Meraki Espressomaschine im Test: Profi-Espresso ohne Frust?
Der Name „Meraki“ geistert nun schon seit einigen Monaten durch die Heimbaristaszene und ist auch mir in diversen Kurzform-Videos auf Instagram aufgefallen. Denn der bis dato komplett unbekannte Hersteller verspricht vor allen Dingen eins: Profi-Espresso mit kinderleichter Bedienung. Denn das Heimbaristatum hat großes Frustpotenzial für Einsteiger – die Meraki Espressomaschine soll das lösen. Ob dieses Versprechen wirklich aufgeht, habe ich mir angeschaut. Auch wenn der Preis zuerst abschreckt, vieles an dieser Siebträgermaschine ist genial, aber auch nicht alles.
- Meraki Espressomaschine
- bei Meraki für 1799€
Inhalt
Kurzfazit zur Meraki Espressomaschine
Die Meraki Espressomaschine ist ein geniales Gesamtpaket und aktuell der wohl zugänglichste Siebträger für das Heimbarista-Game. Dank Dual Boiler, zwei integrierten Waagen, leiser Rotationspumpe und exzellenter automatischer Abläufe gelingt selbst absoluten Einsteigern erstklassiger Espresso und feinster Milchschaum ohne Frustfaktor. Die Maschine ist aber auch durchaus für Profis geeignet. Einzig der stolze Preis von rund 1.800€, das Kunststoffgehäuse und die eingeschränkte Reparierbarkeit (Mühle und Elektronik in einem Gehäuse) sind spürbare Dämpfer. Wer das nötige Kleingeld besitzt und eine kinderleichte Lösung für Büro, WG oder die Familie sucht, bekommt hier die wohl am durchdachtesten strukturierte Espressomaschine auf dem Markt.
- Umfangreiches Zubehörset
- Echter Dual-Boiler
- zwei integrierte Waagen & Shot-Timer
- Flüsterleise dank Rotationspumpe
- Extrem anfängerfreundlich
- Stolzer Preis
- Stark eingeschränkte Reparierbarkeit
- Schwergängiges Einspannen des Siebträgers
- Abtropfgitter nicht spülmaschinenfest
Verpackung & Lieferumfang der Meraki Espressomaschine
Dafür dass Meraki ziemlich neu auf dem Markt ist, bietet die Siebträgermaschine vielleicht eine der ausgeklügelsten Unboxing-Erfahrungen, die ich seit fast zehn Jahren bei China-Gadgets erleben durfte. Das Paket misst 50 x 50 x 47 cm und wiegt 20 Kg. Ohne Aufzug sollte man es also nicht unbedingt alleine in die 3. Etage tragen, es sei denn natürlich, ihr habt einen netten Paketboten. Dann müssen nur die Paketbänder entfernt, an allen vier Seiten die Klammer gelöst und die Box abgenommen werden.
Dann seht ihr eine Schicht voller Zubehör, die Bedienungsanleitung und könnt leicht die Maschine herausheben und dann den Paketboden entfernen. Die Maschine ist dabei sicher verpackt und hat an beweglichen Teilen wie dem Display eine zusätzliche Styroporstütze. Vor der ersten Benutzung solltet ihr zudem noch die Klebestreifen entfernen, die sich z.B. an dem Brühkopf oder der Dampflanze befinden.
Respekt verdient sich der Hersteller auch mit dem umfrangreichen Zubehörpaket, denn ihr müsst hier fast kein Zubehör nachkaufen. Mühle und Waage sind in der Maschine integriert, es gibt einen bodenlosen Siebträger, einen Aufsatz für den Doppelausguss, ein Reinigungssieb, eine Tamperstation aus Holz, einen hochwertigen Tamper, ein Milchkännchen, einen Dosierbecher, einen Distributor und sogar ein Reinigungstuch. Was theoretisch nur noch fehlen würde, wäre ein WDT-Tool, aber das wäre Meckern auf hohem Niveau, und ein Abklopfbehälter – den braucht ihr auf jeden Fall. Zum Vergleich: Ein Standardlieferumfang von Siebträgermaschinen umfasst in der Regel nur den Tamper, Reinigungs- und Doppelsieb sowie das Milchkännchen.

