EthyloKey – Alkoholtester für den Schlüsselbund erkennt Blutalkohol per Finger
Unsicher, ob man nach dem zweiten Glas Bier noch fahrtüchtig ist? Dieses kleine Gadget soll die Frage beantworten und das in nur wenigen Sekunden einfach per Druck mit dem Finger. Ein Muss für jeden Autofahrer?
- Ethylokey Alkohol-Tester
Inhalt
Alkohol messen am Finger – Wie funktioniert das?
Der Hersteller spricht hier von „Insensible Ethanol Perspiration“, zu Deutsch die unbemerkte Abgabe von Alkohol über den Schweiß. Das Gerät soll sich das zu Nutze machen und den Alkoholanteil im Schweiß messen – in diesem Fall am Finger.
Ein Druck auf die Taste in der Mitte startet die Messung und der LED-Ring beginnt zu blinken. Anschließend hält man einfach den Daumen auf die Taste und nach nur wenigen Augenblicken erhält man das Ergebnis. Leuchtet der Ring grün, ist alles okay; leuchtet er gelb, sollte man vorsichtig sein. Ein roter Ring heißt: Der Alkoholwert ist zu hoch, lass das Auto stehen.
Wo jeweils die Grenze liegt, stellt man übrigens per App ein. Hier kann man das Land auswählen, in dem man sich befindet, und es soll automatisch ein Wert entsprechend der lokalen Gesetzgebung eingestellt werden. In Deutschland gilt generell: Ab 0,5 Promille muss das Auto stehenbleiben.
Sinnvoll zur praktischen Messung unterwegs
Wer ein Auto fährt (oder irgendein anderes motorisiertes Fahrzeug) und regelmäßig Alkohol trinkt, wird gelegentlich mit der Frage konfrontiert: „Kann ich noch fahren?“ Wer auf Nummer sicher geht und einfach sehr vernünftig ist, trinkt einfach gar nicht, wenn er mit dem Auto unterwegs ist. Andere beschränken sich auf das „Fahrerbier“, nach dem man in der Regel noch fahrtüchtig ist.
Falls man sich nicht sicher ist, gibt es Alkoholtester zum Pusten. Die bekommt man schon ab 20 bis 30 Euro. Diese aber immer mit dabei zu haben, ist eher unpraktisch. Hier kommt der EthyloKey ins Spiel, der einfach am Schlüsselbund getragen werden kann. Er misst nur 40 mm im Durchmesser und ist 15 mm dick.
Das Gehäuse besteht aus Aluminium, die anderen Teile aus Edelstahl und hochwertigem Kunststoff. Damit kommt Ethylokey auf ein Gewicht von unter 30 g.
Der wiederaufladbare Akku soll für bis zu 100 Messungen ausreichen; geladen wird kabellos einfach per Charger. Per Bluetooth wird eine Verbindung zum Smartphone hergestellt, wobei es eine iOS- und Android-App gibt.
Alkoholtester über die Kampagne bestellen
Der Preis für das kleine Gerät lässt einen erst mal aufhorchen. 119€ kostet ein Ethylokey bereits im Super-Early-Bird-Angebot; 135€ sind der eigentliche Kampagnenpreis, der wiederum 20% unter dem endgültigen Preis liegt (ca. 170€). Für den Preis könnte man sich auch ein paar Mal ein Taxi rufen.
Dafür, dass man einen Alkoholtester zum Pusten bereits ab 30€ bekommt, überrascht der bisherige Erfolg der Kampagne mit schon einigen Hundert Unterstützern.
Die Massenproduktion beginnt erst im Laufe des Jahres; versendet wird ab Oktober 2026. Bisher gibt es nur Prototypen; bis man das fertige Gerät in den Händen halten kann, werden also noch einige Monate vergehen.
Braucht es den Alkoholtester zur Selbstkontrolle?
Grundsätzlich ist die Idee ja toll. Um sicherzugehen, dass man sich nicht alkoholisiert ans Steuer setzt, ist so ein Hilfsmittel sehr willkommen. Auch die Tatsache, dass man dezent und nur für sich selbst überprüfen kann, ob man „grünes Licht“ bekommt, ist ein Pluspunkt. Nicht in jeder Situation möchte man die Aufmerksamkeit und neugierigen Blicke, wenn man in seinen mitgebrachten Tester pustet.
Das Problem ist eher, dass es eine dieser Sachen ist, bei denen man einfach nicht falsch liegen möchte. Der Unterschied zwischen 0,4 und 0,6 Promille kann 500 Euro Lehrgeld bedeuten; aber auch den Unterschied zwischen sicherem Heimweg, Krankenhaus oder Schlimmerem. Will man sich hier im Zweifelsfall wirklich auf dieses Stück Technik verlassen, das einem grünes Licht gibt?
Ich bin der Meinung: Wenn man sich so unsicher ist, ob man noch fahren kann, dass man so ein Gerät braucht, dann sollte man das Auto lieber gleich stehenlassen. Andererseits: Wenn es dieses Gadget braucht, um jemanden davon zu überzeugen, dann ist das zwar nicht optimal, aber immer noch besser, als dass der sich ans Steuer setzt. Wenn der Ethylokey auch nur einen Angetrunkenen davon abhält, dann hat er seinen Zweck eigentlich schon erfüllt.
Wie steht ihr zu dem Alkohol-Tester für den Schlüsselbund?
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