MOVA Aeroglass: Angriff auf Ninja Crispi mit Glas-Körben ohne Adapter
Der Hersteller MOVA ist in der Community längst kein unbeschriebenes Blatt mehr. Bekannt geworden durch solide Haushaltshelfer wie Saugroboter und Akkusauger, die oft unter dem Dach von Dreame entstanden sind, hat sich die Marke mittlerweile als eigenständiger Player für Preis-Leistungs-Kracher etabliert. Mit der MOVA Aeroglass AF20 Pro wagt sich das Unternehmen nun an ein Konzept, das wir erst kürzlich in Form der Ninja Crispi unter die Lupe genommen haben: Das Frittieren im Vollglas-Behälter.
- MOVA Aeroglass AF20 Pro
- bei MOVA für 119€
Inhalt
Endlich klare Sicht
Herkömmliche Heißluftfritteusen sind meist geschlossene Plastikkästen. Man schiebt die Schublade rein und hofft, dass die Pommes nicht verbrennen. MOVA geht den Weg der maximalen Transparenz. Die AF20 Pro besteht im Kern aus einer Heizeinheit, die auf hitzebeständige Borosilikatglas-Schüsseln aufgesetzt wird.
Während die Ninja Crispi ein modulares 4-in-1 System ist, bei dem man den „Powerpod“ (das Heizelement) auf verschieden große Schüsseln setzt und dafür einen Adapter benötigt, bekommt die MOVA AF20 Pro zwei Schüsseln mit gleichem Umfang, aber unterschiedlicher Tiefe. Zur Auswahl stehen dann 4 oder 2,5 Liter.
MOVA AF20 Pro vs. Ninja Crispi: Wer hat die Nase vorn?
| MOVA Aeroglass AF20 Pro | Ninja Crispi | |
| Material | Glas-Auflaufformen | Glas-Auflaufformen |
| Kapazität | 4,0L + 2,5L | 3,8L + 1,4L |
| Leistung | 1700 Watt | 1700 Watt |
| Temperatur | 40°C – 210°C | Bis zu 240°C (Max Crisp), nicht frei einstellbar |
| Bedienung | Touchscreen-Panel | Buttons |
Was MOVA besser macht: Die AF20 Pro bietet eine manuelle Temperatureinstellung. Im Test der Ninja Crispi hatten wir bemängelt, dass man die Temperatur nicht frei wählen kann, was das Garen sensibler Speisen zur Herausforderung macht. MOVA lässt dem Nutzer hier freie Hand und bietet zusätzlich 8 vordefinierte Automatik-Programme.
Wer seine Heißluftfritteuse oft nutzt, weiß, wie nervig das laute Föhngeräusch sein kann. MOVA verspricht hier einen deutlich leiseren Betrieb bei gleichbleibend starker Luftzirkulation durch den bürstenlosen Motor. Ob das wirklich der Fall ist, wird sich in der Praxis zeigen müssen.
Gesünderes Kochen ohne Chemie
Ein Vorteil beider Geräte ist der Verzicht auf Antihaftbeschichtungen (wie Teflon). Da die Behälter aus reinem Glas bestehen, gibt es keinen Abrieb von Chemikalien bei hohen Temperaturen oder durch Kratzer bei Teflonbeschichtungen, siehe Hinweise der Verbraucherzentrale. Bei den Gittern sollte man dennoch Acht geben.
Zudem ist die Reinigung ein Kinderspiel: Die Glasschüsseln der MOVA können nach dem Essen einfach als Servierschale genutzt werden und wandern danach direkt in die Spülmaschine. MOVA legt einen passenden Deckel für die Schüssel bei, einfaches Mealprep oder Aufbewahren von Resten möglich.
Das Upgrade für Glas-Fans?
Die MOVA Aeroglass AF20 Pro wirkt wie die „erwachsene“ Version der Ninja Crispi. Sie bietet mehr Komfort durch das Touch-Display, eine potentiell leisere Akustik und eine präzisere Steuerung. Dazu kommt, dass man keinen Adapter benötigt aufgrund unterschiedlicher Umfänge der Schüsseln. Stellt sich nur die Frage, ob die tiefe der Behälter und die Distanz zum Heizelement einen Effekt auf das Endergebnis haben.
Was sagt ihr zum Glas-Trend in der Küche? Ist die totale Sichtkontrolle für euch ein echter Mehrwert oder bleibt ihr lieber beim klassischen „Schubladen-Prinzip“?
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