Das All-In-One-Design hat vor allem eine Schwäche…
Das Konzept der Meraki ist ein „All-in-One-Design“ so wie man es z.B. auch von den beliebten Sage-Modellen oder der DeLonghi Specialista-Reihe kennt. Meraki macht es aber anders und geht sogar einen Schritt weiter. Statt einem eher kastenförmigen Design eines klassischen Italieners, gibt es eine Design bestehend aus drei Türmen: Mühle, Brühgruppe und Dampflanze. Das alles sitzt auf einer Plattform mit einer 650 ml fassenden Abtropfschale sowie einem Wassertank, der 2 L fasst. Die Maschine selbst misst dabei 37 x 37 x 41,5 cm und wiegt immerhin noch fast 15 Kg.
Unser Testgerät ist schwarz, sie ist aber auch in Weiß erhältlich. Das ist schon ein deutlicher, optischer Unterschied zu den verchromten Geräten von z.B. Rocket oder Bezzera. Das liegt aber auch daran, dass Meraki hier kein Edelstahl verbaut, sondern Kunststoff. Der wirkt für mein Empfinden aber absolut hochwertig und spielt noch mal in einer ganz anderen Liga als der Kunststoff von diversen China-Maschinen, die wir bisher getestet haben.
Kleinere Kritikpunkte gibt es aber dennoch. Erstens: Das Abtropfgitter ist nicht spülmaschinenfest, was bei den dünnen Rillen, zwischen die man nur schwergängig kommt, schade ist. Zweitens: Der Griff des Siebträgers saß bei uns etwas locker, muss aber nur einmal fest gedreht werden und sollte dann halten. Drittens: Das Einspannen des Siebträgers ist sehr schwergängig, hier will man am liebsten ein bisschen WD-40 dran machen, damit es flutscht. Man gewöhnt sich dran, aber das hätte man definitiv besser lösen können.
… Die Reparierbarkeit
Der vielleicht größte Kritikpunkt an dem Konzept und Design der Meraki Espressomaschine liegt aber in der Reparierbarkeit. Die Experten vom Kaffeemacher Blog bemängelten das im Test und es ist klar warum. Alle Komponenten sind hier in einem Gerät verbaut. Sprich: Sollte die Mühle kaputt sein, muss das ganze Gerät eingeschickt werden. Dafür muss sie nichtmal unbedingt kaputt sein, möchte man die Mühle grundsätzlich anders verstellen (obwohl sie 25 Mahlgrade bietet), muss man alles aufschrauben. Dabei offenbaren sich dann auch wohl viele verklebte Komponenten.
Ja, Heimbaristas mit viel Erfahrung und Bastler-Gen wollen ihre Mühle vielleicht selbst zerlegen können. Das ist aber sicher nicht die Zielgruppe von Meraki. Für Reparaturen bietet der Hersteller inzwischen eine 2-Jahres-Garantie sowie autorisierte Servicestellen in Europa inkl. dem kostenlosen Austausch defekter Teile bei Nicht-Eigenverschulden. Übrigens: Man kann die Maschine auch 30 Tage ausprobieren und dann wieder zurückschicken.
Die intuitivste Siebträgermaschine bisher
Ich muss zugeben, ich musste schon etwas lachen, als ich diese Kaffeemaschine in unser WLAN einbinden sollte. Den Vorteil davon konnte ich im Testzeitraum noch nicht feststellen, eine App gibt es nämlich nicht. Darüber kann der Hersteller aber grundsätzlich Firmware-Updates ausspielen und erlaubt auch die automatische Synchronisierung mit der Zeitzone, die für die Aufheizfunktion wichtig ist. Die Bedienung erfolgt dabei über ein rundes Touchscreen, welches in der Neigung leicht angepasst werden kann. Um das zu aktivieren, müsst ihr die Power-Taste auf der Oberseite des Displays betätigen. Den habe ich ehrlicherweise viel zu lange gesucht.

