Creality mit neuem Sermoon P1 All-in-One-3D-Scanner: Kann der Revopoint Miraco einpacken? | CES 2026
Revopoint hat mit dem Miraco vorgelegt, 3DMakerpro mit dem Toucan nachgezogen – und jetzt will Creality auch ein Stück vom Kuchen. Zur CES 2026 präsentiert der Hersteller den Creality Sermoon P1, ein wahres Leistungsmonster, das dank Qualcomm-Prozessor und modernster Technik die Konkurrenz das Fürchten lehren soll. Kann dank dieses neuen All-in-One-3D-Scanners der Revopoint Miraco also nun einpacken?
Inhalt
Technisches: Creality Sermoon P1 mit 2 wechselbaren Akkus
| Feature | Detail |
|---|---|
| Typ | All-in-One Handheld-Scanner (Standalone) |
| Prozessor | Qualcomm SoC (8 Kerne, Adreno 740 GPU) |
| Genauigkeit | Bis zu 0,02 mm |
| Lichtquelle | Hybrid: Infrarot & Blauer Laser (für Metall/Schwarz) |
| Scangeschwindigkeit | 60 fps (Standalone) / 100 fps (PC-Verbindung) |
| Display | 6 Zoll Touchscreen |
| Konnektivität | WiFi 7, USB-C |
| Stromversorgung | 2x wechselbare Akkus (je 3500 mAh) |
| Besonderheit | Scannt auch bei hellem Tageslicht (bis 100k Lux) |
Design: Lenkrad oder Scanner?
Genauso wie beim Revopoint Miraco setzt Creality beim Sermoon P1 auf ein Zwei-Hand-Design. Man hält das Gerät also wie ein Lenkrad oder eine Konsole. Das sorgt für Stabilität bei großen Objekten, könnte bei kleinen Teilen oder engen Winkeln aber unhandlich werden. In der Mitte prangt ein 6 Zoll großer Touchscreen, auf dem ihr den Scan live verfolgen und bearbeiten könnt – ganz ohne PC.
Dafür sorgt ein leistungsstarker Qualcomm-SoC mit 8 Kernen und einer Adreno 740 GPU. Das klingt verdächtig nach einem Snapdragon 8 Gen 2, was für einen Scanner extrem viel Rechenpower bedeutet. Unterstützt wird der Chip von einem dedizierten DSP mit 48 TOPS Leistung. Das Ergebnis: Bis zu 60 Bilder pro Sekunde im Standalone-Modus. Wer den Scanner doch per Kabel oder WiFi 7 an den PC hängt, schafft sogar 100 FPS.
Hybrid-Technik: Infrarot & Laser
Spannend ist die Lichttechnik. Der Sermoon P1 nutzt ein Hybrid-System. Infrarot für schnelle Scans von organischen Formen (Gesichter, Körper) und blaue Laser für technische Bauteile, Metall oder schwarze Oberflächen. Creality verspricht, dass man Metalloberflächen damit auch ohne Mattierungsspray scannen kann – ein Feature, das wir erst glauben, wenn wir es sehen.
Zur Erinnerung: Diese Funktion konnte bei unserem Test des Revopoint MetroY Pro nicht überzeugen. Sehr wohl überzeugen soll hingegen beim neuen Creality Sermoon P1 die Performance bei hellem Tageslicht (bis 100.000 Lux im Lasermodus), was ihn auch für Außeneinsätze (z.B. KFZ-Teile) interessant macht.
Einschätzung: Der Miraco-Killer?
Der Creality Sermoon P1 ist deshalb so spannend, weil er rein technisch gesehen die Vorzüge des Revopoint Miraco (Handheld, Infrarot-Strukturlicht) mit aktuellen Hybrid-Geräten (Revopont Metro-Reihe, Creality Raptor-Reihe) aus Blaulicht-Laser und Infrarot vereint.
WiFi 7, wechselbare Akkus (ein Vorteil gegenüber dem fest verbauten Akku im Miraco) und die hohe Rechenleistung sind starke Argumente. Aber auch hier wird es einmal mehr auf die Software-Performance ankommen. Ist diese solide, dann steht die Wachablösung des Miraco als bester All-in-One-Scanner wohl bevor. Aktuell gibt es noch keinen offiziellen Preis. Der Marktstart ist für Ende Januar 2026 geplant. Wir erwarten einen Preis im Bereich von 1.200€ bis 1.500€, ähnlich zur Konkurrenz.
Quellen:
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