensmitteldrucker. Statt Plastik zu schmelzen, verziert dieses Gadget Kekse, Toasts oder eben den Milchschaum im Kaffee. Aber wie funktioniert das genau?

Biqu Panda Treat Aufmacher

Funktionsweise: Ein Tintenstrahldrucker für Essen

Falls ihr jetzt vielleicht im ersten Moment gedacht habt, dass der Biqu Panda Treat euer Schnitzel druckt – nein, das tut er nicht. Der Panda Treat ist kein klassischer Extruder, sondern funktioniert primär wie der Druckkopf eines Tintenstrahldruckers. Er wird einfach an den vorhandenen Toolhead der Bambu Lab A-, P- oder X-Serie geklipst und über den Lüfter-Port mit Strom versorgt.

Die Hauptfunktion ist das Sprühen von essbaren Lebensmittelfarben. Ihr legt also einen Keks oder Macaron auf das Druckbett, und der Drucker fährt das Motiv ab, um es einzufärben. Neben reiner Tinte soll das System laut BIQU auch dickflüssigere Massen wie Zuckerguss verarbeiten können, um Schriftzüge oder leichte 3D-Effekte auf Torten zu zaubern. Damit eröffnen sich für (Hobby-)Bäcker, Barista und Co. völlig neue Möglichkeiten.

Biqu Panda Treat Aufmacher

Das Problem: Woher kommt die Tinte?

Technisch klingt das spannend, aber aktuell gibt es eine große Unbekannte: Das Verbrauchsmaterial. BIQU wirbt zwar mit FDA-konformen, sogar Halal- und Koscher-zertifizierten Zutaten, doch im Shop sucht man diese vergeblich. Bisher sind weder die Lebensmittelfarbe noch der Zuckerguss bestellbar. Ob man hier auf Standard-Patronen anderer Hersteller zurückgreifen kann oder an ein proprietäres System von BIQU gebunden ist, bleibt offen. Das jedoch ist eine wichtige Frage, wenn es um Folgekosten geht.

Sicherheit: Geht vor

Ein cleveres Detail ist die strikte Trennung vom Rest des Druckers. Da das Add-on außen am Toolhead sitzt, kommt das Essen nie mit den PTFE-Schläuchen oder der Nozzle in Berührung. Hygienisch ist das Konzept also durchdacht, solange man den Bauraum sauber hält. Biqu stellt für das Addon eine separate Weboberfläche bereit, die den passenden G-Code für den Drucker liefert.

Biqu Panda Treat: Geniale Spielerei für Barista & Hobby-Bäcker

Für Cafés oder Hobby-Bäcker ist der Biqu Panda Treat eine geniale Spielerei. Latte Art oder personalisierte Kekse auf Knopfdruck sind ein echtes Highlight. Solange BIQU aber nicht klärt, woher man die zertifizierte Tinte und den Guss bekommt und was der Spaß im Unterhalt kostet, bleibt es erst mal nur ein spannendes Konzept. Immerhin: Das Modul ist im BIQU-Shop gelistet, aber aktuell als „Ausverkauft“ (0,00$) markiert. Ein Preis von ca. 149 USD steht im Raum. Ein Verkaufsdatum ist noch nicht bekannt.

Würdet ihr eure Lebensmittel in den 3D-Drucker legen?

Quelle(n):

6938a26cd08242a49119c274c4627b71 Hier geht's zum Gadget

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Thommy

Wenn ich nicht gerade mit Familie und Freunden unterwegs bin, findet man mich im Bastelkeller. Dort tüftele ich zwischen Multiplex Easystar-Klonen, Impeller-Jets, RC-Crawlern und insbesondere meinem geliebten Anycubic Mega S, dem möglichst bald noch weitere 3D-Drucker folgen sollen.

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