Das Menü ist dabei schön übersichtlich und konzentriert sich auf die drei Hauptfunktionen der Meraki Espressomaschine: Mahlen, Brühen und Schäumen. Darüber hinaus gibt es noch ein Kontrollzentrum mit generellen Einstellungen (wie WLAN), Displayhelligkeit, Reinigungsmodi, Tipps und so weiter. Neben dieser Touchscreen-Bedienung gibt es aber auch noch physische Möglichkeiten. Sowohl Mahlgrad, der (Wasser-)Bezug als auch die Dampflanze lassen sich auch manuell mit einem Schieberegler aktivieren.

Exkurs: Worauf es beim Espresso ankommt
Bei Kaffee und natürlich gerade auch bei Espresso geht es immer um das richtige Verhältnis von Wasser und Kaffee. Bei einem klassischen Espresso-Rezept versucht man in der Regel aus der Kaffeemenge von z.B. 18g um die 36g Espresso zu extrahieren, man folgt also einem 1:2 Verhältnis. Das sollte im Idealfall in einem Zeitraum zwischen 25 und 35 Sekunden gelingen, so zumindest der typische Ausgangspunkt. Läuft er schneller durch, also unter 25 Sekunden, schmeckt der Espresso in der Regel sauer, läuft er langsamer durch, also über 35 Sekunden, wird er bitter. Das hängt aber natürlich auch von den Bohnen, der Röstung, der Wassertemperatur und von eurem Geschmack ab – dieses Rezept dient aber gerade für Einsteiger als grober Richtwert.
Um das zu erreichen benötigt man neben dem Siebträger, Bohnen und Wasser also auch eine Waage sowie einen Timer, um das Ergebnis zu messen. Bei meiner Sage Barista Express, die ich privat nutze, brauch ich dafür also z.B. eine extra Waage inkl. Shot-Timer. Die Meraki Espressomaschine integriert das und will so eben die wichtigsten Parameter messen, so dass man ein konstant gleiches Ergebnis hat.

Unter der Mühle und der Brühgruppe befindet sich also jeweils eine Waage. Ein nettes Detail: Die Waage unter der Mühle ist magnetisch, so dass der mitgelieferte Dosierbecher immer an die richtige Position „schnappt“ – nice!
Top-Austattung mit Dual Boiler & Co.
Eine der Besonderheiten der Meraki Espressomaschinen ist, dass sich der Hersteller hier für einen Dual Boiler entscheidet und das allein befördert die Maschine schon in ein teures Preissegment. Die Maschine bietet einen 350 ml Brühboiler und einen 550 ml Dampfboiler. Das reicht in der Praxis für etwa zwei oder drei Bezüge von doppelten Espressi am Stück. Der große Vorteil von einem Dual Boiler ist aber, dass die beiden Heißwasserkreisläufe getrennt sind und man deshalb gleichzeitig den Espresso laufen lassen und Milch aufschäumen kann. Günstigere Thermoblock-Geräte wie z.B. die Sage Barista Express können das zum Beispiel nicht.
Dazu kommt die Rotationspumpe, die für einen wirklich leisen Betrieb sorgt. Meine Sage Barista Express mit einer Vibrationspumpe sorgt dafür, dass Gäste ihr Gespräch unterbrechen müssen, wenn ich denen Zuhause einen Capuccino machen möchte. Dank der integrierten PID-Steuerung kann man die Temperatur auch sehr genau anpassen und der Dual Boiler gewährt eine bessere Temperaturstabilität, auch bei mehreren Bezügen.
So bereitet ihr Espresso mit der Meraki Espressomaschine zu
Ihr schüttet die Bohnen eurer Wahl in den Bohnenbehälter und drückt dann auf „Mahlen“. Ihr könnt die gewünschte Menge per Touchscreen auswählen, z.B. 18g, und dann mahlen. Das Mahlgut wandert dann in den Dosierbecher, ihr packt den Siebträger einmal kopfüber darauf, dreht das ganze um 180° und das Mahlgut landet sauber im Siebträger. Bei den meisten meiner Tests, gab es aber leichte Abweichung. Von den gewünschten 18g kamen oft nur ca. 17,8g oder 17,9g an, das liegt aber noch im Rahmen. Meiner Erfahrung nach verzeiht eine Siebträgermaschine solche Abweichungen noch, das hat mich aber schon gewundert. Dafür benutzt die Maschine ein Kegelmahlwerk mit 38 mm Durchmesser, welches zusammen mit Timemore entwickelt wurde.

