Tesla Cybertruck für den Garten: Goko M6 Mähroboter vorgestellt | CES 2026
Wenn Elon Musk einen Rasenmäher bauen würde, sähe er wohl ziemlich genau so aus. Auf der CES 2026 kopiert der Goko M6 nämlich nicht nur frech das kantige Design des Tesla Cybertrucks, sondern protzt auch mit Leistungsdaten, die fast schon absurd klingen. Dahinter steckt mit RobotPlusPlus ein Hersteller, der sonst Industrie-Roboter baut. Wir schauen uns an, ob das kantige Ding nur Show ist oder ob Mammotion & Co. sich warm anziehen müssen.
| Feature | Detail |
|---|---|
| Navigation | Drahtlos (RTK + VSLAM + Quad-Vision) |
| Steigung | Max. 90 % (42 Grad) |
| Schnittbreite | 42 cm |
| Schnitthöhe | 25 – 100 mm (elektrisch verstellbar) |
| Flächenleistung | 2.000 m² (Standard) bis 4.000 m² (mit Zusatz-Akku) |
| Kartierung | Bis zu 10.000 m² |
| Kameras | 4x KI-Kamera (360° Rundumsicht) |
| Antrieb | Allrad (AWD) |
| Hindernisse | Überwindet bis zu 75 mm Höhe |
Inhalt
Kante zeigen: Design trifft Industrie-Power
Das Design ist natürlich der erste Hingucker. Gebürsteter Edelstahl-Look (oder zumindest eine sehr gute Imitation), scharfe Kanten und eine Lichtleiste, die Knight Rider Konkurrenz macht. Aber der Goko M6 ist kein reines Design-Objekt. Die Mutterfirma RobotPlusPlus kommt aus der Industrie-Reinigung und weiß, wie man robuste Maschinen baut.
Das zeigt sich vor allem beim Antrieb. Der M6 setzt auf einen kräftigen Allradantrieb, der Steigungen von bis zu 90 Prozent (42 Grad) bewältigen soll. Zum Vergleich: Die meisten normalen Mähroboter kapitulieren bei 45 Prozent, selbst der geländegängige Mammotion Luba 2 ist hier nicht stärker aufgestellt. Damit klettert der Goko M6 quasi Wände hoch. Auch Kanten und Wurzeln bis zu einer Höhe von 7,5 Zentimetern sollen für das Fahrwerk kein Problem darstellen.
Vier Augen sehen mehr als zwei
Bei der Navigation verlässt sich Goko nicht nur auf das übliche RTK-GPS (das unter Bäumen gerne mal aussetzt), sondern kombiniert es mit VSLAM und einem Quad-Vision-System. Das bedeutet, dass gleich vier KI-Kameras verbaut sind, die nicht nur nach vorne, sondern auch zur Seite schauen. Damit soll der Roboter eine 360-Grad-Wahrnehmung haben, Hindernisse wie Igel oder Spielzeug zuverlässig erkennen und auch in schwierigen Ecken ohne GPS-Signal navigieren können.
Ein spannendes Detail ist das Dual-Mähwerk. Ihr könnt wählen, ob ihr mit klassischen „Rasierklingen“ für den feinen Englischen Rasen arbeitet oder robuste Mulch-Messer installiert, wenn es mal durchs grobe Gestrüpp geht. Mit satten 42 Zentimetern Schnittbreite ist er zudem fast doppelt so breit wie gängige Einsteiger-Modelle, was die Mähzeit drastisch verkürzt.
Akku-Upgrade per Klick?
Ein Feature haben wir so noch bei keinem Next-Gen-Mähroboter gesehen: Das Batteriesystem ist modular. In der Standard-Ausführung schafft der M6 wohl bis zu 2.000 Quadratmeter (ca. 180 Minuten Laufzeit). Wer aber einen riesigen Park besitzt, kann eine zusätzliche Batterie einsetzen und die Reichweite auf bis zu 4.000 Quadratmeter pro Ladung (360 Minuten) verdoppeln. Die Software kann sogar Karten bis zu 10.000 Quadratmeter (1 Hektar!) verwalten. Das unterstreicht nochmal: Dieses Gerät ist nichts für den Reihenhaus-Vorgarten, sondern für Großgrundbesitzer.
Einschätzung: Ein Monster für Problem-Gärten
„Schwieriges“ Riesen-Grundstück mit Hanglage? Dann ist der Cybertruck-Mähroboter Goko M6 euer Freund. Die Kombination aus Industrie-Erfahrung, extremer Steigfähigkeit und dem Kamerasystem ist vielversprechend. Ob die Software zum Start schon rund läuft und ob der Preis konkurrenzfähig ist, muss sich im Frühjahr 2026 zeigen. Denn dann ist der Marktstart geplant. Preise gibt es noch nicht, aber bei diesen Specs rechnen wir nicht mit einem Schnäppchen.
Würdet ihr euch so einen „Panzer“ in den Garten stellen oder mögt ihr es lieber unauffällig?
Quelle(n):
- Goko
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