Ecowitt GW3001: SO wird die Top-Wetterstation für Home Assistant NOCH BESSER
Wenn ihr unsere Vorstellung der Ecowitt GW2001 (Wittboy) gelesen habt, wisst ihr: Diese Wetterstation hat es drauf. Keine beweglichen Teile, Ultraschall-Windmessung und eine Home Assistant Integration. Aber ein kleiner Kritikpunkt blieb immer: Der WLAN-only Hub. Ecowitt hat zugehört und bringt mit der Ecowitt GW3001 nun das lang ersehnte Upgrade. Das Außenmodul bleibt der bewährte „Wittboy“, aber der neue Hub macht den entscheidenden Unterschied für alle Daten-Sammler und Netzwerk-Nerds.
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Inhalt
Technisches: Upgrade des Gateways
| Feature | Ecowitt GW3001 (Neu) | Ecowitt GW2001 (Alt) |
|---|---|---|
| Außenmodul | WS90 „Wittboy“ (7-in-1) | WS90 „Wittboy“ (7-in-1) |
| Messwerte | Temp, Feuchte, Wind (Ultraschall), Regen (Haptisch), UV/Licht, Druck | Temp, Feuchte, Wind (Ultraschall), Regen (Haptisch), UV/Licht, Druck |
| Gateway | GW3000 | GW2000 |
| Konnektivität | WLAN (2.4 GHz) + Ethernet (RJ45) | WLAN (2.4 GHz) + Ethernet (RJ45) |
| Speicher | Lokaler microSD-Slot (bis 32GB FAT32) | Nur interner Cache / Cloud |
| Smart Home | Home Assistant (Lokal), IoT-Support | Home Assistant (Lokal), IoT-Support |
Der neue Hub: Endlich Datenhoheit!
Das entscheidende Upgrade der Ecowitt GW3001 besteht im GW3000 Gateway, dem Ecowitt nun einen microSD-Kartenslot spendiert hat. Damit seid ihr nicht mehr auf die Cloud oder einen permanent laufenden Home Assistant Server angewiesen, um historische Daten zu speichern. Die Wetterdaten landen direkt lokal auf der Karte (FAT32) und können später über das Netzwerk oder per USB ausgelesen werden. Das ist insbesondere dann von Vorteil, wenn mal das Internet ausfällt oder ihr einfach absolute Datenkontrolle wollt.
Zudem behält der Hub den Ethernet-Port (LAN). Wer in einem stahlbetonbunkrigen Neubau wohnt, weiß eine kabelgebundene Verbindung zum Router zu schätzen – WLAN-Probleme ade. Der integrierte Sensor für Innentemperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftdruck hängt weiterhin an einer Kabelsonde, was präzisere Messungen erlaubt, da die Abwärme des Geräts das Ergebnis nicht verfälscht.
Das Außenmodul: Bewährte Technik (mit kleinen Tücken)
Draußen ändert sich nichts: Es kommt weiterhin der futuristische WS90 Wittboy zum Einsatz. Dieser 7-in-1-Sensor sieht aus wie eine kleine Rakete und verzichtet komplett auf drehende Schalen oder Windfahnen. Windgeschwindigkeit und -richtung werden per Ultraschall gemessen, Regen per haptischem Sensor (Piezo-Element), der aufprallende Tropfen registriert.
Das hat Vorteile: Keine Wartung, keine verklemmten Lager, kein Spinnennetz im Löffelrad. Es hat aber auch einen Nachteil: Bei sehr leichtem Nieselregen oder extremem Starkregen kann die haptische Messung ungenauer sein als eine klassische Wippe.
Ecowitt hat dem Sensor oben eine leichte Neigung verpasst, damit Wasser besser abfließt, aber Perfektionisten kalibrieren den Regensensor oft mit einem manuellen Regenmesser nach. Cooles Feature für den Winter: Mit einem optionalen 12V-Netzteil hat der WS90 eine eingebaute Heizung, die Schnee schmilzt und so auch im tiefsten Winter Winddaten liefert.
Weitere Infos zum Außenmodul findet ihr in unserem Artikel zur Ecowitt GW2001 Wittboy.
Einschätzung: Das logische Upgrade
Wer noch keine Wetterstation hat und Wert auf lokale Datenhaltung legt, greift direkt zur GW3001. Wer schon eine GW2001 besitzt und zufrieden ist, muss nicht zwingend wechseln – der Sensor draußen ist ja der gleiche. Aber für Neueinsteiger ist das GW3000-Gateway definitiv die zukunftssicherere Wahl. Habt ihr eine Wetterstation? Welche empfehlt ihr?
Quelle(n):
- Ecowitt
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