Der Siebträger wandert dann in die Tampering-Station, ihr verteilt das Mahlgut mit dem genau passenden Distributor und müsst dann nur noch mit etwas Druck stempeln (tampern). Dann könnt ihr den gewünschten „Output“ angeben, also in dem Fall 36g. Einfach auf „Extrahieren“ drücken und der Bezug startet. Ihr könnt noch eine Präinfusion starten, die war bei mir aber bisher nicht nötig. Je nach Bohnen gibt es unterschiedliche Rezepte, gerade kleinere Röstereien geben die online oder auf der Verpackung oft an. Mit dem Start des Bezugs startet der Timer und auch die Waage. Dabei zeigt die Meraki an, ob es sich aufgrund der brew ratio um einen Ristretto, Lungo oder Espresso handelt – smart.
Schon gewusst? Die Brew Ratio (Brühverhältnis) beschreibt das genaue Gewichtsverhältnis zwischen der eingesetzten Kaffeemenge (in Gramm) und dem fertig extrahierten Getränk (in Gramm). Sie gibt an, wie stark oder konzentriert der Kaffee zubereitet wird.
Die Maschine heizt dabei laut Hersteller in 3 bis 4 Minuten auf und ja, nach vier Minuten könnt ihr theoretisch den ersten Bezug starten. Richtig durchgeheizt ist der Siebträger dann aber noch nicht, das dauert eher 10 Minuten. Das Warten lohnt sich für eine bessere Extraktion auf jeden Fall. Wer morgens so lange nicht warten kann, kann aber auch die Timer-Funktion nutzen und die Kaffeemaschine geplant aufheizen lassen, was echt praktisch ist.
Interessant ist, dass Meraki von Haus aus einen bottomless portafilter verbaut. Der dient vor allem dazu, zu überprüfen, ob „Channeling“ vorliegt. Dieses Problem sorgt für eine ungleichmäßige Extraktion. Wenn der Espresso nach kurzer Zeit mittig herausfließt, ist das in der Regel ein gutes Zeichen.
Coffeesense: Rezept per NFC scannen?!
Auch wenn Meraki es einem hier im Vergleich zu einer normalen Siebträgermaschine schon einfach macht, muss man den Kaffee noch manuell anpassen. Läuft der Espresso z.B. zu langsam durch, muss ich die Bohnen gröber mahlen lassen und den Mahlgrad hochstellen (auf eine höhere Zahl, also z.B. auf zwölf statt zehn).

Wer nicht mal darauf Lust hat, kann sich mit den eigenen Bohnen von Merakis Röstereipartnern Abhilfe schaffen. Diese Bohnentüten haben nämlich einen NFC-Tag integriert, der das Rezept gespeichert hat. Auf der Oberseite (hinter dem Display) der Meraki befindet sich eine NFC-Schnittstelle, die man mit der Tüte scannen kann und dann automatisch das Rezept lädt. Das garantiert allerdings noch keinen perfekten Shot, es gibt aber einen genaueren Startpunkt. Die auf Meraki selbst vertriebenen Bohnen von „Di Pacci“ scheinen das nicht zu supporten, dafür aber ausgewählte Bohnen der Berliner Rösterei „Röststätte“.
Milchaufschäumen mit der Meraki
Wer neben Espresso oder Americano noch Cappucino, Flat White oder einen Latte Macchiato trinken möchte, muss auch Milch aufschäumen. Dafür integriert der Hersteller eine ungewöhnliche Dampflanze. Die ist deutlich länger als die Vertreter der Konkurrenz, aber nicht weniger potent. Die Leistung lässt sich in vier Stufen anpassen, die Temperatur sogar auf den Grad genau. Ihr könnt die Milch also manuell oder bis zur Zieltemperatur automatisiert aufschäumen. Und gerade die automatische Funktion ist für Einsteiger wirklich hilfreich, da man auf leichter oder mittlerer Stärke mehr Zeit zum Üben hat.
