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Creality SparkX i7: Neuer 3D-Drucker kommt mit KI & RGB

Erinnert ihr euch noch an die Creality „Hi“-Serie? Nein? Ihr habt da unserer Meinung auch nicht viel verpasst. Nachdem diese Reihe bei uns im Test eher für Stirnrunzeln als für Begeisterung gesorgt hat, scheint Creality das Kapitel nun endgültig zuzuschlagen. Die neue Marschrichtung heißt SparkX und soll genau das sein, was die „Hi“-Drucker sein wollten: Echte Alltagsgeräte für Anfänger, die mehr Zeit mit Drucken als mit Schrauben verbringen wollen. Der erste Sprössling dieser neuen Familie ist der Creality SparkX i7, der ab dem 06.01.2025 vorbestellbar ist. Wir schauen uns an, ob das nur alter Wein in neuen Schläuchen ist oder ein ernsthafter Angriff auf Bambu Lab.

Creality SparkX i7 Aufmacher8 1

  • Creality SparkX i7 (Combo mit CFS Lite)
    • bei Creality für ca. 340€ (ab. 06.01.2026)

Technisches: i7 im Detail

FeatureDetail
Bauraum260 x 260 x 255 mm
GeschwindigkeitMax. 500 mm/s (10.000 mm/s² Beschleunigung)
Hotend / Düse bis 300°C / 0.4mm (Quick-Swap bis 220°C)
HeizbettBis 100°C (PEI-Platte, beidseitig texturiert)
Display2,85 Zoll Farb-Touchscreen
MulticolorCFS Lite (4 Farben, RFID) oder CFS Mini (2 Spulen Auto-Refill)
KI-Features„CubeMe“ (2D zu 3D), Spaghetti-Erkennung, 720p Kamera
SensorenFilament-Runout, Tangle-Detection (Verknotung), Air-Printing
KonnektivitätWLAN (2.4 GHz), USB-Stick
SoftwareCreality Print 6.3+, Creality OS

Mehr Lifestyle, weniger Werkstatt?

Der SparkX i7 inszeniert sich ganz klar als Haushaltsgerät und nicht als Industriemaschine. Das sieht man schon am Design und den Features. Mit einem Bauraum von 260 x 260 x 255 mm bietet er ausreichend Platz. Auch die Geschwindigkeit von bis zu 500 mm/s bei 10.000 mm/s² Beschleunigung ist absolut auf der Höhe der Zeit. Auch hier sei einmal mehr erwähnt: realistisch könnt ihr hier im Alltag mit ca. 300 mm/s rechnen.

Creality SparkX i7 AI

Creality will beim SparkX i7 vor allem mit Software punkten. Das Zauberwort heißt „CubeMe“. Dahinter verbirgt sich eine KI-Funktion, die aus einfachen 2D-Porträts oder Fotos automatisch druckbare 3D-Modelle generieren soll. Das zielt voll auf Nutzer ab, die keinen CAD-Kurs belegen wollen, sondern einfach „machen“ möchten. Passend dazu gibt es einen „Mobile-First“-Ansatz, der den PC und den klassischen Slicer fast überflüssig machen soll. Die integrierte 720p-Kamera hat eine physische Abdeckung (Privacy Cover) – im Wohnzimmer will man ja nicht ständig beobachtet werden.

Creality SparkX i7 KI Cube Me

Hardware-Tricks: Hot-Swap und Sicherheit

Spannend ist das neue Quick-Swap-Hotend. Creality hat hier ein System entwickelt, mit dem ihr die Düse in drei Sekunden werkzeuglos tauschen könnt. Ein interessantes Detail ist dabei die Temperaturgrenze: Während der Drucker im Betrieb bis zu 300°C heiß werden kann (also auch für ABS etc. taugt), ist der Wechselmechanismus bis 220°C freigegeben. Ihr müsst also nicht warten, bis alles komplett abgekühlt ist. Auch der Filamentschneider und der Hebelarm des Extruders sollen schnell austauschbar sein, was die Wartung deutlich erleichtert.

CFS Lite & Mini: Multicolor mit RFID

Natürlich darf 2026 kein Drucker mehr ohne Multicolor (-Option) kommen. Der i7 wird standardmäßig als Combo mit dem CFS Lite angeboten. Das ist eine Box für vier Filamente, die direkt in den Druckkopf speisen. Creality verspricht hier nicht nur weniger Müll („Poop“), sondern integriert auch RFID-Erkennung. Das bedeutet: Originale Creality-Spulen werden automatisch erkannt.

Wer nicht bunt drucken will, sondern einfach nur viel, kann zum CFS Mini greifen. Das ist ein automatischer Wechsler für zwei Spulen, der nahtlos auf die zweite Rolle umschaltet, wenn die erste leer ist. Wichtig ist hier zu beachten: Es handelt sich um KEIN Multicolor-System, sondern ein „Auto-Refill“-System für zwei Spulen. Den Lifestyle-Aspekt der „SparkX“-Reihe soll eine anpassbare RGB-Beleuchtung unterstreichen.

Creality SparkX i7 Modellvarianten

Creality SparkX i7: Der Bambu-A1-Konkurrent?

Mit einem Startpreis von rund 340 Euro für die Combo positioniert sich Creality hier knapp unter der Bambu Lab A1 Combo für derzeit 369€. Die Specs lesen sich gut, die Frage ist nur: Reicht ein bisschen Bling-Bling (RGB) und KI in Form des CubeMe-Features? Auch der Mobile-Frist-Ansatz ist gut gemeint, wird aber wohl auf die Creality Cloud, welche nun FlowPrint heißt, beschränkt sein. Wir bemühen uns auf jeden Fall einmal um ein Testgerät.

Was haltet ihr von Crealitys Strategie-Wechsel? Gebt ihr der SparkX-Serie eine Chance?

Quellen:

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Thommy

Wenn ich nicht gerade mit Familie und Freunden unterwegs bin, findet man mich im Bastelkeller. Dort tüftele ich zwischen Multiplex Easystar-Klonen, Impeller-Jets, RC-Crawlern und insbesondere meinem geliebten Anycubic Mega S, dem möglichst bald noch weitere 3D-Drucker folgen sollen.

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Kommentare (2)

  • Profilbild von Kurt
    # 07.01.26 um 01:16

    Kurt

    Stirnrunzeln beim Hi8? Wo genau?
    Ich habe ihn damals gekauft, nachdem hier der Test insgesamt positiv ausfiel.
    Das würde ich heute nicht mehr tun. Eure Aussagen sind zu oft schwammig oder (wie hier) widersprüchlich.

    • Profilbild von Thommy
      # 07.01.26 um 09:44

      Thommy CG-Team

      Hey, Stirnrunzeln deshalb, weil die Vorbereitungszeit vor einem Druck viel zu lang war und die Vibrationskompensation nicht gut war (Ringing). Der Rest war voll in Ordnung. Wir hatten ein Vorserienmodell. Andere Kollegen hatten die Probleme nämlich nicht. Was genau waren denn deine Probleme mit dem Hi?

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