Die Lanze hat ordentlich Power und die Zieltemperatur verhindert ein Überhitzen der Milch, was gerade bei Kuhmilch dafür sorgen kann, dass das Eiweiß gerinnt und die Kuhmilch verbrennt. Milch für Latte Art aufzuschäumen braucht etwas Übung, gelingt hier aber wirklich gut.
Fazit: Gerade für Einsteiger, aber auch für Profis geeigent
Ich habe es noch gar nicht erwähnt, aber der Espresso aus der Meraki Espressomaschine schmeckt nicht nur mir, sondern allen Versuchskaninchen aus dem Büro. Das hängt natürlich aber nicht nur von der Maschine, sondern eben auch von der Bohne und der Zubereitung ab. Und in puncto Zubereitung ist die Meraki Espressomaschine die bisher intuitivste Maschine, die mir untergekommen ist. Mit den individuellen Einstellungen ist sie sowohl für Profis, aber eben auch für Einsteiger gut gedacht, auch wenn der Preis vielleicht zunächst abschreckt. Aber das Heimbaristatum bzw. Siebträgermaschinen können ein teures Hobby sein und es bedarf in der Regel wirklich viel Leidenschaft und Zeit, um gute Ergebnisse zu erzielen.
Daher ist die Frage am ehesten, mit welcher Maschine man die Meraki vergleicht. Denn für die gerade angebotenen 1799€ bekommt man z.B. auch fast eine Lelit Mara X V3 sowie eine Eureka Mignon Specialitá 16CR. Es fehlt noch etwas Zubehör, wofür man vielleicht noch mal 100€ drauf legt. Dann hat man ein extrem gutes Setup für Zuhause und zwei Maschinen, womit ich in fünf Jahren in jeden Fachladen gehen kann und sie dort reparieren lassen kann. Allerdings muss man sich aber auch selbst damit beschäftigen, alles manuell machen und es zum Teil der Personalität werden lassen – lol.
Vergleichbar wäre da eher die nunc. Siebträgermaschine, die noch mal fast 1.000€ mehr kostet, noch etwas automatisierter ist, auch mit NFC arbeitet, aber Mühle und Siebträger immerhin trennt. Für mich ist die Meraki insgesamt aber eine sehr gelungene Espressomaschine. Die ist in meinen Augen am besten da aufgehoben, wo mehr als nur eine Person regelmäßig Espresso trinkt: im Büro, in der WG oder in der Familie. So zugänglich habe ich Espressozubereitung nämlich noch nie erlebt. Und das merkt man bei uns im Büro: Unser Vollautomat wird kaum noch benutzt, weil sich mehrere Leute an die Meraki wagen, um damit ihren Kaffee zu machen.
Ich möchte dabei betonen, dass niemand so viel Geld für guten Espresso ausgeben muss. Selbst mit einer modifizierten Dedica Style und Handmühle kann man für rund 300€ auf sehr gute Ergebnisse kommen. Aber wäre die Meraki Espressomaschine etwas für euch?
FAQ: Häufige Fragen zur Meraki Espressomaschine beantwortet
📦 Was ist im Lieferumfang enthalten?
Das Zubehörpaket ist außergewöhnlich umfangreich, sodass kaum etwas nachgekauft werden muss. Es umfasst unter anderem einen bodenlosen Siebträger (samt Aufsatz für Doppelausguss), einen hochwertigen Tamper, eine Holz-Tamperstation, einen Distributor, einen Dosierbecher, ein Milchkännchen und ein Reinigungstuch. (Lediglich ein Abklopfbehälter fehlt).
🎯 Für wen eignet sich die Meraki Espressomaschine besonders?
Die Maschine ist ideal für Einsteiger, Büros, WGs oder Familien. Sie funktioniert im Alltag fast wie ein „Siebträger-Vollautomat“ und nimmt Anfängern durch automatische Abläufe, integrierte Waagen und ein Touchscreen-Display viel Frust bei der Espressozubereitung ab.
🔥 Wie lange heizt die Meraki Espressomaschine auf?
Der Hersteller gibt 4 Minuten an, was theoretisch stimmt. Wir empfehlen aber mindestens 10 Minuten vor dem ersten Bezug zu warten.
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